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DSHS SnowTrex Köln gewinnt gegen NawaRo Straubing und nimmt drei Punkte aus dem Süden mit

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2. Bundesligen: DSHS SnowTrex Köln gewinnt gegen NawaRo Straubing und nimmt drei Punkte aus dem Süden mit

22.01.2024 • 2. Bundesligen Autor: DSHS SnowTrex Köln 221 Ansichten

Die Zweitligavolleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln gewinnen ihren ersten Auftritt in südlichen Gefilden der 2. Bundesliga Pro - powered by SnowTrex gegen NawaRo Straubing mit 3:1 und nehmen drei Punkte mit nach Köln. Die ersatzgeschwächten Gastgeber aus Straubing boten den Kölnerinnen dabei einen Fight, der ihnen einiges abverlangte, um ins eigene Spiel zu finden und den Sieg zu erringen.

DSHS SnowTrex Köln gewinnt gegen NawaRo Straubing und nimmt drei Punkte aus dem Süden mit - Foto: Florian Zons

Foto: Florian Zons

Trainer Jimmy Czimek warnte schon vor dem Spiel, dass dieser Auswärtsauftritt gegen NawaRo Straubing keinesfalls so einfach wird, wie es noch im Hinspiel in Köln der Fall war, weil sich das gastgebende Team im Laufe der Hinrunde als Mannschaft gefunden hat. Auf Seiten Straubings fielen mit Naomi Janetzke und Yina Liu zwei Stammspielerinnen aus und dementsprechend war der Kader ziemlich geschrumpft.

Nichtsdestotrotz trumpfte NawaRo Straubing gerade am Anfang des Spiels auf und setzte Köln v.a. mit ihren Aufschlägen gehörig unter Druck. So stand es schnell 5:1 bzw. ging es mit 8:3 in die erste technische Auszeit. Danach schaffte Köln durch eine Aufschlagserie von Rieke Niemeyer den Anschluss zum 8:8, in dessen Folge das Kölner Team es jedoch wieder abreißen lassen musste (17:10). Erst am Ende des Satzes gelang es Köln noch einmal zu verkürzen. Vom 24:17 konnten die Kölnerinnen fünf Satzbälle abwehren, bevor Straubing nach einer Auszeit den Sack zu gemacht hat (25:22).

Diese Aufholjagd weckte die Gäste auf und der zweite Satz wurde deutlich offener und ausgeglichener geführt. Es ging hin und her und beim 9:10 im zweiten Satz hatte Köln dann auch die erste Führung. Die Gastgeber hielten aber dagegen und keine der beiden Mannschaften konnten sich so richtig absetzen (21:21). Erst in der Crunchtime des Satzes entschieden die Kölnerinnen diesen Abschnitt für sich (22:25).

Nach dem zweiten Satz ging es in eine Zehn-Minuten-Pause, aus der die Kölnerinnen viel besser herauskamen und fulminant in den dritten Satz starteten (0:4, 1:7). Erst nach der ersten technischen Auszeit (2:8) fingen sich die Gastgeber, verkürzten mehr und mehr und kamen bis auf einen Punkt an Köln heran (11:12). Eine Aufschlagserie von Emelie Siegner, die nach dem Spiel zum MVP gewählt wurde, brachte erneut einen komfortablen Vorsprung (14:20). Diesen Zwischensprint konnte NawaRo Straubing nicht mehr kontern und Köln ging mit 2:1 Sätzen in Führung (15:25).

Im vierten Satz erwischte erneut Köln den besseren Start. Wieder war es Emelie Siegner von der Aufschlaglinie gepaart mit einer starken Blockleistung, die eine komfortable 8:2-Führung der Gäste zur ersten technischen Auszeit einbrachte. Vergleichbar mit dem dritten Satz schuf eine Auszeit Straubings beim 5:11 einen kleinen Bruch im Kölner Spiel. Auch hier verkürzten die Straubingerinnen bis auf einem Punkt, aber dann fand Köln wieder zurück ins eigene Spiel und setzte sich erneut ab (10:15). Beim 13:23 war das Spiel nahezu entschieden. Die Gastgeber betrieben noch etwas Ergebniskosmetik, aber Köln fuhr den Satz mit 25:17 ein und gewann mit 3:1.

Die Trainer zum Spiel
Der Trainer der Gastgeber Bart-Jan van der Mark fand folgende Worte nach dem Spiel: "Wir kämpfen derzeit mit personellen Problemen und auch deshalb können wir stolz auf die gezeigte Leistung sein. Wir haben heute aus dem kleinen Kader alles rausgeholt. Vielleicht hätten wir den zweiten Satz gewinnen können, aber leider hat es nicht ganz gereicht. Nun richtet sich unser Fokus auf die Regeneration und die nächsten Aufgaben."

Direkt nach dem Spiel fand Trainer Jimmy Czimek folgende Worte:
"Straubing konnte befreit an die Sache herangehen. Solche Mannschaften sind immer am schwersten zu spielen. Schlussendlich hat sich unsere Erfahrung durchgesetzt und ich gratuliere meinem Team zum Sieg. Ein Lob muss man den Zuschauern und auch der jungen Zuspielerin aussprechen. Der Support war super und es hat Spaß gemacht hier zu sein."

Ergänzend dazu fasst er die Leistung seiner Mannschaft wie folgt zusammen:

"Wir haben in Straubing schlecht ins Spiel gefunden. Straubing hat im ersten Satz aber auch sehr viel Druck über Aufschlägen und im Angriff gemacht, allen voran die ehemalige Erstligaspielerin Valbona Ismaili. Straubing hat sich mit diesem Mut, dem risikoreichen, druckvollen Spiel selbst belohnt und dann Satz 1 eingefahren. Zum Ende des Satzes haben wir allerdings schon etwas geschafft ins Spiel zu kommen und vor allen Dingen dann konnten wir ab Ende von Satz zwei dem Spiel eine Wendung herbeiführen. Symptomatisch war ein direkter Doppelblockpunkt gegen Ismaili.

Ab Satz drei und im Satz vier haben wir vielmehr zu unserem eigenen Spiel gefunden und wir konnten das Spiel dann gut nach Hause bringen. Geholfen hat definitiv die Erfahrung von der Rückkehrerin Melanie Gosmann auf der Liberaposition, wie aber auch die von Julia van den Berghen, die ich ab Mitte des zweiten Satzes eingewechselt habe.

Die Mannschaft hat vor allen Dingen ab diesen Zeitpunkt auch die nötige Emotionalität gezeigt und dann wirklich geschafft dem Spiel unseren eigenen Kölner Stempel aufzudrücken. Wir freuen uns, dass wir zumindest zeitweise auf den zweiten Tabellenplatz zurückgekehrt sind."

Eine Spielerin zum Spiel
Melanie Gosmann, die schon in den vergangenen zwei Heimspielen, Kurzeinsätze feiern konnte, feierte ihre Rückkehr in die Startformation als Libera in Straubing und trug mit ihrer routinierten Leistung zum Gesamterfolg der Mannschaft maßgeblich bei:
"Ich habe mich unfassbar gefreut, dass ich das Team wieder tatkräftig auf dem Spielfeld als Libera unterstützen konnte. Nach der langen Busfahrt haben wir in Satz eins noch nicht so gut in unser eigenes Spiel gefunden. Ab Satz zwei hat das dann deutlich besser funktioniert. Wir haben die Eigenfehlerquote runtergeschraubt und konnten Straubing unser Spiel aufdrücken, sodass wir drei Punkte aus dem Süden mit nach Köln nehmen können. Gelungenes Comeback würde ich sagen."

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