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1. Bundesliga Männer: Berlin wehrt ersten Meister-Matchball ab

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Bundesligen: 1. Bundesliga Männer: Berlin wehrt ersten Meister-Matchball ab

21.04.2024 • Bundesligen Autor: Dörfler, Josephine 146 Ansichten

Der VfB Friedrichshafen hat den ersten Matchball im Kampf um die Deutsche Meisterschaft vergeben.

In einem hochemotionalen dritten Spiel der finalen Best-of-five-Serie der Playoffs verlor das Team des scheidenden Trainers Mark Lebedew bei den BERLIN RECYCLING Volleys in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle 1:3 (26:24, 19:25, 22:25, 15:25). 8.553 Zuschauer sahen einen ausgeglichenen ersten Satz, ehe die BR Volleys das Heft des Handels in die Hand nahmen und sich Schritt für Schritt absetzten.

MVP Tobias Krick, der in Spiel drei erstmals den Vorzug auf der Mittelblockerposition erhalten hatte, war zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Es war ein bisschen traurig, wie wir durch zwei, drei dumme Fehler den ersten Satz abgeben. Aber wir haben uns ins Spiel gekämpft und uns durchgepusht." Nun geht der Blick auf Spiel Nummer vier. "Wir müssen jetzt gut regenerieren und dann alles reinwerfen."

Sein Gegenüber Marcus Böhme stellt hingegen fest: "Wir führen 2:1, das ist immer noch Fakt und da sollten wir uns nicht verunsichern lassen, nur weil Berlin hier zu Hause ein Spiel gewonnen hat." Das Ziel ist klar: "Wir haben heute den Faden verloren und müssen gucken, woran es gelegen hat. Daraus werden wir lernen und es im nächsten Spiel besser umsetzen."

Angeführt von Diagonalangreifer Michal Superlak, der im ersten Durchgang bereits elf Punkte erzielte, bewiesen die Häfler ihre Crunchtime-Qualitäten. Zwar gingen die BERLIN RECYCLING Volleys mit einer kleinen Führung in die entscheidende Phase, der VfB zeigte jedoch einmal mehr keine Nerven. Ein Angriffsfehler von Berlins Superstar Marek Sotola brachte den Gästen die 23:22-Führung, die Superlak mit einem irren Schlag aus dem Rücken heraus in den Berliner Block zum 26:24 ins Ziel brachte.

Im zweiten Durchgang kam die Mannschaft von Joel Banks, die im Angriff vornehmlich ohne den angeschlagenen Ruben Schott auskommen musste, nach einem erneut schwachen Start (2:5) besser ins Spiel. Dem VfB gelang es nicht mehr, ausreichend Druck aus dem Aufschlag heraus zu erzeugen und Zugriff im Block zu erhalten. Sotola spielte in dieser Phase nahezu fehlerfrei und führte sein Team zu einer 6-Punkte-Führung. Ein Block von Zuspieler Johannes Tille brachte zunächst den Satzball zum 24:18, Außenangreifer Timothee Carle packte kurz darauf erneut zu ­­- zum wichtigen 1:1 (25:19).

Zuspieler Tille begann den dritten Satz mit einer kleinen Serie, die den Volleys eine 4:0-Führung einbrachte. Zwei Asse und ein weiterer guter Aufschlag von Superlak brachten die Häfler zurück (7:7), ehe Berlin erneut auf vier davonzog. Der VfB nutzte sich bietende Chancen zum Re-Break zunächst nicht. Ein Ass von Sotola und zwei Blocks von Tobias Krick gegen Superlak brachten Berlin mit 19:15 in die entscheidende Phase des Durchgangs. Doch Friedrichshafen kam zurück - 20:20. Wieder war es Tille, der mit guten Aufschlägen auf 23:20 stellte. Berlin holte die 2:1-Führung mit 25:22.

Auch im vierten Durchgang erspielten sich die Hausherren schnell eine kleine Führung, die bis Mitte des Satzes auf fünf Punkte anwuchs (14:9). Der VfB kam kaum zu leichten Punkten, ein ums andere Male agierte die Berliner Abwehr wieselflink auf den Beinen. Immer länger werdende Ballwechsel endeten zu Gunsten des BRV. Bei 19:11 war die Partie längst entschieden. Letztlich war es ein Aufschlagfehler der Friedrichshafener, der das Spiel beendete (25:15).

Im Playoff-Finale steht es nun 1:2 aus Sicht der Häfler. Den nächsten Matchball hat Friedrichshafen in eigener Halle am Dienstag, ab 19 Uhr, live zu sehen bei Dyn.

 

 

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