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2. Bundesligen: Der Favorit mit viel Glück

22.01.2024 • 2. Bundesligen Autor: TV Bühl Volleyball 109 Ansichten

"Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss", sagte der stark aufgelegte Libero Jonas Treder nach der nervenaufreibenden Partie gegen die sympathischen und aufopferungsvoll kämpfenden Gäste aus Delitzsch.

Der Favorit mit viel Glück - Foto:  Jürgen Eich

Am Ende doch die Oberhand behalten (Foto: Jürgen Eich)

Treder hatte mit einer sehr soliden Leistung (43% perfekt, 57% positiv) in der Annahme den Grundstein für den knappen 3:0 Erfolg gelegt.

Eigentlich begann das Spiel gegen den Tabellenletzten wie geplant. Aus einer sicheren Annahme heraus wurde schnell die starke Mitte etabliert und die Bisons zogen davon. Vor gut gefüllter Halle sah alles nach einem schnellen Favoritensieg aus. Jedoch brach beim 19:13 kollektiv die Konzentration ein. Die Gäste witterten ihre Chance und kamen Punkt für Punkt heran. Mit 25:23 rettete sich der TV noch über die Ziellinie, zeigte aber ein ums andere Mal Nerven. Satz zwei war durchweg eine knappe Angelegenheit mit leichten Vorteilen für Delitzsch. Bühl gelang es nicht im Block Zugriff auf das sehr schnelle Spiel zu bekommen und so musste man mit Side-Out und Aufschlag punkten. In der Crunch Time machte Thibault den Unterschied und rettete nach vielen abgewehrten Satzbällen mit 32:30 die weiße Weste.

Auch davon ließ sich das junge Delitzscher Team nicht beindrucken und machte weiter Druck. Die Bisons gerieten immer mehr in die Defensive und alles sah nach einer Verlängerung aus. Beim Stand von 17:22 glaubten wohl nur noch die wenigstens Zuschauer an ein positives Ende. Trainer Dienst nahm seine letzte Auszeit und fand wohl dieses Mal die richtigen Worte und auch Gehör bei seinen Schützlingen. Plötzlich war der TV Bühl wieder da und arbeitete sich Punkt für Punkt heran. Delitzsch zeigte Nerven und machte Eigenfehler, während Storz und Gallas im Aufschlag den Druck hochhielten. Mit 29:27 belohnten sich die Gastgeber im Schlussspurt.

"Am Ende zählt der drei zu null Sieg und für die Fans war es eine spannende Partie. Durch die Niederlage von Ludwigsburg in Grafing ist auch der rechnerische Klassenerhalt nun in greifbarer Nähe und wir konnten Anschluss an die Spitzengruppe halten. Auch wenn es auswärts in Leipzig sehr schwer werden wird, können wir dort nun befreit mit viel Risiko spielen", fasst Trainer Dienst das Ergebnis zusammen.

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