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Knappe Derby-Niederlage in der Wolfsgrube

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Bundesligen: Knappe Derby-Niederlage in der Wolfsgrube

14.01.2024 • Bundesligen Autor: DSCVOLLEY, Dresdner SC 1898 e.V. 184 Ansichten

Es war der erwartet schwere Kampf. Wie schon im Hinspiel lieferten sich die DSCVOLLEYs mit dem VfB Suhl LOTTO Thüringen einen harten Schlagabtausch über fünf Sätze, doch diesmal mit einem Happy End für die VfB-Damen.

Knappe Derby-Niederlage in der Wolfsgrube - Foto:  Daniel Hinsdorf

Knappe Derby-Niederlage in der Wolfsgrube (Foto: Daniel Hinsdorf)

Die Schützlinge von Alexander Waibl gaben vor 978 Zuschauern in der Wolfsgrube alles, mussten sich aber nach 119 Minuten mit 2:3 (15:25, 25:20, 25:16, 24:26, 11:15) geschlagen geben.

"Insgesamt war heute Suhl die frischere Mannschaft, die mehr Energie und Kraft im Angriff hatte. In der Wolfsgrube zu spielen, ist immer schwer. Die Gastgeberinnen waren diesmal in allen Elementen ein bisschen besser und haben verdient gewonnen. Es ist aber gut, dass wir einen Punkt mitnehmen können", erklärte Alexander Waibl.

Mit der goldenen MVP-Medaille wurde VfB-Libero Yurika Bamba geehrt, Silber erhielt DSC-Mittelblockerin Tia Jimerson.

Als erfolgreichste DSC-Scorerin erwies sich Jennifer Janiska mit 18 Punkten. Tia Jimerson und Pia Timmer brachten es auf je 14, Grace Frohling auf 13 und Nathalie Lemmens auf 12 Zähler.

Alexander Waibl startete mit seiner bewährten Stammformation.

Zu Beginn konnten sich die DSC-Damen einen 5:2-Vorsprung erkämpfen. Doch anschließend leisteten sich die Waibl-Schützlinge einige leichte Fehler, während Suhl sich nun besser in diese Partie kämpfte. Bis zum 8:8 blieb das Geschehen ausgeglichen. Bei den Gästen wackelte ein wenig die Annahme, auch sonst lief das Spiel der Elbestädterinnen ein wenig zäh. So setzten sich die Thüringerinnen auf 11:8 ab, zwangen Alexander Waibl zur ersten taktischen Auszeit. Doch der VfB blieb weiter am Drücker, vor allem Lena Kindermann und Jennifer Mosser überwanden immer wieder die Dresdner Abwehr. Eine Schrecksekunde gab es für die Dresdnerinnen, als beim 16:10 für Suhl Grace Frohling mit dem rechten Fuß umknickte. Die Diagonalangreiferin musste zunächst das Feld verlassen, für sie sprang Lara Berger ein. Kurz zuvor hatte der DSC-Coach bereits Pia Timmer im Angriff für Hester Jasper eingewechselt. Am Ende ließen sich die Suhler Damen nicht mehr stoppen, Mosser nutzte auch gleich den ersten Satzball.

Zum zweiten Abschnitt konnte Frohling aufs Feld zurückkehren, Timmer blieb im Spiel. Die Elbestädterinnen stabilisierten sich nun, führten nach einem Ass von Jennifer Janiska mit 9:5. Doch die Gastgeberinnen kämpften sich wieder heran. Zwischenzeitlich gab Alexander Waibl seiner Libero Aleksandra Jegdic eine kurze Pause und brachte Lotte Goertz ins Spiel. Die DSCVOLLEYs hielten im weiteren Verlauf dagegen, konnten sich nach dem 16:15 mit einem 4:0-Lauf einen deutlicheren Vorsprung verschaffen. In der Crunchtime holte Pia Timmer mit dem 24:20 den ersten Satzball heraus, den Tia Jimerson mit einem Block verwandelte.

Auch im dritten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts, lieferten sich zum Teil lange Ballwechsel mit spektakulären Abwehr- und Angriffsaktionen. Als Tia Jimerson nach zwei starken Blockaktionen auch noch ihren Angriff zum 13:12 im gegnerischen Feld versenkte, war das der Türöffner für diesen Satz. Denn anschließend kam Grace Frohling an die Aufgabe, die sie erst nach dem 19:12 abgab. Nun lief das Spiel des DSC wie am Schnürchen und Grace Frohling machte am Schluss auch den Deckel drauf.

Im vierten Akt erlebten die Zuschauer in der Wolfsgrube weiterhin ein umkämpftes Match. Bereits nach der ersten technischen Auszeit aber erarbeiteten sich die Schützlinge von Laszlo Hollosy einen kleinen Vorsprung, den sie auf 16:12 ausbauen konnten. Aber die DSCVOLLEYs gaben keinesfalls auf. Als Pia Timmer einen langen Ballwechsel nach vielen tollen Abwehraktionen mit dem 15:16 vollendete, schien wieder alles offen. Doch einige kleine Fehler und Ungenauigkeiten spielten dem VfB in die Hände. Und die Gastgeberinnen nutzten ihre Chancen, setzten sich wieder mit fünf Punkten (20:15) ab. Die einmal mehr an der Aufgabe eingewechselte Lena Linke brachte den DSC mit ihren Aufgaben erneut auf 18:20 heran. Aber Suhl zog wieder weg und erkämpfte sich mit dem 24:21 drei Satzbälle. Die ersten beiden wehrte Jennifer Janiska ab und ein Fehler des VfB sorgte für den 24:24-Ausgleich. Dann aber machte Jennifer Mosser mit einem Angriff und einem Netzroller bei der Aufgabe den Deckel drauf.

In den Tiebreak starteten die Dresdnerinnen sehr konzentriert - Jennifer Janiska schlug druckvoll auf, Pia Timmer, Grace Frohling und Nathalie Lemmens brachten zudem ihre Angriffe durch. Doch Suhl ließ sich auch vom 0:4-Rückstand nicht beeindrucken, biss sich wieder heran. Als sich Alexander Waibl bei einem strittigen Ball zum 7:6 für Suhl beschwerte, bekam der DSC-Coach gleich Rot gezeigt und damit erhielt der Gegner einen Punkt. So wurden die Seiten zum letzten Mal gewechselt. Nun ließ sich der Gastgeber nicht mehr stoppen. Julia Brown verwandelte nach 119 Minuten den zweiten Matchball zum Sieg für die Thüringerinnen.

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