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Verbandsstützpunkt bezwingt großen Bruder

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2. Bundesligen: Verbandsstützpunkt bezwingt großen Bruder

22.10.2023 • 2. Bundesligen Autor: Linus Tepe, RC Sorpesee 1956 e.V. 525 Ansichten

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht klatschte Bonnie Bastert in der technischen Auszeit des dritten Satzes mit Trainer Julian Schallow ab.

Verbandsstützpunkt bezwingt großen Bruder - Foto:  Ralf Litera

Vorbei am Block - das gelang dem RCS auf allen Positionen immer wieder, wie hier Vanessa Vornweg. (Foto: Ralf Litera)

Soeben hatte die RCS-Außen ihr Team in Satz 3 vom 2:3 bis zum 8:3 in die erste technische Auszeit gepusht und den engagierten Trainer der Gäste Marc d´Andrea zu zwei Auszeiten gezwungen. So und ganz ähnlich in allen Sätzen waren es am Ende des Tages die Gastgeberinnen vom Sorpesee, die einen verdienten und letztlich ungefährdeten Erfolg vor ihrer Blauen Wand einfahren konnten. Das 3:0 lässt die Mannschaft um Kapitänin Kirsten Prachtel in der Tabelle nach oben rücken und sorgt für beste Stimmung vor dem Knaller am kommenden Wochenende gegen Potsdam.

 

Der RCS startete in die Partie gegen die groß gewachsenen Talente aus Münster hellwach. Über 4:0 und 13:7 enteilte der RCS-Express den Gästen trotz aller Bemühungen und zahlreicher spektakulärer Aktionen in Block und Angriff. Die Aufschläger der Sauerländerinnen fanden die von Co-Trainer Martin Barthel ausgemachten Ziele und Zuspielerin Michelle Henkies konnte sich erneut auf eine stabile Annahme um Victoria Vornweg und ihre Außen Kolleginnen Bonnie Bastert, Nicole Freiburg und Kirsten Prachtel verlassen. Mit schnellen Pässen und dem unermüdlichen Anbieten von Kim Spreyer und Vanessa Vornweg gelang es so Lücken im VCO Block zu reißen und diese zu nutzen. Dass RCS-Diagonale Antonia Brenscheidt ebenfalls verlässlich punktete gab dem Spiel der Gastgeberinnen zusätzlich Anschwung. Maria Schiewaldt sicherte wichtige Punkte in der Abwehr und der RCS-Express rollte zu Ende des Satzes mit Lena Barthel, Pauline Emig, Leonie Steiner und Sara Zimmer in Richtung 25:14 Ziellinie.

 

Mit dem Seitenwechsel dann schien es so als sei der VCO endgültig im Spiel angekommen. Ein druckvoller Aufschlag sicherte dem jungen Team aus dem Münsterland das 8:7 und damit die Führung zur technischen Auszeit in Satz 2. Kurze Umstellung auf RCS Seite und ein Anschub von der Tribüne aber brachten die Gastgeberinnen wieder auf Kurs. Beim 12:9 aus RCS Sicht hatte Münster Redebedarf und konnte dem stetig wachsenden Druck auf RCS Seite in dieser Phase trotz großen Kampfes nicht standhalten. Bonnie Bastert und Nicole Freiburg ergänzten sich weiterhin prächtig und unter tatkräftiger Mithilfe ihrer Youngster aus Reihen der D2 legte der RCS einen Zwischenspurt hin. Beim 21:12 war das Blatt aus Münsteraner Sicht nicht mehr zu wenden und beim 25:14 stand trotz des starken Beginns in Satz 2 der gleiche Spielstand wie in Satz 1 zu Buche.

 

"Wir sind gut drauf; wir ziehen das jetzt durch!" Die Ansage von Physio Anne Schmitz zu Satz 3 beflügelte in der frühen Phase vor allem den RCS Aufschlag, der den Annahmeriegel der Gäste vor große Probleme stellte. Bis zum 13:7 aus RCS Sicht hielten die Gäste noch Anschluss, dann feierte auf RCS Seite Ida Bucholzki ihr Zweitligadebüt. Der RCS nutzte den Impuls für einen Zwischenspurt und legte ohne gelernte Zuspielerin ganze 6 Punkte nach. Als Michelle Henkies beim 19:8 aufs Feld zurückkehrte hielt es auf der Tribüne des Schulzentrums kaum noch jemanden auf den Sitzen. Mit Standing Ovations gingen Team und Blaue Wand in die Schlussphase des Satzes und es war nur dem aufopferungsvollen Kampf der VCO-Talente zum Ende des Satzes zu verdanken, dass die Gastgeberinnen nicht durchmarschieren konnten. Beim 25:12 aber feierte dann doch der RCS und sicherte sich wichtige Zähler für die Tabelle der 2. Bundesliga Nord.

Anerkennung pur kam auch von der mit über 230 Fans besetzten Tribüne. Denn mit den vielen Talenten des RC Sorpesee aus den Jahrgängen 2008/2009, die auch am Samstag wieder viele Spielanteile erhielten, zeigte der Club erneut, dass hier im Sauerland Top-Nachwuchsarbeit geleistet wird. "Unsere DNA am Sorpesee bleibt es, eigenen Nachwuchs nach oben zu bringen. Ich denke, vor allem die Einsätze der jungen Mädels haben gezeigt: Nachwuchsarbeit können wir hier und müssen uns nicht verstecken vor großen Namen", resümierte Teammanager Linus Tepe nach dem famosen Sieg des anerkannten Verbandsstützpunkts gegen den Bundesstützpunkt.

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