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Bundesligen: Endspurt in der Bundesliga

16.02.2024 • Bundesligen Autor: cb, SCC Berlin e.V. 284 Ansichten

Noch drei Spiele und drei Punkte Vorsprung - so lautet die Ausgangslage der BR Volleys vor dem 20. Spieltag. Die "Woche der Aufsteiger" wird am Samstag (17. Feb um 20.00 Uhr) mit dem nächsten Gastspiel im Süden der Republik, diesmal bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe, abgeschlossen. Einmal mehr erwartet die Berliner auswärts ein Tollhaus, denn auch die Lina-Radke-Halle steht kurz davor, ausverkauft zu sein.

Endspurt in der Bundesliga - Foto:  Andreas Gora

Im Hinspiel setzten sich die Berliner ohne Probleme 3:0 durch. (Foto: Andreas Gora)

"Wir haben den Ausrutscher gegen Dachau besprochen und wieder eine andere, positive Körpersprache an den Tag gelegt. Die Reaktion und das Ergebnis gegen Freiburg stimmten", zeigt sich BR Volleys Headcoach Joel Banks nach dem jüngsten 3:0-Heimerfolg versöhnlich. Mit dem Sieg gegen die Breisgauer geht der 48-jährige Brite aber auch noch einmal in die tiefere Aufarbeitung der letzten Woche: "Es ist das bekannte Thema. Der Mix aus dem straffen Spielplan, den langen Reisen und einem stets topmotivierten und befreit aufspielenden Gegner macht jedes nationale Spiel für uns zu einer Herausforderung. Wir müssen damit die gesamte Saison über umgehen und haben das bisher auch hervorragend gemacht. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal eine klare Linie zwischen der Niederlage gegen Giesen und der in Dachau ziehen. In Hildesheim haben wir gut gespielt, aber die Grizzlys hatten einen perfekten Tag. Das kann man dann in der Situation akzeptieren. Die einzigen Momente, wo wir wirklich enttäuscht haben, waren die Sätze zwei und vier in Dachau. Im fünften Satz kann bei der Euphorie in der Arena dann alles passieren. Die Niederlage war natürlich nicht ideal, aber es war eine Backpfeife, die uns wieder an das erinnert, was es in jedem Spiel braucht."

Wichtig ist dem Coach diese Analyse, weil die Aufgabe in Karlsruhe der vor einer Woche ähnelt. 1.500 Zuschauer werden einen angriffslustigen Aufsteiger antreiben und erneut ist die Anreise lang, die Nehemiah Mote nicht mit antreten wird. "Die nächste, lange Busfahrt wäre für den Heilungsprozess seiner Rückenbeschwerden nicht förderlich", so Banks. Dafür stößt Tobias Krick, der sich aus privaten Gründen in der hessischen Heimat befand, vor Ort wieder zur Mannschaft. Karlsruhe hat sich einen Monat vor Playoff-Start in Position gebracht, um auch in der "Post-Season" noch dabei zu sein. Vier Siege in Folge gegen die Konkurrenz aus Haching, Dachau, Freiburg und Königs Wusterhausen feierten die Badener Ende Januar und Anfang Februar. Am Samstag sammelte der SSC daheim einen Punkt gegen Düren ein. Dabei führte die Mannschaft von Antonio Bonelli sogar mit 2:0 Sätzen. Die starke Ausbeute der letzten Wochen mündet derzeit in 18 Punkten und dem achten Platz. "Gegen Berlin in voller Halle wollen wir zeigen, dass wir phasenweise mithalten können. Es gilt, das Spiel zu genießen, und am Ende schauen wir mal, was dabei herausspringt", strahlt SSC-Kapitän Jens Sandmeier eine gewisse Lockerheit aus. Banks hingegen fordert Spannung von seinen Männern: "Bei Karlsruhe ist eine Entwicklung erkennbar. Sie sind besonders zuhause echte Kämpfer. Entsprechend müssen wir auf Widerstand eingestellt sein."

Livestream:
Das Spiel wird live bei Dyn übertragen: www.dyn.sport

Public Viewing:
Der Fanclub "VolleyTigers" lädt bei Auswärtsspielen regelmäßig zum "Public Viewing" in die Alte Feuerwache (Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin-Friedrichshain / U-Bahnhof Weberwiese) ein.

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