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Bundesligen: Alles in eigener Hand

08.03.2024 • Bundesligen Autor: Johannes Mahl, SSC Karlsruhe 147 Ansichten

Karlsruhe (JM). Am Samstag, 9. März steigt das letzte Spiel der Hauptrunde für die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe in der ersten Volleyball-Bundesliga.

Alles in eigener Hand - Foto:  Andreas Arndt

Konzentriert und vor eigenem Publikum soll der Playof-Platz klar gemacht werden (Foto: Andreas Arndt)

Der Aufsteiger hat dabei beste Voraussetzungen sich seine erste Saison in Deutschlands höchster Volleyball-Liga mit einer Zugabe zu veredeln: Mit einem Punktgewinn vor heimischem Publikum in der Lina-Radke-Halle gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen ist eine Playoff-Teilnahme gebucht. Also alles in eigener Hand. Und das vor ziemlich voller Hütte. Für ein Volleyballes für die ganze Familie ist wiedermal alles bereit. Einige Tickets gibt es noch unter www.volleyball-karlsruhe.de/tickets. Anpfiff ist um 19 Uhr. Hallenöffnung um 17:30 Uhr.

Spielverderber könnten natürlich die Netzhoppers sein. Im Hinspiel konnten die Badener in Brandenburg sich mit 3:1 durchsetzen. Obwohl das Ergebnis klar erscheint, war das Spiel in Wirklichkeit enger. BADEN VOLLEYS Chefcoach Antonio Bonelli betont, dass für die Baden Volleys vor allem zwei Bereiche spielentscheidend sein werden: "Wir müssen eine stabile Annahme haben, um unser Side-Out konsequent zu spielen, aber auch clever in der Block-Abwehr-Strategie agieren." Im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel wird er dabei am Samstag wieder deutlich mehr personelle Optionen zur Verfügung haben. "Wir können am Samstag vor unserem Publikum befreit aufspielen", betont Bonelli. Dann sollte auch der Punktgewinn gegen die Netzhoppers gelingen und die BADEN VOLLEYS auf Platz 8 in der Hauptrunde ins Ziel gehen. 

In den folgenden Playoffs würde es dann im Best-of-Three gegen den ersten der Hauptrunde gehen. Und das ist? Tja, hier fängt die Spannung vor dem finalen Spieltag an: Am Freitagabend treffen Giesen und Lüneburg aufeinander. Platz 2 und 4. Gewinnt Giesen bleibt Lüneburg auf vier. Der VfB Friedrichshafen bleibt auf dem dritten Tabellenplatz und Mitaufsteiger ASV Dachau darf darauf hoffen, dass der VfB gegen ihn am Samstag eher im Schonmodus antritt und sie ihn vielleicht überrumpeln und gar besiegen können. 

Und genau dann haben wir die Lage, in der die BADEN VOLLEYS eben ihren Punktgewinn unbedingt benötigen, um nicht doch von Dachau abgefangen zu werden. Gewinnt Lüneburg am Freitagabend im Nordderby, dann könnte Friedrichshafen mit einem Sieg gegen Dachau gar auf den zweiten Platz der Tabelle vorrücken - was Wahrscheinlichkeiten für eine Dachauer Überraschung ziemlich minimieren würde. Sicher wäre dann übrigens auch schon, dass Berlin die Hauptrunde auf Platz 1 abschließt und dann Playoff-Gegner der BADEN VOLLEYS werden würde? 

Übrigens: Im Foyer der Lina-Radke-Halle ist am Samstag Mein Ball, dein Ball e.V. zu Gast. Mit dem Verkauf von Volleyball-Upcycling-Produkten unterstützen sie in Tansania den Zugang für Kinder zum Volleyballsport. Über 100 Schulen und Vereine in der Region Mwanza werden unterstützt.

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