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Trotz Saison-Aus: NETZHOPPERS nach zweitem Derby nicht betrübt

Bundesligen: Trotz Saison-Aus: NETZHOPPERS nach zweitem Derby nicht betrübt

20.03.2015 • Bundesligen • Autor: Matthias Penk 1352 Ansichten

Mit der zweiten Niederlage im Playoff-Viertelfinale der Volleyball Bundesliga verabschieden sich die NETZHOPPERS KW-Bestensee aus dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft. Doch trotz des 0:3 gegen den Titelverteidiger BR Volleys war die Stimmung in der Landkost-Arena prächtig, auch weil der Außenseiter zu Beginn der Partie überraschte.

Trotz Saison-Aus: NETZHOPPERS nach zweitem Derby nicht betrübt - Foto: Gerold Rebsch

Foto: Gerold Rebsch

Starker Beginn überrascht Berlin

"Ein Volleyballfest" hatte sich Mirko Culic vor Beginn der im "best of three"-Modus gespielten Serie im Playoff-Viertelfinale gegen die Berlin Recycling Volleys gewünscht. Und der Trainer der NETZHOPPERS hatte es im Derby mit dem Titelverteidiger bekommen. Auch wenn die zweite Partie am Mittwochabend in der Bestenseer Landkost-Arena erneut mit 0:3 (21:25, 18:25, 16:25) verloren ging, waren zumindest die Fans der NETZHOPPERS in Feierlaune: Sie beklatschen nach Spielende ihre Mannschaft, die es als Aufsteiger bis in die Runde der besten acht deutschen Teams geschafft hatte.

Furios starteten die Gastgeber, bei denen Culic erneut auf Routinier Arvid Kinder wegen einer Grippe verzichten musste, in die Partie. "Damit haben wir Berlin überrascht", so Außenangreifer Theo Timmermann, der später als wertvollster Spieler (MVP) bei den NETZHOPPERS ausgezeichnet wurde. Auch Gästetrainer Mark Lebedew meinte: "Die Netzhoppers haben sehr gut begonnen und konnten uns lange Zeit Paroli bieten." Krachende Angriffe vor allem von Timmermann und Diagonalangreifer Matthias Böhme und gute Aufschläge ihrer Mitspieler brachten die Hauptstädter ins Wanken und die Stimmung in der Halle auf einen Höhepunkt.

Kromm, Kromm und wieder Kromm

Erst am Satzende setzte sich dann der Favorit ab, immer und immer wieder war es Ex-Nationalspieler und 2,12m-Schlacks Robert Kromm , der die NETZHOPPERS-Abwehr vor unlösbare Probleme stellte. Mit zwölf Punkten und der goldenen MVP-Medaille war er der entscheidende Mann im guten Kollektiv des Meisters. Timmermann: "Da waren wir etwas unkonzentriert und Berlin hat gezeigt, dass sie wieder das Zeug haben, um Meister zu werden."

Die BR Volleys haben Meisterschaften gewonnen, zuletzt dreimal in Serie; haben Spieler in den Reihen, die Olympiasieger waren; Spieler, die die Weltliga gewonnen und WM-Medaillen geholt haben. Letztendlich war es natürlich die individuelle Klasse, die das Spiel trotz aufopferungsvollen Kampfes der NETZHOPPERS zugunsten des großen Favoriten entschied. "Wir wollten ein gutes Spiel machen mit dieser tollen Stimmung im Rücken - ich denke, das ist uns gelungen", sagte Timmermann, wohl kaum jemand in der Arena hätte dem 18-Jährigen für diese Einschätzung getadelt.
Während für die NETZHOPPERS die Saison vorbei ist, marschiert der Titelverteidiger ins Halbfinale, erwartungsgemäß aber hochverdient mit zwei Siegen in der Playoff-Serie. Denn ein Team, dass sich in zwei Wochen im Champions League Final Four mit den besten Teams Europas um den wichtigsten Vereinstitel der Welt duellieren wird, ist für die NETZHOPPERS derzeit eine Nummer zu groß.

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