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DSHS SnowTrex Köln verliert gegen TV Dingolfing

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2. Bundesligen: DSHS SnowTrex Köln verliert gegen TV Dingolfing

19.03.2024 • 2. Bundesligen Autor: DSHS SnowTrex Köln 195 Ansichten

Die Zweitligavolleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln verlieren auch das Rückspiel gegen TV Dingolfing. Bei der 1:3-Niederlage bei den Dingos gelang es zumindest einen Satz zu gewinnen. Um auch punktetechnisch etwas aus Dingolfing entführen zu können, fehlte im Spiel der Kölnerinnen die Konstanz und am Ende die Kraft.

DSHS SnowTrex Köln verliert gegen TV Dingolfing - Foto: Florian Zons

Die Dingos fanden am Ende die Lücken häufiger und gewinnen verdient. (Foto: Florian Zons)

Trotz der erneuten Niederlage sind die Kölnerinnen weiter auf Platz 2 der 2. Bundesliga Pro - powered by SnowTrex. Dingolfing hat mit diesem Sieg nun die bessere Ausgangsposition im Schlussspurt um die Vizemeisterschaft, weil sie noch ein Spiel im Rückstand sind.

Zwischen Platz 2 und Platz 7 sind derzeit nur sechs Punkte, was eine spannende Schlussphase der Liga um den Platz hinter Meister Schwarz-Weiß Erfurt erwarten lässt.

Aus Kölner Sicht stand das Spiel in Dingolfing unter keinen guten Voraussetzungen. In den letzten Wochen war die Trainingsgestaltung bei den Kölnerinnen schwierig. Die spielfreie Zeit wurde von einigen Spielerinnen für Urlaub genutzt. Neben diesen Fakt sind auch einige Spielerinnen erkrankt. Das führte dazu, dass man in Dingolfing unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen antreten musste.

Die Zuspielerin Annika Stenchly und die beiden Mitten (Viola Torliene und Franziska Klade) haben sich so zum Spiel nach zwei Wochen Pause erstmals wiedergetroffen, was in Abstimmung Zuspiel/Schnellangriff durchaus spürbar war, weil Torliene/Kalde/van den Berghen von der Skipiste im Zillertal nach Dingolfing angereist sind und Stenchly die Woche davor im Urlaub war.

Jana Grathwol ist frisch nach vier Wochen Afrika zum Spiel angereist. Melanie Gosmann musste aus privaten Gründen verzichten. Chiara Claassen und Viktoria Dörschug konnten krank erst gar nicht mitfahren. Maike Brönhorst und Hannah Mörke waren zwar mit beim Spiel, waren aber verletzungsbedingt nicht einsatzfähig. Auch der Chef-Trainer Jimmy Czimek war eine Woche im Vorfeld der Partie krank und konnte die Reise nach Dingolfing nur angeschlagen antreten.

Satz 1 begann zunächst mit gegenseitigem Abtasten. Nach der ersten technischen Auszeit (8:6) konnten sich die Gastgeber etwas absetzen und transportierten diese 4-5-Punkte-Führung bis zum Ende des Satzes, der 25:20 endete. Den Gästen aus Köln war kämpferisch wenig vorzuwerfen. Es kam wenig Druck bzw. auch einige Fehler über den Aufschlag. Die Annahme war noch etwas unpräzise und lange Ballwechsel gewann meist Dingolfing.

Im zweiten Satz änderte sich das Bild zunehmend. Köln kam viel mehr ins Spiel und konnten diesem seinen eigenen Stempel aufdrücken. Die Annahme war präziser, das Zuspiel genauer und der Angriff druckvoller. Vorentscheidend in diesem Satz war eine Aufgabenserie von Viola Torliene, die vom 7:10 auf 7:16 stellte. Diese komfortable Führung ließ sich Köln nicht mehr nehmen und schaffte mit einem 14:25 den 1:1-Satzausgleich.

Die nachfolgende Zehn-Minuten-Pause führte zu einem Bruch im Kölner Spiel. Die Dingos starteten viel besser in den dritten Satz (5:2). Diese Führung konnte Köln noch einmal egalisieren (7:7) und auch bis zur zweiten technischen Auszeit mithalten (16:14). Dann kam aber Theresa Piller an die Aufschlaglinie und brachte ihr Team bis zum 24:14. Der Satz ging dann mit 25:16 ungefährdet an den TV Dingolfing.

Im vierten Satz ging den Gästen zunehmend die Puste aus und sie konnten trotz aller Bemühungen die Dingos nicht mehr aufhalten, die diesen Satz souverän runterspielten (8:4, 16:8, 23:11, 25:14) und damit den 3:1-Erfolg perfekt machten.

Mit diesem Sieg sind sie bis auf einen Punkt an die Kölnerinnen herangerückt.

Aus der Mannschaft
Trainer Jimmy Czimek resümiert die Niederlage in Dingolfing wie folgt:

"Die Zeichen standen nicht gerade günstig im Vorfeld dieser Partie. Im ersten Satz haben wir gebraucht, um ins Spiel zu finden. Im zweiten Satz haben wir unsere Spielstrategie sehr gut umgesetzt und Viola Troliene uns mit einer sehr guten Aufschlagserie in Front gebracht. Da haben wir gezeigt, zu was wir in der Lage sind, wenn wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken können. Das hat mich gefreut. Das war unser erster Satzerfolg gegen Dingolfing. Die zehnminütige Satzpause hat uns nicht so gutgetan. Wir hatten Schwierigkeiten in den dritten Satz reinzukommen. Dingolfing hat uns dann ab Mitte des Satzes den Zahn gezogen. Auch im Satz vier haben wir uns schwergetan.

Wir haben uns zwar nicht aufgegeben, aber dann mussten wir auch den ungünstigen Voraussetzungen einfach Tribut zollen und fair sagen, dass Dingolfing unter diesen Umständen die bessere Mannschaft war und verdient gewonnen hat.

Wir haben jetzt eine Woche Zeit, uns wieder zusammen einzuspielen, was wichtig sein wird, weil wir am kommenden Sonntag Dresden als nächsten Gegner vor der Brust haben und bekanntlich jeder Gegner in der Liga schwer ist."

Die Kapitänin Viola Torliene gab folgendes Statement nach dem Spiel ab:
"Der Sieg geht verdient an Dingolfing. Wir konnten im Spiel keine konstante Leistung abrufen. Der zweite Satz hat kurz aufblitzen lassen, dass etwas möglich gewesen wäre, aber nur ein Satz reicht nun einmal nicht für einen Erfolg. Trotzdem war die Reise nach Dingolfing nicht umsonst. Wir wurden sehr herzlich empfangen und hoffen, dass wir die Partien in der nächsten Saison spannender gestalten können."

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