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Bundesligen: Potsdam holt zwei Punkte in Vilsbiburg

25.01.2024 • Bundesligen Autor: SC Potsdam, SC Potsdam e.V. 120 Ansichten

Die Reise nach Vilsbiburg endet für den SC Potsdam mit einer Art Happy End. Die Volleyballerinnen von Chefcoach Riccardo Boieri setzten sich nach fünf Sätzen mit 3:2 (25:19, 21:25, 25:18, 22:25, 15:4) bei den Roten Raben durch.

Potsdam holt zwei Punkte in Vilsbiburg - Foto:  Nicol Marschall

Rodica Buterez mit der Nummer 12 sorgte für die meisten SCP-Punkte am Mittwoch (Foto: Nicol Marschall)

Durch die zwei Punkte beim Deutschen Meister von 2008 und 2010 gelang es den Potsdamerinnen, den Abstand auf den Tabellenfünften und nächsten Gegner, VfB Suhl LOTTO Thüringen, auf fünf Punkte zu vergrößern. Auf den Tabellendritten, den Dresdner SC, beträgt der Rückstand zwei Spiele vor Ende der Hauptrunde für den Bundesliga-Vierten allerdings drei Punkte.

Für den ersten Zähler der Mittwochs-Partie sorgte Vilsbiburg - allerdings nicht für das eigene Team: Denn ein Angriff von Monika Salkute landete im Aus. Mit dem 7:7 gelang den Gastgeberinnen der erste Ausgleich. Doch nachdem Rodica Buterez traf, ging es trotzdem mit einem 8:7 für den SCP in die erste technische Auszeit. Beim Service von Anastasia Cekulaev bauten die Gästespielerinnen die Führung aus (10:7). Potsdam erhöhte später auf vier Punkte (15:11). Allerdings kamen die Roten Raben anschließend besser in Tritt und glichen durch Pauline Martin zum 16:16 aus. Die Potsdamerinnen, bei denen inzwischen Antonia Stautz für Kokkonen in der Begegnung war, rissen das Geschehen trotzdem wieder an sich. Cekulaev holte mit einem Block den ersten Satzball (24:19). Ein Fehler der Gastgeberinnen entschied den Durchgang schließlich - so hieß es 19:25 aus Raben-Sicht.

In den zweiten Satz starteten die Gastgeberinnen besser. Yeisy Paola Soto Nunez erzielte das 1:0. Das Team von Raben-Chefcoach Juan Diego Garcia Diaz legte gar ein 4:0 vor. So war der SC Potsdam gefordert. Der Vize-Meister brauchte eine Weile, um sich wieder heran zu kämpfen. Cekulaev gelang mit einem Block das 9:9. Doch auch die Roten Raben präsentierten sich am Netz bärenstark: Salkute sorgte mit einem Block für das 13:9. Martin war anschließend ebenfalls mit dem 15:10 zur Stelle. Daher brachte Boieri kurz danach Kristina Guncheva (für Lazaro) und Tara Taubner (für Harbin) in die Begegnung. Später kam dann Stautz erneut für Kokkonen zum Zug. Trotzdem gelang es den Gästen nicht, das Blatt zu wenden. Vilsbiburg nutzte den zweiten von vier Satzbällen durch Martin zum 25:21. Damit hieß es 1:1.

Der dritte Durchgang begann mit einem Raben-Aufschlagfehler von Elaine Alondra Vazquez Rivera. Da die Fehlerquote bei den Potsdamerinnen sank, gerieten die Gastgeberinnen stärker unter Druck. Die Folge: Der SCP setzte sich mit 8:4 zur ersten technischen Auszeit des Satzes ab. Die Gäste agierten in der Folge sehr routiniert und zogen in der Schlussphase des Satzes davon. Lazaro verwandelte schließlich eine missglückte Annahme zum 25:18. In den vierten Durchgang starteten die Potsdamerinnen wieder mit der ursprünglichen Starting Six. Das Team aus der Landeshauptstadt Brandenburgs hatte sehr viel Mühe, lag zwischenzeitlich mit 13:18 zurück. An der Vilsbiburger Führung änderte sich auch zum Satzende hin nichts. Martin gelang das 25:22 und damit der 2:2-Ausgleich.

Die Entscheidung musste entsprechend im Tie-Break fallen. Da ließen die Spielerinnen von Riccardo Boieri allerdings nichts mehr anbrennen. Nach dem 8:3 durch Kokkonen wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Beim Aufschlag von Stautz zog Potsdam sogar mit 11:3 davon. Nach einem Angriff über Breland Morrissette hieß es 14:4. Ein Tusch sorgte direkt im Anschluss beim ersten Matchball für die Entscheidung - somit hieß es 15:4 und 3:2 für den SCP.

Ergebnis: 2:3 (19:25, 25:21, 18:25, 25:22, 4:15)

Starting Six SC Potsdam: Suvi Kokkonen (Außenangriff), Danielle Harbin (Diagonal), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Breland Morrissette (Mittelblock), Raquel Lazaro (Zuspiel), Rodica Buterez (Außenangriff) und Justina Wong-Orantes (Libera)

Zuschauer: 807

Most Valuable Player: Anastasia Cekulaev (Gold), Pauline Martin (Silber)

Heimspiel-Tickets für den SC Potsdam, zum Beispiel am 27. Januar gegen Suhl, gibt es hier. Zu den Nachrichten vom Volleyball-Erstliga-Team des SC Potsdam geht es hier!

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