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Bundesligen: Nervenspiel geht an Grizzlys Giesen

27.03.2024 • Bundesligen Autor: VfB Friedrichshafen e.V. 247 Ansichten

Nach genau zweieinhalb Stunden Spitzenvolleyball und einer fantastischen Aufholjagd in fremder Halle, konnte sich der VfB Friedrichshafen im Tiebreak nicht belohnen.

Nervenspiel geht an Grizzlys Giesen - Foto:  Elisabeth Kloth

Friedrichshafen schnupperte in Hildesheim am Auswärtssieg (Foto: Elisabeth Kloth)

Die Häfler unterlagen am Dienstagabend im ersten Halbfinale der "best-of-five"-Serie gegen die Helios Grizzlys Giesen mit 2:3 (22:25, 22:25, 25:19, 25:21, 17:19). Dominierender Akteur auf Häfler Seite war Mittelblocker Israel Masso, der im dritten Satz für die zwischenzeitliche Wende sorgte.

Schon beim Warmup der beiden Teams wurde deutlich, worauf es an diesem Abend ankommen sollte. Der Aufschlag war das dominierende Element im Duell des VfB Friedrichshafen gegen die Helios Grizzlys Giesen. Cheftrainer Mark Lebedew vertraute dabei auf Jackson Young, Tim Peter, Israel Masso, Marcus Böhme , Michal Superlak, Aleksa Batak und Libero Nikola Pekovic. Die waren zwar zunächst im Hintertreffen (1:3, 2:5), holten aber zuerst die Asse raus. Tim Peter besorgte mit dem Servicewinner die erste Führung (9:8).

Es lief in Richtung der Gäste, bis Peter ein Leichtsinnsfehler passierte (13:12) und auch Superlak den Ball nicht im Feld versenkte (13:13). Das Pendel schlug in Giesener Richtung aus, erst recht als auch Fedor Ivanov Druck mit dem Aufschlag machte (18:19). J.T. Hatch kam rein, sorgte für Probleme beim Häfler Annahmeriegel und Michiel Ahyi musste nur noch vollenden (22:25).

Der weggeschenkte Satz sorgte für einen Knick im VfB-Spiel, der sich auch durch den zweiten Durchgang zog. Friedrichshafen hielt mit, aber der Gegner hatte das glücklichere Händchen, wie beim langen Ballwechsel zum 7:8, den Ilya Goldrin irgendwie ins Feld mogelte. Giesen ließ die Häfler herankommen (13:16, 18:19), blieb aber immer auf dem Fahrersitz. Eine weitere Aufschlagserie der Gastgeber ließ das Publikum jubeln, und Ahyi gab ihnen noch mehr Grund dazu (22:25).

Es ging in die Zehnminutenpause, die der VfB nutzte, um sich zu schütteln. Masso sorgte mit dem Block gegen Ahyi (6:7) für ein Ausrufezeichen und legte einen weiteren nach (12:9). Dann ging der Kubaner an die Linie, feuerte aus allen Rohren und beendete seine Serie mit einem Ass (19:11). Die Häfler waren zurück in der Spur, auch Superlak kam wieder durch (22:14). Masso, der Beste in Weiß an diesem Abend, besorgte den Satzgewinn (25:19).

Weil Jackson Young einen Ball auf die Finger bekam, sollte Jan Fornal seine Chance bekommen. Nach einem weiteren Masso-Block gegen Goldrin (2:0), hatte auch der Pole in die Partie gefunden (6:4). Der VfB hatte jetzt immer öfter die Blockhände dran und stand auch sicher in der Defensive. Wenn es in der Folge vorne krachte, hatte fast immer Israel Masso seinen Anteil an der Aktion (12:8). Zwar robbte sich Giesen noch heran (18:18), allerdings bediente Batak clever seine Angreifer zu Punkten. Mit Geduld, Fornals Angriff (22:20) und Peters Ass (23:20) war der Weg frei in Richtung Tiebreak (25:21).

Der begann denkbar ungünstig, den Hatch servierte die Männer vom Bodensee drei Mal aus (3:0). Eine erneute Aufholjagd endete mit Bataks Block zum 9:9, kostete aber viel Kraft. Es war ein Nervenspiel, bei dem die fast ausverkaufte Volksbank Arena ihr Team nach vorn peitschte - mit Erfolg. Ahyi holte sich den ersten Satzball (13:14), den Friedrichshafen noch abwehrte. Jori Mantha setzte mit dem Lucky Punch gegen Superlak schließlich den Schlusspunkt auf zweieinhalb Stunden Spitzenvolleyball.

Schon am Samstag (30. März, 20:00 Uhr) treffen sich beide Teams in der SPACETECH ARENA in Friedrichshafen zum nächsten Schlagabtausch in der "best-of-five"-Serie. Sollten die Häfler diese Partie für sich entscheiden, stellen sie auf Ausgleich und erzwingen ein weiteres Spiel am Bodensee. Holt sich Giesen den Auswärtssieg, haben die Niedersachen am 3. April den ersten Matchball in eigener Halle.

"Wir haben gut angefangen und dann aber zu viele Eigenfehler gemacht, wir haben aber nach der Zehnminutenpause Charakter gezeigt", war Cheftrainer Mark Lebedew trotzdem versöhnlich mit seinem Team. "Leider haben wir uns heute am Ende nicht belohnt. Wir sind klar enttäuscht, aber wir waren dicht dran. Jetzt konzentrieren uns jetzt darauf, die Serie am Samstag in eigener Halle auszugleichen."

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