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Endlich wieder Heimspiel - Bocholt zu Gast

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2. Bundesligen: Endlich wieder Heimspiel - Bocholt zu Gast

23.03.2024 • 2. Bundesligen Autor: SVW (JG), SV Warnemünde 139 Ansichten

Am Sonntag um 16 Uhr spielen die Männer des SV Warnemünde zum ersten Mal seit sechs Wochen wieder in der heimischen OSPA|Arena und erwarten mit dem Tabellennachbarn aus Bocholt ein hochklassiges Duell um den zweiten Tabellenplatz.

Endlich wieder Heimspiel - Bocholt zu Gast - Foto:  SVW (A. Bach)

SVW bejubelt um Kapitän Tommy Meglberg den letzten Heimsieg (Foto: SVW (A. Bach))

Mit den Gästen kommt eine Mannschaft, die seit elf Spielen immer mindestens einen Punkt holen und vor drei Wochen noch den Tabellenersten aus Mondorf mit 3:0 schlagen konnten. Die Ambitionen beider Mannschaften sind klar: Bocholt will mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den SV Warnemünde heranrücken, wohingegen der SVW den zweiten Platz verteidigen und zugleich den Kontakt am Tabellenführer halten möchte.

Warnemünde lässt sich durch die Niederlage in Bonn nicht beirren

Trotz der bitteren Niederlage beim amtierenden Meister vor drei Wochen spielen die Jungs von Trainer Maurizio Forte weiter eine absolut souveräne Rückrunde. Nach dem 3:1 Sieg in Schüttorf folgten sechs Punkte am vergangenen Wochenende in Dessau (3:1) und gegen den VCO Berlin (3:0). Mit dem Doppelspieltag glichen die Rostocker die Differenz von einem Spiel zu Mondorf aus und liegen nun spielgleich mit einem Punkt hinter dem Titelverteidiger aus NRW. Somit lastet auf die Gastgeber ein hoher Druck, gegen den Tabellendritten von der niederländischen Grenze drei Punkte zu holen.
Dabei werden die Rostocker auf ihre Heimstärke und die eigenen Fans setzen können, denn seit Ende September konnte keine Gästemannschaft einen Sieg in der OSPA|Arena erringen. Im Fokus könnte wie am vergangenen Wochenende der Australier Steven Duzevich stehen. Durch die Abwesenheit des etatmäßigen Diagonalspielers Jan-Philipp Krabel bekam der 27-Jährige vergangenes Wochenende die Chance auf der Diagonalposition und überzeugte in beiden Spielen mit seinem athletischen Angriffsspiel. Duzevich wird am Sonntag sicher den Vorzug vor Krabel erhalten, welcher der Mannschaft aber wieder zur Verfügung stehen wird.
"Wir sind etwas aufgeregt vor dem Wochenende und so einem wichtigen Spiel gegen Bocholt. Aber die Fans sollten in die Halle kommen, denn wir sind ein Team, das gegen starke Gegner sehr guten Volleyball spielt. Mit Glück werden sie mich spielen sehen: Mister Fister is back home", kündigt Duzevich an.
Maurizio Forte betrachtet das Spiel etwas reflektierter: "Für Bocholt ist es die letzte Chance auf den zweiten Platz. Für uns hat sich nichts verändert, wir müssen drei Punkte holen. Somit ist der Druck auf beide Teams hoch und beide wissen, wie solch wichtige Spiele zu spielen sind.
Bocholt hat 3:0 in Mondorf gewonnen - sie kommen nun zu uns, um uns ähnliches anzutun. Wir wissen zwar, dass sie aktuell personelle Probleme haben und einige Spieler ausfallen werden aber sie besitzen die Qualität, um eine ebenbürtige Mannschaft aufzustellen. Ich denke, es ist ein 50:50 Spiel."

Bocholt reist ohne zahlreiche Stammspieler an

Nach der 1:3 Hinspielniederlage im November letztes Jahres muss das Team um Trainer Markus Friedrich in Rostock auf einige Spieler verzichten. Unteranderem werden Zuspieler und Liga-MVP der vergangenen Saison Lukas Salimi und Außenangreifer Ben Stoverink nicht einsetzbar sein. Die Tour wird mit nur sieben Spieler unternommen. Trainer Friedrich meint etwas scherzhaft: "Das nimmt mir schon mal die Qual der Wahl bei der Aufstellung, da ich keine Wechselmöglichkeiten habe. Theoretisch ist der zweite Rang möglich, praktisch gesehen wird es schwierig. Aber wenn wir auf Rang drei abschneiden würden, wäre das der mit Abstand größte Erfolg der Vereinsgeschichte."

In der Zweitligasaison 2014/15 sprang für den TuB Bocholt ein vierter Platz heraus, in den letzten beiden Spielzeiten jeweils der achte Rang. In der elften Zweitligasaison der Geschichte wäre der dritte Platz somit der erfolgreichste.

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