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DVV-Männer: "Können mit viel Selbstvertrauen in die Spiele gehen" - Kapitän Jochen Schöps im Interview

DVV: DVV-Männer: "Können mit viel Selbstvertrauen in die Spiele gehen" - Kapitän Jochen Schöps im Interview

29.09.2015 • DVV • Autor: DVV 960 Ansichten

Am Samstag, 3. Oktober (19.00 Uhr), in Bremen und Sonntag, 4. Oktober (16.00 Uhr), in Hamburg schlagen die DVV-Männer ihre Zelte zur EM-Generalprobe Norden auf. Gegen die Riesen aus Russland wollen die Spieler von Bundestrainer Vital Heynen den letzten Schritt auf dem Weg zur Europameisterschaft in Italien & Bulgarien (9. bis 18. Oktober) machen. Im Interview spricht Kapitän Jochen Schöps über ein angeschlagenes Team aus Russland, die Bedeutung der Spiele und die deutschen Medaillenchancen bei der EM.

Russland gehört zu den Top-Teams in der Welt, musste zuletzt aber einige Misserfolge einstecken. In der World League wurden die Russen Letzter in ihrer Gruppe, beim World Cup verpasste das Team die vorzeitige Qualifikation für Olympia. Könnte man von einem angeschlagenen Riesen sprechen? Wie schätzt Du die russische Mannschaft ein?
Schöps: "Russland hat im Moment eine schwierige Phase. Sie können viel besser spielen, haben das aber zuletzt nicht oft gezeigt. Nun steigt natürlich der Druck aus dem eigenen Land und dem Verband. Oft sind aber gerade die angeschlagenen Gegner die gefährlichsten. Das Potenzial haben sie, auch in der Breite. Die Spiele in Bremen und Hamburg werden zeigen, ob sie einen positiven Weg in Richtung EM einschlagen werden."

Wie muss man gegen so ein Team spielen, wie muss Team Deutschland gegen Russland spielen?
Schöps: "Ich denke, wir können und müssen vor allem mit Selbstvertrauen in die Spiele gehen. Gleichzeitig muss unsere Qualität stimmen. Gegen Top-Mannschaften können wir uns keine kleinen Fehler leisten. Matches gegen Russland haben für uns einen eigenen Charakter. Jeder von uns Volleyballern hat seit seiner Jugend immer zu den Russen aufgeschaut und tut es auch heute noch. Ein Sieg gegen Russland wäre für uns schon deswegen etwas ganz Besonderes. Hinzu kommt, dass sie nach wie vor eines der weltbesten Teams sind."

Welchen Stellenwert haben für Dich die Vorbereitungsspiele gegen Russland im Hinblick auf die EM?
Schöps: "Auch nach den aktuellen Misserfolgen ist Russland nach wie vor einer der großen Favoriten bei der EM. Die Spiele in Hamburg und Bremen werden für uns also ein echter Härtetest, eine Art Generalprobe, bei der es aber nicht schadet, wenn sie für uns richtig gut geht."

Wo steht Deiner Ansicht nach die Mannschaft in der Vorbereitung, woran arbeitet ihr noch?
Schöps: "Unser Stand ist jetzt da, wie wir es erwartet und beabsichtigt haben. Wir haben gegen Mannschaften, die wir schlagen sollten, mit verschiedenen Besetzungen agiert. Ich denke, das Team hat die Aufgabe gut gelöst. Jetzt arbeiten wir an Feinheiten, kleine Fehler können gegen Top-Mannschaften entscheidend sein."

Ihr habt vor dem 4-Nationen Turnier in Ludwigsburg eine ganz besondere Woche im Trainingslager verbracht. Vital Heinen nannte es die "Höllenwoche". Ohne Handys, einem Sprechverbot in den ersten Stunden des Tages und anderen ungewöhnlichen Dingen. Wie bewertest Du mit ein bisschen Abstand diese Woche.
Schöps: "Schon vorher hatten wir nach meiner Ansicht eine sehr gute Stimmung im Team. Die "Höllenwoche" hat uns noch ein bisschen näher zusammengeführt, indem sie die Kontakte unter uns Spielern intensiviert hat. Das hat uns auch auf dem Spielfeld gestärkt."

In Bremen habt ihr vor zwei Jahren in der World League gegen Kuba gespielt, woran erinnerst Du Dich besonders?
Schöps: "Bremen war für uns in der Vergangenheit ein gutes Pflaster. Ich verbinde viele positive Erinnerungen mit den Spielen dort. Wir haben stark gespielt, die Unterkunft war direkt an, sogar in der Halle und bei den Matches hatten wir super Stimmung. Ich komme gerne nach Bremen."

Hast Du auch Erinnerungen an Hamburg?
Schöps: "(Lacht) Ja, aber die sind familiär, mein Onkel wohnt in Hamburg. Selber gespielt habe ich noch nicht in Hamburg. Ich bin guter Dinge, dass wir auch dort unseren Sport ansprechend präsentieren und die Zuschauer begeistern können."

Was bedeutet es für die deutsche Mannschaft, mit den Heimspielen in Hamburg und Bremen in die Europameisterschaft zu starten?
Schöps: "Es wäre schön, wenn wir es schaffen, unser Niveau bei den Spielen im eigenen Land abrufen zu können. In Bulgarien werden wir es dann müssen. Es wäre ein gutes Gefühl, die Vorbereitung mit einer guten Leistung, gegen Russland zu beenden. Es ist einfach viel schöner zu Hause zu spielen, zumal wir in diesem Jahr nicht so viele Spiele in Deutschland hatten. Wir freuen uns auf die Fans, die nach Hamburg und Bremen kommen und uns unterstützen."

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