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Herrsching wird zum Prüfstein für die Siegesserie

Bundesligen: Herrsching wird zum Prüfstein für die Siegesserie

10.11.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 560 Ansichten

Ihren zweiten Auswärtsauftritt hintereinander absolvieren die United Volleys am kommenden Sonntagnachmittag im bayrischen Herrsching. Anders als am zurückliegenden Wochenende beim Aufsteiger Solingen ist diesmal mit heftiger Gegenwehr seitens der Hausherren zu rechnen. Das mussten die Hessen um Kapitän Christian Dünnes schon in ihrer bronzenen Aufstiegssaison erfahren, als sie am Ammersee deutlich mit 0:3 baden gingen. "An dem Tag waren wir wirklich chancenlos, die Routiniers im Herrschinger Kader haben das konsequent ausgenutzt", erinnert sich Cheftrainer Michael Warm.

Herrsching wird zum Prüfstein für die Siegesserie - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Stehen Adrian Aciobanitei und Lukas Bauer gegen Herrsching wieder in der Startsechs? (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Das Selbstbewusstsein der Gastgeber dürfte aktuell nicht nur deshalb kilometerhoch über der Wasserlinie des drittgrößten Sees im Freistaat liegen. Immerhin sind sie durch das hart erkämpfte 3:2 bei den SWD Powervolleys Düren frischgebackener Pokal-Halbfinalist, dürfen sich demnächst mit Titelverteidiger und United-Bezwinger Berlin messen. Aber auch der United-Express hat wenige Wochen nach dem Saisonstart bereits ordentlich Fahrt aufgenommen. Als eines von nur zwei Teams sind Nationalspieler Jan Zimmermann & Co. bislang in der Liga noch ungeschlagen und wollen dementsprechend diesmal mindestens einen Punkt aus dem bei Prominenz und Touristen gleichermaßen beliebten Erholungsort entführen.

Qual der Wahl in Sachen Aufstellung

"Wir sind richtig gut drauf und haben jede Menge Spaß, weil im Training alle voll mitziehen", fasst mit Jannis Hopt einer der Jüngsten die Stimmungslage zusammen. Vom Programm der "United Volleys (of) Rhein-Main" profitieren ganz besonders die Nachwuchstalente im Team, denn hier werden (Wahl)versprechen noch gehalten: Sage und schreibe zwei Drittel der "Starting 6" im siegreichen jüngsten Match gegen Solingen durften sich noch zur Kategorie U23 zählen. In Herrsching kann Coach Warm auch wieder auf die Ausgeglichenheit seines Kaders bauen - ebenfalls eindrucksvoll untermauert am vergangenen Wochenende, als der zuvor verletzte Slowene Jan Klobucar bei seiner Rückkehr direkt zum "Most Valuable Player" avancierte.

So darf man gespannt sein, welche seiner "jungen Wilden" Warm diesmal von Beginn an aufbieten wird. Beim TSV Herrsching sind die Größen im Team hingegen schnell auszumachen: Allen voran der überragende Zuspieler Patrick Steuerwald , dessen schnelle Pässen den Gegnern regelmäßig Kopfzerbrechen bereiten. Für die Defensivstärke der Lederhosenträger steht mit Libero Ferdinand Tille ein weiterer "Veteran" und Ex-Nationalspieler. Punktbester TSV-Spieler ist bislang Neuzugang Tom Strohbach , mit Mittelblocker Nicolai Grabmüller trifft der United-Trainer zudem auf ein Mitglied des ebenfalls von ihm betreuten "Team Austria".

Schwung mitnehmen in die Großsporthalle

Erneut müssen sich die United Volleys zudem den besonderen Herausforderungen einer ungewöhnlich niedrigen Spielhalle stellen. Auch im dritten Jahr ihrer Ligazugehörigkeit treten die Herrschinger mangels Alternativen in der meist bis auf den letzten der 1.000 Sitzplätze gefüllten Nikolaushalle an. Die Möglichkeit, sich dort einzuspielen, bleibt den Gästen diesmal allerdings verwehrt. Die Begegnung am Sonntag wird als TV-Spiel nämlich bereits um 14.30 Uhr angepfiffen, "nur wenige Stunden vorher würde ein Training keinen Sinn machen", erklärt Michael Warm. Und am Vorabend können die frühzeitig anreisenden Uniteds ebenfalls nicht in die Halle, da die Heimmannschaft da schon ihr Spiel gegen den VCO Berlin absolviert. "Eine unglückliche Konstellation, die man da angesetzt hat", findet Warm.

Dennoch wollen er und seine Männer sich in der engen und stimmungsvollen Herrschinger Halle kein weiteres Mal kalt erwischen lassen. Abwehrchef Florian Ringseis und der "Mainblock" mit Lukas Bauer , Georg Escher und Tobias Krick sind fest entschlossen, von Anfang an Kontra zu geben. Den Schwung einer starken Leistung könnten sie idealerweise gleich mit ins nächste Heimspiel nehmen, das nur drei Tage später stattfindet. Auch hier erwartet alle Uniteds-Spieler freilich Neuland - Bis auf Peter Wolf, der die Rüsselsheimer Großsporthalle, in der die Partie gegen das Berliner Nachwuchsteam stattfindet, bereits aus erfolgreichen Zweitligazeiten kennt. Tickets können wie gewohnt unter www.unitedvolleys.de/tickets reserviert werden.

 

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