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2. Bundesligen: Eine Niederlage welche weh tat

16.01.2024 • 2. Bundesligen Autor: Pressestelle KTV Adler, Kieler TV 232 Ansichten

Kiel verliert gegen mutig spielende Humänner trotz einer 2:0 Führung am Ende mit 2:3 in der Overtime. Mit 25:20 und 25:20 schien der Matchplan der Kieler Adler nach den ersten beiden Durchgängen auf einem guten Weg zu sein.

Eine Niederlage welche weh tat - Foto:  Pressestelle KTV Adler

Kiels Zuschauer wurden 2,5 Stunden gut unterhalten (Foto: Pressestelle KTV Adler)

Scheinbar!? Denn Essen zeigte bereits im zweiten Satz, dass die Gäste aus der Ruhrmetropole gewillt waren, Punkte aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt mitzunehmen.

So blieben die Gäste bis zum 19:17 immer leicht in Führung, bevor der Kieler TV seinerseits alles richtig machte und eine kleine Schwächephase des VV Humann Essen gnadenlos zum Satzerfolg Nummer zwei ausnutzte.

Wer zum diesem Zeitpunkt die Gäste abgeschrieben hatte, sah sich getäuscht und was VV Humann Trainer Christoph Bielecki seinen jungen Spielern in der 10min Pause an Hinweisen zugeworfen hat, dürfte wohl sein Geheimnis bleiben.

Immerhin steckte sein Team gegen die Männer von Headcoach Eric Koreng nicht auf und liess den Tabellenfünften bis zur Mitte des Satzes immer wieder in Schach. Beim Spielstand von 12:12 mussten sich die Kieler, um den wieder im Einsatz befindlichen Mannschaftskapitän Peter Klaua, ordentlich strecken um den Essener Express nicht davonziehen zu lassen. Das funktionierte nur bis zum 20:18. Mit einer guten Serie der Gäste zum 24:19 war der Grundstein für den späteren Sieg gelegt. Das 25:21 für Essen war dann nur noch Formsache und es machte sich leichtes Unbehagen in der gut besuchten Hein-Dahlinger-Halle breit.

Auch wenn mit Rückkehrer und Geburtstagskind Gustaf Grawert wieder Ersatz für den noch nicht wieder genesenen Daniel D'Argento auf dem Feld stand, sowie die leichte Knieblessur von Junio Tavares Maciel ausgeheilt war, merkte man den Hausherren an, das es nach der Wettkampfpause in der Feinabstimmung mit Zuspieler Mattis Lehmann noch ein wenig hakte. So kam es, wie es kommen musste. Mittlerweile in Satz Nummer vier angekommen, war Kiel nicht in der Lage sich von den Gästen im Laufe des Satzes abzusetzen und Essen nutzte seinerseits beim Stand von 10:10 eine Schwächephase der Kieler, um auf 20:14 zu enteilen.

In dieser Phase der Partie wollte Kiel es wohl zu sehr mit der Brechstange....zu viele Aufschlagfehler und zu wenig gut vorgetragene Angriffe sorgten dafür, das Essen die Chance erkannte die sich bot und feierte jeden Punkt wie einen Sieg. 

Hochmotiviert und mit einem starken Gold-MVP Luc Justus Lüftner auf der Diagonalposition, sollte der Tie-Break für ein Wechselbad der Gefühle sorgen.

Führte Kiel zunächst noch mit 6:5, stand es nach dem Seitenwechsel 8:9 für die Gäste und die zogen auf 10:12 davon. Erst eine MIniserie der Kieler sorgte beim Spielstand von 13:12 für ein erstes Durchatmen im weiten Rund der Halle. Als sich dann aus einem langen Ballwechsel heraus eine Lücke für den Kieler Angriff auftat, hätte ein Punkt zum 14:12 durchaus die Vorentscheidung bedeutet. Da dem Pass allerdings ein paar Zentimeter an Höhe fehlte, blieb dieser Versuch an der Netzkante hängen und Humann Essen konnte erneut  zum 13:13 ausgleichen.

Der Kieler TV von den rund 400 Zuschauern angepeitscht, ging dennoch ein letztes Mal in Führung: 14:13, Matchball Kiel!

Essen sehr aufmerksam in Block und Abwehr konnten den ersten Matchball der Gastgeber abwenden und ging bei 14:14 mit ihrem letzten Angriff durch Essens Lüftner mit 14:15 in Führung: Matchball Essen!

Den Schlusspunkt setzten die Gäste am Ende mit einem fulminanten Sprungaufschlag. Das Spielgerät konnte von Kiel nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden und das Schiedsgericht beendete nach fast 2,5 Stunden eine atemberaubende Partie mit 2:3 für die Mannschaft aus NRW.

Für das KTV Trainergespann Koreng / Brinkmann / Winkelmann heißt es jetzt Aufbauarbeit zu leisten und die nächsten Tage zu nutzen, um das Team für die anstehenden Auswärtsfahrt nach Schüttorf am kommenden Sonntag gut zu präparieren.

 

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