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Ein Belgier ist der letzte im Bunde

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Bundesligen: Ein Belgier ist der letzte im Bunde

09.07.2024 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 113 Ansichten

Das BR Volleys Team 2024/25 ist komplett: Der zweifache belgische Doublesieger Simon Plaskie wird den Kader von Headcoach Joel Banks vervollständigen und hat in der Hauptstadt einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der 22-jährige Nationalspieler kämpfte in der vergangenen Woche beim Volleyball Challenger Cup in China mit seinem Land noch um ein Ticket für die Volleyball Nations League 2025, musste sich aber im Finale den Gastgebern mit 1:3 beugen. Auch ohne Olympia-Teilnahme wird sein Nationalmannschaftsommer noch etwas andauern, bevor Plaskie in Berlin ans Netz geht.

Simon Plaskie war in den letzten Tagen mit Belgien drauf und dran, ein für ihn persönlich bärenstarkes Jahr mit dem nächsten Glanzpunkt zu versehen. Nach Siegen gegen Kroatien (3:2) und die Ukraine (3:2) stand der Außenangreifer mit den Belgiern im Finale des so richtungsweisenden Challenger Cups. Dort verloren Plaskie & Co allerdings mit 1:3 gegen die Chinesen um ihren Trainer Vital Heynen und so dürfen die Asiaten 2025 in der VNL starten. "Wir haben den Sommer mit einer sehr jungen Gruppe und langfristigen Zielen begonnen, aber schnell Fortschritte erzielt. Natürlich überwiegt gerade die Enttäuschung, aber wir werden noch viel erreichen in der Zukunft! Für mich waren die internationalen Spiele eine wertvolle Erfahrung, auch wenn ich körperlich nicht bei 100 Prozent war", berichtet Plaskie.

Plaskie zählt zu den Spielern, die eine neue und starke belgische Generation bilden sollen. Headcoach Joel Banks, der den Volleyball in seiner Wahlheimat bestens kennt, sagt daher zum Hintergrund des neuen Berliner Außen-Annahme-Spielers: "Simon ist ein emporkommendes Toptalent in Belgien. Er hat die klassische Volleyballschule und die Jugendnationalmannschaften dort durchlaufen. Dabei ging seine Entwicklung stets nach oben, bis er zuletzt in Roeselare sein Können zeigte." Von Gent führte es für Plaskie über Menen zu dem Vorzeigeclub Belgiens, Knack Roeselare. Zwei Jahre in Folge gewann der 1.93-Meter-Mann dort das Double. Dabei wurde Plaskie als zweitbester Spieler der abgelaufenen Saison ausgezeichnet. "Simon hat zuletzt viel Erfahrung in großen Matches in der belgischen Meisterschaft und in der Champions League gesammelt. Er ist ein vielversprechender Spieler, der frischen Wind in unser Team bringen wird. Seinen nächsten Karriereschritt geht Simon bei uns mit großem Elan an. Das war in allen Gesprächen spürbar", weckt Banks weitere Vorfreude auf die neue Nummer Sieben der BR Volleys.

Diese Motivation für die neue Aufgabe ist auch beim letzten Neuzugang direkt spürbar: "Für mich ist dieser Wechsel ein großer Schritt. Ich möchte alles aus mir herausholen und mich der großen Herausforderung stellen. Die Bundesliga ist eine gute und starke Liga, um weiter zu wachsen", so Plaskie, der zu seinem neuen Verein ergänzt: "Die BR Volleys arbeiten auf höchstem Level. Auf mich warten ein aufregender Club und eine spannende Stadt. Allein die Videos von der Atmosphäre in der Arena, die ich bei Instagram gesehen habe, wecken bei mir riesige Vorfreude."

"Wir hatten Simon Plaskie früh in dieser Saison auf dem Zettel und sind guter Dinge, dass er unserer Mannschaft neue Impulse geben kann. Er ist bestens ausgebildet und damit der nächste Allrounder, den wir in unserem Außenangriff begrüßen. Wir sehen noch großes Potenzial in ihm, doch er kann dem Team auch sofort in allen Wettbewerben helfen", sagt Geschäftsführer Kaweh Niroomand und hat dabei besonders Plaskies Auftritte in der Champions League im Hinterkopf. In nahezu jedem Spiel war der in Bornem nahe Antwerpen Geborene punktbester Außenangreifer von Roeselare.

Mit diesen Leistungen ist Plaskie auch im Kreis der Nationalmannschaft längst angekommen. Mit den Belgiern belegte er zwar nur den fünften Platz in der European Golden League, bekam aber dennoch einen Spot beim Volleyball Challenger Cup, wo es letztlich eben der zweite Rang wurde. Das war es aber noch nicht mit dem Sommer im Nationaltrikot, denn die Belgier haben noch spät im August die Qualifikation für die Europameisterschaft vor der Brust. Somit müssen beide Seiten noch auf die Ankunft in Berlin warten: "Das ist natürlich nicht ideal, aber auch nicht zu ändern. Ich wäre gern sofort bei meiner neuen Mannschaft gewesen, aber bei der langen Saison, die vor uns liegt, ist ein Monat ja nichts", sagt Plaskie mit einem Lächeln.

Wer Simon Plaskie & Co in der nächsten Saison regelmäßig live sehen möchte, kann sich jetzt noch die Saisonkarte sichern. Das eine Ticket für alle Spiele in allen Wettbewerben bietet gegenüber dem Einzelkartenkauf mindestens eine Ersparnis von 43 Prozent: www.br-volleys.de/tickets

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