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2. Bundesligen: Mit Arbeitssieg auf die Gewinnerstraße

04.02.2024 • 2. Bundesligen Autor: Linus Tepe, RC Sorpesee 1956 e.V. 254 Ansichten

Es war das zu erwartende enge Spiel, das sich die beiden Teams aus dem Sauerland und Cottbus am Samstag im Schulzentrum Sundern lieferten.

Mit Arbeitssieg auf die Gewinnerstraße - Foto:  Ralf Litera

"Wir vom Sorpesee" - Mannschaft und #blauewand bejubeln den 3:0-Erfolg gegen Cottbus (Foto: Ralf Litera)

Dass am Ende der Aufsteiger der Dritten Liga den Direktaufsteiger aus der Regionalliga bezwang, lag nicht zuletzt im Teamspirit und der mit 200 Zuschauern gut besetzten und laut anfeuernden #blauenwand.

Gleich zu Beginn von Satz 1 wurde dem Team um Trainer Martin Barthel, der den erkrankten Julian Schallow ersetzte, klar: das wir ein hartes Stück Arbeit. Denn das von Gästetrainer Philipp Eisenträger bestens eingestellte Team machte mächtig Druck auf die Annahme und Abwehr des Gastgebers aus dem HSK. Ein Momentum, das erst einmal Wirkung zeigte. Denn schnell geriet die RCS-Sechs in Rückstand. Über 8:6 und 16:15 ging es nach den beiden technischen Auszeiten in die Crunch-Time von Durchgang 1. Erst auf der Zielgerade konnte der RCS aus dem kleinen Rückstand - der zwischendurch 4, 5 Punkte betrug - den Satz drehen und beim 20:19 die erste Führung erspielen. Der Bann war gebrochen. Das ließ sich Antonia Brenscheidt, spätere MVP auf Seiten der Gastgeberinnen, mit ihrem Team nicht mehr nehmen. 25:21. 

Und die 200 Zuschauer sollten auch im folgenden Satz 2 erleben, dass in dieser Zweiten Volleyball-Bundesliga der Tabellenstand fast zweitrangig ist. Denn es entwickelte sich ein munteres Spiel, das zu Punkten auf der einen und der anderen Seite nach sich zog. Und die Ereignisse von Satz 1 duplizierten sich. Erneut war es ein Kampf auf Augenhöhe bis zur zweiten Technischen. Und als sich Kapitänin Kisten Prachtel beim 21:19 den Ball zum Aufschlag nahm, war die Messe gelesen. Gut platziert und hart brachte sie die Annahme auf Seiten der Brandenburgerinnen zum Wackeln. Ein gezielter Spielaufbau der in rot gekleidetenden Gäste wurde erschwert und die immer stärker werdenden Elemente von Block/Abwehr beim RCS taten ihr Übriges. Mit dem 25:19 sackte sich der RC Punkt 1 des Abends für die Tabelle ein.

Wer indes glaubte, Cottbus lasse nun die Köpfe hängen, der täuschte sich gewaltig. Vollgas gaben die Liganeulinge bis zum Schluss. Doch anders als in den Sätzen zuvor, gelang es auch dank der stabilen Annahme durch Nicole Freiburg, die an diesem Abend mit ihrer AdlerApotheke gleichzeitig Spieltagssponsor war und eine Menge Extra-Support durch ihre Kolleginnen erfuhr, und die geschickte Passverteilung von Michelle Henkies der Abteilung Angriff, einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten, den der RC den gesamten Satz über nicht mehr abzugeben gedachte. Beim 24:20 erhob sich die Tribüne und wollte schon jubeln. Doch da musste die #blauwand noch warten. Denn der SVE kam ran, 21:24, 22:24. Doch dann der erlösenden 25. Punkt und ein großer Jubel auf Seiten des RCS.

"Das war ein hartes Stück Arbeit. Respekt an Philipp und sein Team, eine wirklich leidenschaftlicher Vorstellung der Gäste", zollte Martin Barthel am Ende dem Gegner viel Respekt. Und das ganz zu Recht. "Wir haben es am Ende ein Mü besser gemacht und vor allem im Bereich Aufschlag/Annahme die Siegesstraße geebnet", so das Resüme.

Diesen Schwung möchte das Team nun auch auf den Weg nach Potsdam und Berlin am kommenden Wochenende nehmen, wo die Spiele gegen Potsdam II und den VCO Berlin anstehen. Eine Woche später spielt der RCS beim VCO Münster.

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