sportwetten.de - Partner des DVV volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
KSC ohne Chance auf Klassenerhalt im Spiel gegen Hamburg

Bundesligen: KSC ohne Chance auf Klassenerhalt im Spiel gegen Hamburg

22.02.2015 • Bundesligen • Autor: Burkhard Kroll 1961 Ansichten

Sie haben sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt: Mannschaft, Fans und Helfer des Köpenicker SC in der 1. Volleyball Bundesliga haben im heutigen letzten Spiel der Hauptrunde gegen VT Aurubis Hamburg erneut gemeinsam gekämpft.

Trotzdem gab es in diesem Spiel nie die Chance auf den so ersehnten Klassenerhalt.
Als Strafe für Verstöße gegen Lizenzauflagen hatte die Volleyball Bundesliga bereits vor dem Spiel beschlossen, dem Verein 6 Punkte in der Tabelle abzuziehen und somit jede Chance des Teams auf den sportlichen Klassenerhalt ausgeschlossen. Bis dato hatte die Mannschaft genau einen Punkt Rückstand auf die Volleystars Thüringen und den Nichtabstiegsplatz. Der KSC hatte es in der Vergangenheit nicht geschafft, die Wirtschaftlichkeit bis zum Ende der Saison lückenlos nachzuweisen. Der Verein hat die Sanktionierung akzeptiert und keinen Einspruch eingelegt. Damit ist die Entscheidung rechtskräftig und die Abschlusstabelle der Hauptrunde zeigt auf dem Abstiegsplatz den KSC Berlin.
Aber auch ohne die Entscheidung der Volleyballbundesliga hat der KSC den sportlichen Klassenerhalt nicht geschafft. Im Spiel gegen Aurubis Hamburg unterlag die Mannschaft mit 0:3 (-20,-20,-26). Dabei konnte wohl jeder einzelne der ca. 650 Zuschauer dem Team bescheinigen, von der ersten bis zur letzten Minute alle Ressourcen des Kampfes und der Leidenschaft investiert zu haben. Nach einer Nervositätsphase in einigen Abschnitten des ersten Satzes fing sich das Team und biss sich so richtig in das Spiel. Allein: Es reichte nicht. Die personell arg gehandicapte Mannschaft verlor analog den vorherigen Spielen mit der mangelnden Durchschlagskraft von den Außenpositionen (Angriffsquote deutlich unter 30 %). Und da häufig nur der finale Pass auf die hart ackernde Diagonale Kindra Carlson verblieb, konnte sich Hamburg in Abwehr und Blockarbeit (12 Blockpunkte!) viel zu gut auf die Berliner Angriffe einstellen.
Spielerinnen und Fans in Köpenick haben heute wieder ein gemeinsames Zeichen für den Volleyball in Köpenick gesetzt. Auch die Verantwortlichen des Vereins betonen, alles für den Erhalt des Bundesligastandortes Köpenick tun zu wollen. Dabei wartet auf sie wie schon in den letzten Monaten auch in den kommenden Wochen harte Arbeit. Alle Abstiegskandidaten aus der Liga haben in den vergangenen Wochen verfolgt, dass die Zweitligavereine nur begrenzte Aufstiegsambitionen zeigen. Wenngleich die Volleyball Bundesliga bei Erfüllung der aktuellen Auflagen durch den KSC eine Lizenzierung für die kommende Saison nicht ausschließt, ist jedem KSC-Verantwortlichen bewusst, dass dies kein Spaziergang sein kann. Nur bei Schaffung der wirtschaftlichen Voraussetzungen ist dieses überhaupt nur denkbar. Auf diesem Kurs ist der KSC unterwegs, fährt jedoch noch weit entfernt von sicheren Gestaden. Die dunklen Wolken über dem Köpenicker Volleyball haben sich festgesetzt. Diese zu verteiben, wird für den KSC eine Herkulesaufgabe werden, die nur mit Unterstützung von Fans und Freunden, der Liga, wie auch Wirtschaft und Politik in Berlin gelingen kann.

Weitersagen:

Weitere Meldungen aus der Kategorie "Bundesligen"

» zurück
volleyballer.de auf Facebook volleyballer.de auf G+ RSS Feed Twitter

BeachZeit Beachvolleyball Camps

Beachvolleyball Camp mit BeachZeit

Buche jetzt Deinen Beachvolleyball-Urlaub. Mit Zufriedenheits-Garantie!

weitere Infos

Herrenhemden in Übergrößen

Herrenhemden in Übergrößen

Riesenhemden für Riesenvolleyballer

weitere Infos

Mikasa


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner