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Dem Favoriten einen Satz abgeknöpft

Bundesligen: Dem Favoriten einen Satz abgeknöpft

22.11.2015 • Bundesligen • Autor: Matthias Penk 879 Ansichten

Im hochemotionalen Berlin-Brandenburg-Derby zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und den BR Volleys gewann zwar der Favorit aus Berlin, doch die Netzhoppers hielten bei der 1:3 (25:22, 18:25, 23:25, 22:25)-Niederlage am Samstagabend in der Bestenseer Landkost-Arena mehr als nur gut mit und hätten sogar einen Punktgewinn verdient gehabt.

Dem Favoriten einen Satz abgeknöpft - Foto: Gerold Rebsch

Foto: Gerold Rebsch

Bestensee/Königs Wusterhausen, 22.11.2015 | Es war das, was viele Fans sich gewünscht hatten: Ein Derby der Extraklasse, in dem sich die Netzhoppers und die Berlin Recycling Volleys wider Erwarten auf Augenhöhe befanden. Den ersten Gänsehaut-Moment gab es schon vor Spielbeginn, als die mehr als 600 Fans in der Landkost-Arena für den Frieden klatschten. Es war das Zeichen, das sich die Verantwortlichen der Volleyball Bundesliga gewünscht hatten. Die #clapforpeace-Klatschpappen wurden von Spielern auf dem Feld und Fans gleichermaßen bearbeitet, minutenlang hielten sie einen beachtlichen Lärmpegel und man hatte tatsächlich das Gefühl, dass Sport verbindet und stärker ist als jeder Hass.

Es war ein starker Auftakt für das, was danach folgte. Die Heimmannschaft von Trainer Mirko Culic kam von Anfang an gut in die Partie und setzte dem haushohen Favoriten mit seiner individuellen Klasse die typischen Netzhoppers-Fähigkeiten entgegen: Leidenschaft, Kampfkraft und den von Zuspieler Manuel Rieke aufgezogenen Tempovolleyball. Der Block funktionierte so gut, dass die BR Volleys um Kapitän und späteren MVP Robert Kromm (insgesamt 17 Punkte) im ersten Satz den Kürzeren zogen.

Die Berliner schafften im zweiten Durchgang den Satzausgleich und im dritten Satz erst durch eine Aufschlagserie von Zuspieler Tsimafei Zhukouski den Durchbruch - dem 120-fachen kroatischen Nationalspieler gelangen drei Asse in Serie zum 19:22, die Vorentscheidung. Doch die Netzhoppers gaben auch in Satz vier nicht auf und gestalteten das Spiel lange offen. Immer wieder kamen die starken Matthias Böhme (MVP mit 17 Punkten) und Theo Timmermann (15) mit wuchtigen Angriffen durch den hohen Block des Meisterschaftszweiten der Vorsaison.
Am Ende war es jedoch die individuelle Klasse der Gäste, die sich verdient den 3:1-Sieg im 21. Nachbarschaftsduell beider Teams holten. "Wir haben ein spannendes Spiel gesehen, wir haben von Anfang bis Ende ein konstant hohes Niveau gespielt, das macht mich zufrieden. Ein bisschen ein bitterer Geschmack bleibt vielleicht, weil wir heute die Chance gehabt hätten, unseren ersten Punkt zu holen", so Trainer Mirko Culic.

Die Netzhoppers bleiben zwar am Tabellenende, haben aber den BR Volleys den ersten Satz in dieser Saison abgeknöpft. Und hätte Culic vor Spielbeginn jemand gesagt, dass er sich hinterher über ein sehr gutes Spiel seines Teams ärgern würde, hätte er sicherlich nichts dagegen gehabt.

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