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Bundesligen: Deutschlands ewiges Volleyballduell

21.01.2024 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 152 Ansichten

Am Sonntag (21. Jan um 15.00 Uhr) kommt in der Max-Schmeling-Halle wieder das Beste auf den Tisch, was Volleyball in Deutschland zu bieten hat. Nachdem der VfB Friedrichshafen in den vergangenen Wochen eine Siegesserie von neun Spielen startete, ist die Partie zwischen den beiden Topklubs einmal mehr das Duell des Ersten gegen den Zweiten der Bundesliga. Die Gäste vom Bodensee dürften mit einer breiten Brust anreisen, während die BR Volleys in dieser Woche ihre erste Heimniederlage der Saison erleben mussten.

Deutschlands ewiges Volleyballduell - Foto: Andreas Gora

Foto: Andreas Gora

Vor dem Endspiel um den Gruppensieg in der CEV Champions League waren die Euphorie und Erwartungen im Berliner Lager groß, doch letztlich wurden die Italiener aus Piacenza ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht und fügten den BR Volleys eine ebenso deutliche wie schmerzhafte 0:3-Niederlage zu. Es war vor heimischer Kulisse die erste seit vielen Monaten und diese gilt es nun zu verarbeiten, denn das nächste besondere Heimspiel steht unmittelbar bevor: Am Sonntag messen sich in der Max-Schmeling-Halle die beiden deutschen Rekordmeister und der Blick auf die Tabelle verspricht eine hochklassige Begegnung, schließlich sind die beiden Kontrahenten seit Wochen national nicht zu schlagen.

Dass die Friedrichshafener ihre kurze Schwächeperiode im November mit drei Niederlagen am Stück hinter sich ließen, hing maßgeblich mit dem Eintreffen von Jose Isreal Masso Alvarez zusammen. Die Ankunft des Kubaners hatte sich aufgrund von Visa-Problemen lange Zeit verzögert. Der überaus athletische Mittelblocker entpuppte sich im Aufschlag wie Angriff sofort als ein enormer Zugewinn für das Team von Headcoach Mark Lebedew und seit der 26-Jährige in Deutschland eintraf, haben die Häfler eben nicht mehr verloren. Neun Siege in Serie stehen inzwischen zu Buche und dank derer steht der Vizemeister nun auf Tabellenrang zwei. Berlins Diagonalangreifer Daniel Malescha hat die Entwicklung seines Ex-Klubs aufmerksam verfolgt: "Friedrichshafen war am Schlingern, hat sich in den letzten Spielen aber gefangen. Die Mannschaft wurde immer konstanter, was definitiv auch mit Masso zusammenhängt." Vier Punkte trennen den Hauptstadtclub und seinen ärgsten Verfolger derzeit, wobei die BR Volleys in der Bundesliga ein Match weniger absolviert haben.

Im Gegensatz zu seinem Kontrahenten war der Titelverteidiger jedoch einer ständigen Doppelbelastung durch die Königsklasse ausgesetzt, während der Fokus des VfB voll und ganz auf den nationalen Wettbewerben lag. "Dieser Wechsel zwischen Champions League und Bundesliga ist oftmals nicht ganz einfach, denn wir müssen nach internationalen Höhepunkten im Alltag stets wieder unseren Job erledigen. Gegen Friedrichshafen ist das jedoch anders. Es spielt keine Rolle, was davor war oder danach kommt. Dieses Duell ist immer mit Emotionen aufgeladen", sagt Malescha. Vier Jahre lang trug der gebürtige Münchner von 2016 bis 2020 das blaue Trikot des Gegners. Besondere Gefühle löst das Wiedersehen mit dem Ex-Verein aber in ihm nicht aus: "Ich habe schon in meiner Frankfurter Zeit eine gewisse emotionale Distanz aufgebaut, weil wir damals oft aufeinandergetroffen sind. Deshalb macht ein Spiel gegen Friedrichshafen nicht mehr so viel mit mir. Vom damaligen Team ist auch nur noch der Scout Radomir Vemic übrig." Dreimal gewann der Diagonalspieler mit dem VfB den DVV-Pokal und hat alle Facetten des ewig jungen "Duells der Giganten" miterlebt. Daher ist sich der 29-Jährige auch mit Blick auf das bevorstehende Kapitel sicher, dass "die Zuschauer wieder ein absolutes Topspiel erleben werden."

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