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Bundesligen: Berlin in Friedrichshafen im zweiten Match unter Zugzwang

17.04.2024 • Bundesligen Autor: Dörfler, Josephine 133 Ansichten

In einem packenden Auftaktspiel des Playoff-Finales konnte der VfB Friedrichshafen am Montag den ersten Sieg aus Berlin entführen.

Die Überraschung zur Eröffnung der best-of-5-Serie setzt den Titelverteidiger bei Spiel zwei am heutigen Mittwoch (19 Uhr) unter Druck.

Ein Auftakt nach Maß für den VfB Friedrichshafen am Montagabend lehrte jene eines Besseren, die nach zuletzt sieben Berliner Titelgewinnen in Serie ein eindeutiges Finale erwartet hatten. Mit einem 3:2-Auswärtssieg (25:22, 18:25, 21:25, 25:20, 15:11) vor 6.541 Zuschauer:innen im Berliner Volleyballtempel gelang den Häflern ein perfekter Start in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Die Hauptstädter wirkten dabei nicht konstant auf ihrem gewohnt hohen Niveau und die Gäste hatten Selbstbewusstsein aus dem umkämpften Halbfinale sowie einen bestens aufgelegten Diagonalangreifer Michal Superlak mitgebracht.

Zu Beginn des Spiels sahen die Fans ein ausgeglichenes Match, wobei sich keine der Mannschaften absetzen konnte. Ein Ass von Jose Masso brachte dem VfB die Führung in der Crunchtime, die das Team von Cheftrainer Mark Lebedew ins Ziel brachte. Im zweiten Durchgang startete Berlin den Motor, konnte sich ab Satzmitte deutlich absetzen und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Ähnlich sah es in Satz Nummer drei aus. Im letzten Drittel war Berlin sicherer und ging mit 2:1 in Führung. Doch der VfB ließ sich nicht entmutigen und kämpfte sich in das Spiel zurück. In Durchgang vier erhöhte das Team von Coach Mark Lebedew den Druck im Aufschlag und erzwang den Tie-Break in der Max-Schmeling-Halle. Dort wirkten die Gäste selbstbewusster, bissiger und wuchsen vor allem in der Defense über sich hinaus, sodass sich der amtierende Meister zum ersten Mal in dieser Bundesligasaison vor heimischer Kulisse geschlagen geben musste. BERLIN RECYCLING Volleys-Geschäftsführer  Kaweh Niroomand sah sein Team nach der langen Pause nicht optimal eingespielt und vermisste den notwendigen Druck im Service, während die Gäste "runder gespielt und frischer gewirkt" hätten.

Die Mannschaft von Trainer Joel Banks ist am Mittwochabend um 19 Uhr in der SPACETECH ARENA (live bei Dyn) in einer ungewohnten Position, wie auch sein Gegenüber Mark Lebedew weiß: "Berlin steht jetzt schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand und wird alles geben. Sie haben den Druck, wir haben eine sehr gute Chance, einen riesigen Schritt in Richtung Meisterschaft machen zu können." Für die Berliner geht es nun darum, die Niederlage schnell abzuschütteln und die Lehren aus der Auftaktniederlage zu ziehen: "Der Aufschlag ist eigentlich eine unserer großen Stärken und wir brauchen darin deutlich mehr Konstanz, wenn wir erfolgreich sein wollen. Außerdem müssen wir in der Abwehr mehr Einsatz an den Tag legen", mahnt Kapitän Ruben Schott.

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