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L.E. Volleys siegen auch in schwarzer Hose

2. Bundesligen: L.E. Volleys siegen auch in schwarzer Hose

25.10.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Manfred Wiesinger 936 Ansichten

Um 20.15 Uhr war es aus, das Spiel in schwarzen Hosen. 3:0 zeigte die Anzeigentafel beim Heimspiel gegen Neumarkt und die Stimmung in der ausverkauften L.E.Play-Arena war ausgezeichnet. Alle 13 Spieler durften zeigen, was Sie können und Sponsor Interhyp stiftet einen Tausender für den Nachwuchs. Ein gelungener Volleyball-Abend also, auch ohne rote Hosen.

L.E. Volleys siegen auch in schwarzer Hose - Foto: L.E. Volleys e.V.

Foto: L.E. Volleys e.V.

Doch was hat es eigentlich mit dem "rote Hosen-Gate" auf sich? Ganz einfach: Präsident Wiesinger entschied am Samstag die Kombination Blau / Schwarz für die Spieler und gönnte den Liberos Weiß / Rot. Warum? Die Damenwelt bezeichnet die Kombination Blau / Rot gerne als Geschmacksverirrung, weil das blaue Trikot einen rosa-ähnlichen Streifen aufweist. Diese Kombination würde Augenkrebs auslösen, so die Hauptzielgruppe der Jungs unter den Zuschauern. Also schwarz, entschied Präsident und Teammanager Wiesinger.
Kurz vor dem Spiel suchte diesen der völlig aufgelöste Kapitän Günther auf und bettelte regelrecht um die roten Hosen, die den Jungs doch soooo wichtig sind. Er könne nicht ohne rote Hosen wieder in die Kabine zurückkommen. Wiesinger jedoch, von dem man meist ein Ja gewohnt ist, blieb an die zahlende weibliche Fangemeinde denkend hart. Von Boykott und "never change a winning Hose" war das Repertoire des Kapitäns sehr einfallsreich. Doch es half nichts, und man spielte in schwarz. Eine außergewöhnliche Bewährungsprobe für die sonst recht harmonische Zusammenarbeit zwischen Mannschaft und Manager Wiesinger.

Doch zurück zum Wesentlichen: Das Spiel war kurz, intensiv und ansehnlich. Zwar hat Neumarkt in Leipzig keine Chance gehabt, aber gekämpft haben sie, bis zum Schluss. In Satz drei, als Busse das komplette Team der Anfangsphase austauschte und die einzige Konstante Kapitän Günther war, blitzte ein Zeitfenster für die Gäste auf, in dem sie in der Schlussphase des Satzes noch Hoffnung hatten, das Spiel zu drehen. Doch letztlich haben die Volleys, die in dieser Kombination noch wenig Spielerfahrung aufweisen können, sich schnell eingespielt und das Ding dann doch mit 25:22 nach Hause gebracht. Respekt ans Team, welches selbst überrascht von der Busse-Spielpraxis-Maßnahme war, so konzentriert weitergemacht zu haben, wo die anderen Herren nach dem zweiten Satz aufgehört hatten.

In den beiden Durchgängen zuvor kam Trainer Busse ohne Einwechslungen aus, da das Team professionell agierte und dem Gegner den nötigen Respekt entgegenbrachte. Ein anfangs ausgeglichener erster Satz konnte nach Abstellen einfacherer Fehler sicher mit 25:19 gewonnen werden.
Eigentlich kommt dann bei den Volleys immer der berühmte zweite Satz, in dem der Gegner Nachlässigkeiten der Leipziger bestraft und dann auch meist die Oberhand gewinnt. Nicht so am Samstag, als die Busse-Jungs eine Gala zündeten und haushoch mit 25:9 ein Zeichen setzten.

In der zweiten Satzpause übergab Stephanie Schütze, Sponsorenvertreterin der Interhyp AG, eine Spende in Höhe von 1000 Euro, die für den Nachwuchs des Vereins gedacht sind und vom Publikum mit freundlichem Applaus honoriert wurden. Und überhaupt war die Stimmung in der Halle toll. Die Zuschauer-Gemeinde, nah am Feld und den agierenden Sportlern, nahm jederzeit den Rhythmus mit den Trommlern auf, fieberte bei tollen Ballwechseln und Rettungsaktionen mit und zollte ihren Volleys stehend Applaus zum Ende eines sehenswerten Volleyball-Abends. Als Ballwechsel des Abends wurde die Rettungsaktion von Axel Roscher ausgewählt, der diesen fast unerreichbaren Ball mit seiner jahrelangen Routine sicher am Außennetz vorbei wieder ins Spiel zurückholte. Das Video dazu ist auf der Facebook-Seite des Vereins zu bestaunen.

MVP der Leipziger wurde Zuspieler Martin Burgartz, der von Vorstandskollege und Sponsor Stefan Schulze der GTM Gerüsttechnik Markkleeberg GmbH seine goldene Medaille überreicht bekam.

Die Erkenntnis aus diesem ersten 3:0-Sieg der laufenden Saison: Es läuft noch nicht alles rund, aber es macht Spaß. Und die Volleys können auch in schwarzen Hosen gewinnen. Für das jährliche Mega-Derby gegen Delitzsch am kommenden Samstag werden es aber wieder die "Roten" sein. Das musste der "böse" Präsident seinen Jungs nun aber wirklich versprechen. Mädels: Seid tapfer.

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