volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
VCW: In Aachen Mut für die Playoffs holen

volleyballer.de

Bundesligen: VCW: In Aachen Mut für die Playoffs holen

16.03.2024 • Bundesligen Autor: Sabine Ursel, 1. VC Wiesbaden e.V. 130 Ansichten

In der 1. Volleyball Bundesliga Frauen wird am letzten Zwischenrundenspieltag in den Gruppen A und B so richtig die Post abgehen.

VCW: In Aachen Mut für die Playoffs holen - Foto:  Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

VCW: In Aachen Mut für die Playoffs holen (Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de)

Eine Reihe Clubs wird durch Sieg und Niederlage die Paarungen für die anstehenden Playoffs noch beeinflussen. Der VC Wiesbaden als Tabellenführer der B-Gruppe (derzeit 18 Punkte) würde mit einem Sieg bei den Ladies in Black Aachen (Samstag, Halle Neuköllner Straße, 18:00 Uhr) seine Position behaupten. Den Verfolger USC Münster (16) hätte man vorzeitig abgeschüttelt, sofern dieser am heutigen Freitagabend bei den Roten Raben Vilsbiburg (9) Federn lässt. Darauf wollen die Wiesbadenerinnen indes nicht bauen: "Wir möchten in unserer Gruppe, die ohne Frage nicht leicht zu bespielen war und ist, unbedingt am Ende die Nase vorn haben. Dafür geben wir alles", sagt VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting.

Der Playoff-Plan sieht vor, dass der Erste der Gruppe B gegen den Dritten der Gruppe A antritt (Modus Best of 3). Um diesen Platz kämpfen der Dresdner SC (11) und Verfolger SC Potsdam (8) im direkten Duell. Fest steht derzeit schon: Der VCW wird am 23. März zuerst auswärts antreten. Im Heimspiel am 27. März um 19:30 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit kann dann schon die Entscheidung in Sachen Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft fallen.

A-Gruppenspitzenreiter Allianz MTV Stuttgart (17 Zähler) schaut am Wochenende tatenlos zu, weil der Club mit den vier hier zu absolvierenden Spielen bereits durch ist. Holt der punktgleiche Zweite SSC Palmberg Schwerin am Samstag bei Suhl Lotto Thüringen mindestens einen Zähler, hätte man den frischgebackenen DVV-Pokalsieger aus Schwaben überholt und würde als Erster in die Playoffs rauschen. Gegner ist dann Vilsbiburg.

Zum VCW-Spiel in Aachen

Die Ladies in Black sind mit 5 Punkten in Gruppe B aus dem Rennen um die Playoffs raus, haben sich aber mit zwei Siegen teuer verkauft. Nicht vergessen ist der 3:2-Sieg am 17. Februar in Wiesbaden, als die Truppe von Cheftrainerin Mareike Hindriksen nach 0:2-Rückstand die Partie noch drehte. Auch die mehrfache Führung im Tiebreak konnten die von Christian Sossenheimer, Tigin Ya?lio?lu und Daniel Ramirez betreuten Hausherrinnen damals nicht nutzen. Wiesbadens 2. Diagonale Celine Jebens verdiente sich in diesem Match die silberne MVP-Medaille. Außenangreiferin Jaidyn Blanchfield (USA) steuerte 19 Zähler bei, ebenso viele wie Aachens französische Diagonale Lara Davidovic (Gold), die erst im zweiten Satz auf den Platz kam.

Aachen wird sich am Samstag mit voller Kraft vom Heimpublikum verabschieden wollen. Die Mannschaft dürfte zur Motivation nochmal auf das vorerst letzte Spiel in Münster schauen, als man bei der 1:3 Niederlage eine durchaus starke kämpferische Leitung bot. Die belgische Außenangreiferin Celine van Gestel war mit 15 Punkten Beste ihres Teams und wurde mit Silber geehrt. Mittelblockerin Wibke Silge wies mit 62% einen beachtlichen Performance-Wert auf.

STATEMENTS

Benedikt Frank (Headcoach): "Wir werden nochmal alles raushauen, bevor wir in die Playoffs gehen. Alle sind fit. Die Mannschaft hat fleißig trainiert, Fokus lag natürlich auf Bällen, die wir kontrollieren können. Aachen hat nichts mehr zu verlieren, beide Teams erwartet darum auch eine ganz besondere Atmosphäre. Wir haben dort in der vergangenen Saison ein sehr emotionales Abschlussspiel bestritten, als wir durch unseren 3:1-Sieg zugleich den Start für den CEV Volleyball Challenge Cup 2023/2024 klarmachen konnten. Das Spiel ist unvergessen. Wir freuen uns nun auf die Neuauflage an der Neuköllner Straße."

Celine Jebens (2. Diagonale): "Die Begegnung in Aachen wird super wichtig. Egal wie Münster gegen Vilsbiburg agiert: Der Druck ist da. Wir wollen uns nicht von der emotionalen Spielweise der Ladies beeinflussen lassen und uns Mut und Selbstbewusstsein für die Playoffs erspielen. Dabei gilt es, über alle Sätze hinweg fokussiert zu bleiben und sich auf die eigenen Taktiken zu konzentrieren."

Weitere Meldungen aus der Kategorie "Bundesligen"

zurück
volleyballer.de auf Facebook RSS Feed Twitter


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner