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Bundesligen: Die beste Werbung für Volleyball

25.04.2024 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg 157 Ansichten

Wer langweilig findet, dass seit Jahren nur Berlin und Friedrichshafen die Endspiele um die deutsche Meisterschaft bestreiten, wird gerade wieder einmal angenehm überrascht. Die aktuelle "best-of-5"-Finalserie in der Bundesliga ist, setzt man die eigene Vereinsbrille ab, etwas für Volleyball-Genießer und Werbung für diesen Sport.

Nach der Hauptrunde schien Berlin unangefochten, vor den Finals Friedrichshafen ohne Chance. Doch auch Spiel 4 war am Dienstagabend ein Battle auf hohem Niveau, hoch spannend bis dramatisch, mit Achterbahn-Gefühlen für beide Teams. Die in der Serie nach zwei Startsiegen noch mit 2:1 führenden Häfler schienen mehrmals auf den Titel zuzusteuern, stets hatte Berlin eine Antwort, obwohl der weiterhin angeschlagene Kapitän Ruben Schott vor allem im Angriff unübersehbar gehandicapt war, bei acht Versuchen sechsmal geblockt wurde, nur einmal punktete und zwischendurch länger ausgewechselt wurde. In der Annahme aber bewies er seinen Wert.

Sonntag fällt die Entscheidung

Ebenfalls sechsmal geblockt wurde beim VfB Tim Peter, in den ersten beiden Matches der herausragende Akteur. Zuletzt wurde aber Jan Fornal, im Saisonverlauf abgetaucht, immer besser - nun war er sogar der selten zu stoppende Topscorer der Gastgeber (21 Punkte, 62%). bei Berlin war das Marek Sotola, der 24 Zähler sammelte, darunter 7 Kill-Blocks. Ohnehin war die herausragende Blockbilanz ein Merkmal dieses Schlagabtausches, ging mit 19:12 an Berlin. Sechs Kill-Blocks verbuchte Nehemiah Mote, der Mann des Abends war. Denn der Australier machte Friedrichshafen auch mit seiner Angriffsquote von 71 Prozent (gefühlt 90%) zu schaffen und kam auf insgesamt 19 Punkte, ungewöhnlich für einen Mittelblocker.

Da in der Mitte auch Tobias Krick - rechtzeitig vor der Nationalteam-Sommer - wieder in Topform ist und Zuspieler Johannes Tille die Bälle viel präziser und variantenreicher verteilte als sein Gegenüber Aleksa Batak, holten die Hauptstädter selbst große Rückstände immer wieder auf, steckten auch weg, dass sie nach dem 1. und 3. Satz im Hintertreffen waren und der Druck dadurch wuchs und erkämpften sich in einem engen Tiebreak das fünfte und entscheidende Match am Sonntag (16 Uhr, Dyn) vor eigenen Fans.

Playoff-Finale ("best of 5"), 4. Spiel:
VfB Friedrichshafen - Berlin Recycling Volleys 2:3
(25:23, 15:25, 25:23, 19:25, 13:15/Stand: 2:2)
124 Min., 1000 Zuschauer
MVP: Mote (Berlin)
Scorer: Fornal (21), Superlak (18), Peter (15), Masso Alvarez (12), Batak (3), Savonsalmi, Böhme, Young (je 1) - Sotola (24), Mote (19), Carle (14), Kessel, Krick (je 6), Tille (4), Schott (1) (hre)

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