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DVV-Pokal: Griff nach der Titelverteidigung

03.03.2024 • DVV-Pokal Autor: Christof Bernier 1474 Ansichten

Am Sonntag (03. Mrz um 16.15 Uhr) wird in der SAP Arena der erste große Titel der Saison 2023/24 vergeben. Zum zwölften Mal bestreiten die BR Volleys das Pokalfinale, zum fünften Mal ist man in Mannheim dabei und erstmalig möchten die Berliner den Pokal verteidigen. Der Gegner aus Herrsching feiert seine Final-Premiere und könnte damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen. Mehr als 10.000 Zuschauer werden zu dem Spektakel auf Deutschlands größter Volleyball-Bühne erwartet.

Griff nach der Titelverteidigung - Foto: Florian Treiber

Foto: Florian Treiber

Griff nach der Titelverteidigung
Am Sonntag (03. Mrz um 16.15 Uhr) wird in der SAP Arena der erste große Titel der Saison 2023/24 vergeben. Zum zwölften Mal bestreiten die BR Volleys das Pokalfinale, zum fünften Mal ist man in Mannheim dabei und erstmalig möchten die Berliner den Pokal verteidigen. Der Gegner aus Herrsching feiert seine Final-Premiere und könnte damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen. Mehr als 10.000 Zuschauer werden zu dem Spektakel auf Deutschlands größter Volleyball-Bühne erwartet.




Foto: Florian Treiber
Mit dreistündiger Verspätung - der erste Flug von Mailand nach Frankfurt fiel kurzfristig aus - sind die BR Volleys bereits am Freitag in Mannheim angekommen, um sich voll auf das DVV-Pokalfinale zu fokussieren. Am Samstag betraten Kapitän Ruben Schott und seine Teamkollegen dann erstmals die Arena, mit der sie schöne Erinnerungen aus dem Vorjahr verbinden. Beim letztjährigen 3:1-Erfolg gegen die SWD powervolleys Düren konnten immerhin neun Berliner Spieler Final-Erfahrung sammeln, die ein Jahr später wieder wichtig werden kann. Dazu kennen Leon Dervisaj und der vierfache Pokalsieger in Mannheim, Daniel Malescha, die SAP Arena. Nach dem Ausscheiden am Donnerstag in der CEV Champions League gegen Itas Trentino steht der Deutsche Meister vor der mentalen Aufgabe, das Erlebte abzustreifen und in Mannheim direkt hellwach aufzutreten. Kapitän Ruben Schott hat daran keinen Zweifel: "Ich glaube, jeder hat sich gedanklich schon vor dem Spiel in Trento mit dem Pokalfinale befasst und den Fokus ein Stück weit darauf gerichtet. Eine gewisse Anspannung ist selbstverständlich, aber einen besonderen Druck verspüren wir nicht. Es ist der erste richtige Titel in der Saison und wir haben den Anspruch, diesen zu gewinnen. Die Motivation im Team ist riesig!"

Während die BR Volleys also mit einem Negativerlebnis in das Pokalfinale gehen, wäre auch den Herrschingern beinahe die Generalprobe für Mannheim misslungenen. Gegen den ASV Dachau, der auch den Berlinern eine von zwei Hauptrunden-Niederlagen zufügte, musste die Mannschaft von Coach Thomas Ranner bei 0:2-Satzrückstand sogar einen Matchball abwehren. Erst mit der Einwechslung des Stammpersonals wie Filip John und Eric Burggräf kam mehr Sicherheit ins Spiel der Männer vom Ammersee. Die beiden jungen deutschen Spieler sind wichtig für das Herrschinger Gefüge und zählen zu den wenigen Akteuren beim Finalneuling, die schon Mannheim-Erfahrung vorweisen können. Sie standen den Berlinern schon im Vorjahr, damals noch im Trikot der SWD powervolleys Düren, gegenüber. Nun schlagen sie erstmals für den selbsternannten "Geilsten Club der Welt" in der SAP Arena auf. Der Bundesligasechste hat mit Spielführer Djordje Ilic, Magloire Mayaula und vor allem Schlüsselspieler Daniel Gruvaeus darüber hinaus noch einiges an Qualität in den eigenen Reihen.

Im Dezember qualifizierten sich die Herrsching mit ihrer, laut Außenangreifer Theo Timmermann "wahrscheinlich besten Saisonleistung" für Mannheim. Mit einem 3:0-Erfolg bei den Helios Grizzlys Giesen stürmte man fulminant ins Endspiel. "Es ist das größte Volleyball-Event in Deutschland, das bekommt man nicht geschenkt. Das bedeutet mir und dem Verein sehr viel. Der Finaleinzug war ein Riesenerfolg und eine Bestätigung für alle, vor allem auch für die Arbeit, die im Hintergrund geleistet wird. Es wird ein fantastischer Tag. Wir müssen uns vertrauen und unseren besten Volleyball spielen", so Coach Ranner vor dem Finale.

Nachdem Timothée Carle zuletzt gegen Trentino nicht zum Einsatz kam, meldet sich der Franzose wieder vollständig fit und so verfügt Headcoach Banks - auch dank der großartigen Arbeit der medizinischen Abteilung - über alle personellen Optionen für das bisher wichtigste Spiel der Saison. Der Brit-Belgier rechnet wie Ranner ebenfalls mit einem Volleyballfest: "Das Pokalfinale ist einfach ein absolutes Highlight in Deutschland und wird ein großartiges Event. Tausende von Zuschauern treiben die Teams in einer tollen Arena an und sorgen für eine mitreißende Atmosphäre. Für uns als Verein ist die Teilnahme hier sehr wichtig und jetzt möchte jeder Spieler auch seine beste Leistung auf die Platte bringen." Wenn genau das, dem BR Volleys Team gelingt, kann man hoffentlich die rund 250 mitgereisten Fans und alle, die es darüber hinaus mit dem Hauptstadtclub halten, am Sonntag glücklich machen.

Livestream
Die Pokalfinals der Damen (um 13.30 Uhr) und Herren werden live bei Dyn übertragen.

Public Viewing:
Der Fanclub "VolleyTigers" lädt zum Public Viewing beider Spiele in die Alte Feuerwache (Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin-Friedrichshain / U-Bahnhof Weberwiese) ein.
Meldung als PDF

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