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Bundesligen: Friedrichshafen lässt sich nicht stoppen

14.01.2024 • Bundesligen Autor: VfB Friedrichshafen e.V. 172 Ansichten

Mit 3:2 (23:25, 25:22, 21:25, 25:21, 15:8) holte sich der VfB Friedrichshafen am Samstagabend den Sieg im Spitzenspiel der Volleyball Bundesliga gegen die SVG Lüneburg.

Friedrichshafen lässt sich nicht stoppen - Foto:  Kram

Einer von 14 Häfler Blockpunkten am Samstagabend (Foto: Kram)

Nachdem das Team von Cheftrainer Mark Lebedew zwei Mal in Satzrückstand geriet, drehten die Häfler das Spiel und holten sich souverän auch den Entscheidungssatz. Friedrichshafen war vor allem in der Feldabwehr überzeugend und hatte mit Michal Superlak den überragenden Spieler der Partie in den eigenen Reihen.

Die ausverkaufte SPACETECH ARENA hatte sich auf ein Spitzenspiel gefreut und sie sollte an diesem Abend auch eines bekommen. Tim Peter, Jackson Young, Marcus Böhme , Israel Masso, Michal Superlak, Aleksa Batak und Nikola Pekovic erwischten allerdings keinen Sahnestart in die Partie. Während die Häfler sich gegen den Lüneburger Aufschlag prächtig schlugen, funktionierte der eigene noch nicht. Sechs der ersten neun SVG-Punkte resultierten aus Servicefehlern des VfB (8:9). 

Weil Tim Peter sich dann aber ein wenig ausgeschlafener an der Linie zeigte, zog sein Team ein kleines bisschen davon (15:13). Immer wieder Erik Röhrs und ein paar Ungenauigkeiten auf der Seite der Gastgeber besorgten dennoch Satzbälle für Lüneburg (19:20, 22:24). Ein Aufschlagfehler von Masso - exemplarisch für diesen Durchgang - besiegelte den Satzrückstand (23:25).

Der zweite Satz startet mit einem von insgesamt fünf Masso-Assen (1:0) und auch Young pflückte sich sehenswert einen Angriff (3:1). Bataks Ass (9:6) folgte ein clever zu Ende gebrachter Angriff von Superlak (10:7). Böhme, bislang eher glücklos im Angriff, drückte zwei Mal sein Lüneburger Pendant Matthew Knigge über dem Netz weg (15:9) und machte es deutlich. Massos Ass (21:116) und immer wieder Superlak sorgten für den Satzausgleich (25:22).

Das Prinzip dieses Spiels war ganz einfach: traf Friedrichshafen die Aufschläge, war auch die Blockabwehr zur Stelle. Wenn Lüneburg die Chancen bekam, dann nutzte das Team von Cheftrainer Stefan Hübner sie auch. Im dritten Satz passierte eher Zweiteres, bei 17:12 für die Gäste aus dem hohen Norden war der Satz fast schon durch. Mit 25:21 ging der am Ende an die SVG, wobei die Häfler sich wenigstens noch ein wenig näher ran robbten. Vor allem durch eine Umstellung im Spiel: statt Jesse Elser war nun Erik Rörs das Lieblingsziel im Aufschlag.

Die Köpfe hingen nur kurz, dann sorgte Böhme für den Stimmungsaufheller. Der Mittelblocker schraubte seine 212 Zentimeter nach oben und ließ Elser keine Chance (5:4). Bis zum 17:17 war es trotzdem ein ausgeglichenes Spitzenspiel auf des Messers Schneide. Eine gewonnenen Challenge zum 18:17 ließ die SPACETECH ARENA beben und mit diesem Schwung räumte Böhme Knigge ab (19:17). Immer wenn es in dieser Phase schwierig wurde, suchte Zuspieler Batak den überragenden Superlak (23:19), der auch den Satzball verwandeln durfte (25:21).

Es ging in den Entscheidungssatz und genau den hatte sich Masso für ein paar Highlights ausgesucht. Erst blockte er (2:1), dann ließ er Libero Gage Worsley im Aufschlag keine Chance (3:1). Friedrichshafen servierte mit Wirkung und hatte die Finger an den Lüneburger Angriffen. Superlak holte die komfortable Führung zum Seitenwechsel (8:4). Der Pole, der sich später den Titel des wertvollsten Spielers abholte, legte nun noch einen Zahn zu. Zwei Mal machte er es im Angriff (10:6, 11:7), dann servierte er, nach zweieinhalb Stunden Spielzeit, doppelt mit fast 120 Kilometern pro Stunde. Den ersten Satzball verteidigte Lüneburg noch, Erik Röhrs blieb aber in Bataks Block hängen (14:8). Den zweiten holte sich Superlak direkt von der Linie (15:8).

"Wir haben am Anfang wirklich schlecht aufgeschlagen, das macht es natürlich schwierig. Als wir aber mitbekommen haben, dass wir heute nicht mit voller Kraft aufschlagen müssen, hat dann unsere Blockabwehr sehr gut funktioniert", so Cheftrainer Mark Lebedew. "Der Gegner war heute sehr gut und wir haben kurz die Köpfe hängen lassen. Es gehört aber einfach dazu, dass mal nicht alles funktioniert und es trotzdem weiter geht."

Friedrichshafen bleibt mit diesem 3:2 und neun Siegen in Folge Tabellenzweiter, hinter den noch ungeschlagenen Berlin Recycling Volleys, auf die die Häfler am kommenden Sonntag in der Hauptstadt treffen. Schon am 27. Januar steht in der SPACETECH ARENA die nächste hochklassige Begegnung an - dann schlagen die Grizzlys Giesen am Bodensee auf.

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