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Statement von VBL und DVV zur Entscheidung des IOC, die Rückkehr russischer und belarussischer Athlet:innen zuzulassen

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Bundesligen: Statement von VBL und DVV zur Entscheidung des IOC, die Rückkehr russischer und belarussischer Athlet:innen zuzulassen

30.03.2023 • Bundesligen Autor: Dörfler, Josephine 954 Ansichten

Die Volleyball Bundesliga (VBL) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) kritisieren die Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) an die Weltverbände, die Rückkehr russischer und belarussischer Athlet:innen in den internationalen Sport unter Auflagen zuzulassen.

Hierbei ist es kein Trost, dass Mannschaften dem Beschluss zufolge vorerst weiterhin ausgeschlossen bleiben sollen. Stattdessen unterstützen VBL und DVV vollumfänglich die Forderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und sprechen sich klar dafür aus, russische und belarussische Athlet:innen und Funktionär:innen weiterhin vollständig von internationalen Wettkämpfen auszuschließen.

Russlands unverminderter Angriffskrieg fordert unverändert täglich Opfer. Es ist demzufolge der falsche Zeitpunkt für eine solche Entscheidung. Beiden Ländern darf nicht die Möglichkeit geboten werden, sportliche Erfolge bei internationalen Wettkämpfen für russische Kriegspropaganda zu missbrauchen.

Gemeinsam werden sich VBL und DVV auch beim Weltverband FIVB und beim Europäischen Verband CEV dafür einsetzen, den Ausschluss aufrecht zu erhalten. Unabhängig davon lehnen die VBL und der DVV einen Boykott grundsätzlich ab, da die Athlet:innen hierbei die Leidtragenden wären.

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