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Zweieinhalb Sätze lang war Düren auf Augenhöhe

Bundesligen: Zweieinhalb Sätze lang war Düren auf Augenhöhe

03.04.2015 • Bundesligen • Autor: SWD Powervolleys Düren 1397 Ansichten

In der Volleyball Bundesliga haben die SWD powervolleys Düren das erste Halbfinale gegen den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys verloren. Mit 1:3 (18:25, 27:25, 21:25, 17:25) unterlag die Mannschaft von Trainer Mücke vor 4087 Zuschauern. Trotzdem bietet die Niederlage auch Grund zum Optimismus.

Denn Düren konnte dem Dritten der Champions League lange die Stirn bieten. "Wir hatten ein paar Probleme, in das Spiel zu finden. Danach waren wir stark. Wenn das so weiter geht, dann könnte dieses Halbfinale noch eine spannende Serie werden", sagte Mücke, der gleichzeitig anerkannte, dass der Gegner eine Klasse für sich sei. "Trotzdem ist es uns im Verlauf des Spiels gelungen, vor allem viele lange Ballwechsel zu gewinnen. Genau das trainieren wir, genau das wollen wir", so Mücke. Darauf will der Trainer mit Blick auf das Rückspiel am Ostersonntag um 18 Uhr in Düren aufbauen.

Satz eins verlief, wie Sätze gegen die Nummer drei in Europa verlaufen können: Berlin war stark im Aufschlag, lähmte so den Dürener Spielaufbau. In der Folge waren die BR Volleys häufig mit der Abwehr oder dem Block zur Stelle. 9:17 hieß es schnell aus Dürener Sicht. Die SWD powervolleys konnten zwar gelegentlich zeigen, dass sie vor allem in Block und Abwehr mithalten können. Aber näher als bis auf sechs Punkte ließen die starken Berliner die Gäste nicht heran kommen.

Ein ganz anderes Spiel in Satz zwei: Über fast die gesamte Distanz war Düren ein oder zwei Punkte in Führung, weil die Annahme stand. Michael Mückes Spieler konnten den deutschen Meister häufig in lange Ballwechsel zwingen, weil die Mannschaft viele Angriffe geschickt entschärfen konnte. Häufig war es dann Sebastian Gevert, der gesuchte wurde, um den Punkt zu machen. Zum 19:19 zog Berlin mit einem starken Block gleich, kurz darauf lag Düren nach einem vermeintlichen Übergriff von Zuspieler Tomas Kocian 20:22 hinten. Die SWD powervolleys blieben ruhig, verteidigten einen Ball von Berlins Blocker Bontje, Gevert punktete zum Ausgleich. Ein Angriffsfehler des Meisters brachte Düren das 24:23. Am Ende war es Jan-Philipp Marks, der den Ball nach Dürener Abwehr geschickt Mitten ins Berliner Feld legte und so das 27:25 besorgte.

Danach zeigte die BR Volleys, wie man als Meister auf einen verlorenen Satz reagiert. Olympiasieger Scott Touzinsky schlug stark und vor allem sehr platziert auf, Düren hatte wieder Mühe im Spielaufbau, produzierte Fehler oder endete mit seinen Angriffen im Berliner Block. 2:8 bedeutete das aus Sicht der SWD powervolleys. Aufgeben gilt in diesem Dürener Team allerdings nicht. Stück für Stück arbeiteten sich Zachrich und Co zurück. Nach einem Gevert-Ass und einen starken Marks-Angriff war Düren wieder auf 16:17 herangekommen. Diesmal sollten zwei Bälle den Unterschied machen: Eine verunglückte Dürener Annahme nutzte Berlin zum Punkt, nach einem Block gegen Gevert führte der Meister 22:18 - die Vorentscheidung in diesem Abschnitt.

Satz vier begann verheißungsvoll für Düren. Wieder konnte die Mannschaft Berlin in lange Ballwechsel zwingen und viele davon gewinnen. Nach einem Zachrich-Block führten die SWD powervolleys 11:9, zum 14:11 verwandelte Matthias Pompe einen schweren Ball im Gegenangriff. Wohl dem, der einen Robert Kromm in seinen Reihen hat. Der Berliner Riese (2,12 Meter) richtete anschließend mit einer Serie von starke Aufschlägen Chaos im Dürener Spiel an und hörte damit erst nach einem Netzroller zum 19:15 für den Meister wieder auf. "Er hatte da einen starken Lauf. Das konnten wir nicht mehr kontrollieren", sagte Mücke. Die Treffer zeigten jetzt Wirkung bei Düren, die Mannschaft fand nicht mehr in ihren Rhythmus zurück, Berlin spielte den Rest stark zu Ende und gewann den Satz 25:17 und das Spiel verdient mit 3:1.

Trotzdem konnten die SWD powervolleys zeigen, dass sie auch gegen ein internationales Spitzenteam mithalten können. Zweieinhalb Sätze lang war Düren auf Augenhöhe, das lässt hoffen für das Rückspiel in Düren, das am Ostersonntag um 18 Uhr in der ARENA Kreis Düren stattfindet.

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