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3. Zwischenrundenspiel: Aachen unter Druck

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Bundesligen: 3. Zwischenrundenspiel: Aachen unter Druck

17.02.2024 • Bundesligen Autor: Sabine Ursel, 1. VC Wiesbaden e.V. 162 Ansichten

Nach zwei Siegen in der Zwischenrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen steht der VC Wiesbaden mit 14 Punkten an der Tabellenspitze der Gruppe B und ist damit auf gutem Weg, das nächste Etappenziel zu schaffen: den USC Münster, die Roten Raben Vilsbiburg und die Ladies in Black Aachen bis Mitte März auf Abstand zu halten, um dann in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft gegen den Dritten der Gruppe A einziehen zu können.

3. Zwischenrundenspiel: Aachen unter Druck - Foto:  Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

3. Zwischenrundenspiel: Aachen unter Druck (Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de)

Wiesbadens Gegnerinnen am kommenden Samstag (17. Februar, 19:00 Uhr), die Ladies in Black, müssen hingegen nach zwei Niederlagen alles daransetzen, um sich als derzeit punktlose Tabellenletzte (Platz vier) am Ende noch um einen Rang vorzuschieben, der auch ihnen die Playoffs ermöglichen würde. Die Partie in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist also keineswegs als unkomplizierte Hausaufgabe für den VCW zu betrachten, wie es auf dem Papier erscheinen mag.

Über die Ladies in Black

Während der VCW aufgrund des sechsten Platzes zum Ende der Hinrunde mit einer Vorgabe von neun Punkten in die Zwischenrunde ging, musste der Neunte Aachen mit null Zählern beginnen. Zwei Spiele sind unterdessen absolviert und beide haben die von Mareike Hindriksen betreuten Ladies in Black mit 1:3 verloren: gegen Vilsbiburg und zuletzt daheim gegen Münster, als man sich durch viele Eigenfehler das Leben unnötig erschwerte. Die Satzergebnisse von 23:25 und 21:25 deuten aber an, dass durchaus mehr hätte gehen können. Die silberne MVP-Medaille wurde Aachens französischer Diagonalangreiferin Lara Davidovic zuerkannt (11 Punkte). Drei weitere Mitspielerinnen scorten zweistellig: die Mittelblockerinnen Gabby Goddard (USA; 15) und Wiebke Silge (12) sowie Außenangreiferin Celine van Gestel (Belgien; 10).  Libera Annie Cesar betonte anschließend, dass die heikle Situation für ihr Team nichts Unbekanntes sei. Alles oder Nichts sei nun das Motto für die restliche Zwischenrunde. Am Samstag werde es beim VC Wiesbaden darum gehen, wieder großen Kampfgeist unter Beweis zu stellen, schließlich sei die Teilnahme an den Playoffs noch nicht außer Reichweite.

 

Statistik

Nach zwei Zwischenrundenspielen haben die Ladies in Black Aachen 62 Punkte erzielt - und damit drei mehr als der VCW (59), für den hingegen die wenigsten Fehler der vier Mannschaften in der Gruppe B notiert sind. Bei der Aufschlagquote führt Wiesbadens Diagonale Izabella Rapacz (Polen) das Ranking an (21,4%) - vor Aachens Wiebke Silge (16,7%). Bei der Aufschlageffizienz ist  es umgekehrt. VCW-Angreiferin Jaidyn Blanchfield (USA) hat bisher die beste Annahmeeffizienz beweisen (61,5%). Zweite ist Lady in Black Celine van Gestel (53,6%).

Trainer-News

Aachens Trainerin Mareike Hindriksen wird seit Mitte Dezember von Felix Jücher als Co bis zum Saisonende unterstützt. Der Kölner war schon beim USC Münster in zweiter Reihe aktiv. Auch der VC Wiesbaden hat in dieser Woche eine Personalmeldung verkündet: Tigin Ya?lio?lu - trainierte den VC Neuwied 77 bis zum Rückzug wegen Insolvenz - übernimmt die 2. Mannschaft des VC Wiesbaden (2. Volleyball Bundesliga Frauen Süd) und wird zudem die Erstligaprofis als Co mitbetreuen. Der 32-Jährige support beide Teams zunächst jeweils bis zum Saisonende, weil der verletzte Headcoach Benedikt Frank noch einige Zeit lang weder trainieren noch an der Seitenlinie stehen kann. Unterdessen zeichnen Christian Sossenheimer und Scout Daniel Ramirez für die Erstligamannschaft verantwortlich. Tigin Ya?lio?lu sitzt am Samstag gegen Aachen erstmals mit an der Seitenlinie.

Statement

Christian Sossenheimer (VCW-Coach) : "Einfache Spiele gibt es für uns nicht, wir nehmen auch die Schwarzen Ladys nicht auf die leichte Schulter. Bei Aachen war in der Zwischenrunde mehr drin und sie wollen ihre Chancen gegen uns nun unbedingt nutzen. Wir schauen aber auf uns, haben es bisher gut gemacht in der Zwischenrunde und waren in der Lage, in kritischen Phasen nochmal eine Schippe draufzulegen."

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