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Bundesligen: Kein Raum für Selbstgefälligkeit

20.03.2024 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 174 Ansichten

Zielstrebig und seriös möchten die Berlin Recycling Volleys auch das zweite Playoff-Viertelfinale gegen den Aufsteiger aus Karlsruhe angehen. Am Mittwochabend (20. Mrz um 20.00 Uhr) können sich die Hauptstädter bei den Baden Volleys in der Lina-Radke-Halle ihr Ticket für das Halbfinale sichern. Vor einem Monat bestand die Mannschaft von Headcoach Joel Banks die Prüfung in der ausverkauften Arena ohne Wackler.

Kein Raum für Selbstgefälligkeit - Foto: Andreas Gora

Foto: Andreas Gora

"Es sind Playoffs. Es zählt jeder Moment, jeder Tag, jedes Spiel - eines nach dem anderen. Nun gibt es keinen Raum für Selbstgefälligkeit", macht Nehemiah Mote vor dem zweiten Spiel der Serie gegen die Baden Volleys SSC Karlsruhe klar. Der Australier, jüngst von den Coaches der Volleyball Bundesliga zum besten Mittelblocker der Saison gewählt, ist stets jemand, der mit der richtigen Einstellung vorangeht. Nicht von ungefähr zählt der Dreißigjährige in dieser Spielzeit zum Mannschaftsrat und ist in seinem dritten Jahr einer der Wortführer des BR Volleys Teams. Dabei tritt der Mann mit den samoanischen Wurzeln neben dem Court unaufgeregt auf, kann auf der Platte aber auch emotional ausbrechen. Gleichzeitig hält "Nemo" den so stark besetzten Berliner Mittelblock zusammen, agiert stets durch und durch mannschaftsdienlich.

Im Auftaktmatch dieses "best of three"-Viertelfinals wich sein Positionskollege Timo Tammemaa zuletzt auf die Diagonalposition aus, um angesichts des Ausfalls von Daniel Malescha eine Alternative zu Marek Sotola zu testen. Mote, Tobias Krick und Saso Stalekar teilten sich die Einsatzzeit im Mittelblock. "Wir sind mit dem Ergebnis des ersten Spiels zweifellos zufrieden, aber nicht mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben", merkt Berlins Nummer Fünf kritisch an, sagt rückblickend aber auch: "Die dreitägige Pause hat dem Körper, und vor allem dem Geist, eine neue Frische verliehen. Das konnte man an der Energie und der Einstellung der letzten Tage spüren." Das erste Spiel der Serie gewannen die Berliner vor mehr als 5.000 Zuschauern in dominanter Manier. Nun wird es darum gehen, den amtierenden Zweitligameister erneut nicht ins Spiel kommen zu lassen und früh den Ton anzugeben, um die Stimmung bei den bis zu 1.500 heimischen Fans nicht noch zusätzlich anzuheizen. Dies gelang den BR Volleys Mitte Februar, als man beim 3:0-Erfolg in der Lina-Radke-Halle lediglich 50 Punkte des Gegners zuließ. Im Hinrundenspiel im Volleyballtempel waren es 47, am Sonntag wieder 50. Noch ist die Weste des Deutschen Meisters gegen den Neuling also weiß.

Wer in einem möglichen Halbfinale Gegner der Berliner sein würde, kann sich frühstens am Samstag entscheiden. Europapokalfinalist SVG Lüneburg führt mit 1:0 gegen die WWK Volleys Herrsching und hat zwei "Matchballspiele" zuhause. Die Hauptstädter möchten diese Entscheidung an einem spielfreien Wochenende von der Couch aus beobachten und ein drittes Spiel gegen die Baden Volleys, welches ebenfalls am Samstag anstünde, umgehen. Das macht auch Mote abschließend noch einmal deutlich: "Wir fahren nach Karlsruhe mit dem Ziel, uns in drei Sätzen durchzusetzen. Wir machen uns keine Gedanken darüber, was sie tun, sondern sind voll auf uns und unsere Leistung fokussiert."

Livestream:
Das Spiel wird live bei Dyn übertragen: www.dyn.sport

Public Viewing:
Der Fanclub "VolleyTigers" lädt bei Auswärtsspielen regelmäßig zum "Public Viewing" in die Alte Feuerwache (Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin-Friedrichshain / U-Bahnhof Weberwiese) ein.

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