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VfB-Damen können in Bundesliga noch siegen

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Bundesligen: VfB-Damen können in Bundesliga noch siegen

19.02.2023 • Bundesligen Autor: Ulf Greiser, VfB 91 Suhl e.V. 701 Ansichten

Nach einem harten Stück Arbeit und über zwei Stunden Spielzeit (123 Minuten) konnten die Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen endlich wieder einen Sieg und drei wichtige Punkte in der Damen-Bundesliga einfahren.

VfB-Damen können in Bundesliga noch siegen - Foto:  Jürgen Scheere

Suhl feiert den ersten VBL-Sieg in 2023 (Foto: Jürgen Scheere)

Mit dem dramatischen 3:1-Erfolg gegen den Dauerrivalen und neunfachen Ex-Serienmeister USC Münster konnten sich die Hollosy-Schützlinge vier Tage vor dem CEV-Challenge-Cup-Halbfinale die nötige Motivation holen, um auch dort gegen das favorisierte Team erfolgreich zu sein. Die Vorzeichen vor dem dritten Aufeinandertreffen beider Teams in der Saison, waren durchaus unerwartet, denn Münster konnte das Hinspiel mit 3:1 für sich entscheiden und profitierte damals von dem extremen Verletzungspech in den Suhler Reihen. Wochen zuvor stand das VfB-Team im DVV-Pokalspiel noch mit Vedrana Jaksetic auf dem Suhler Parkett und es gab eine klare 0:3-Niederlage für die USC-Damen. Doch seitdem punkteten die Scholten & Co. deutlich erfolgreicher als die Südthüringerinnen und sammelten bisher 20 Punkte. So reisten die USC-Damen um Coach Lisa Thomsen als Tabellensechster in die "Wolfsgrube" und Suhl hatte eine Niederlagenserie von 6 Spielen hinter sich. Kuriosität zu Spielbeginn: Hollosy wechselte Roosa Laakkonen für die ursprünglich aufgestellte Anica Kutlesic noch vor dem ersten Ballwechsel ein. Doch davon eher unbeeindruckt, begannen die Harbin & Co. zunächst sehr druckvoll und gingen schnell mit 6:1 und 17:12 in Führung.  Aufkommende Unkonzentriertheiten bei der Chancenverwertung ließen die Gäste wieder herankommen (23:23). Als Danielle Harbin einen aussichtsreichen Angriff neben die Seitenlinie setzt, hatte Münster überraschend Satzball, den sie mit einem Aufschlagsass durch die eingewechselte Meghan Barthel vollendeten. Gleiches Bild im zweiten Spielabschnitt - Suhl mit besserem Start, aber erneuter Achterbahnfahrt der Leistungskurve und erneut 23:23. Diesmal dreimal Satzball für die "Wölfe" und der dritte Angriff brachte den umkämpften 27:25-Satzgewinn und die Wende im Spiel. Lange Ballwechsel, spektakuläre Aktionen insbesondere durch die beiden Team-Liberas Zoe Fleck (Münster) und Yurika Bamba, die unter den Augen der angereisten Eltern erneut zu Höchstform auflief. Zunächst hatte der Tabellensechste den erfolgreicheren Start in den dritten Satz und insbesondere die beiden Suhler Außenangreiferinnen Fidon-Lebleu und Brown hatten mit Leistungsschwanken in Annahme und Angriff zu kämpfen. Auch gab es eine Reihe von einfachen VfB-Aufschlagsfehlern. Zum Glück fand diesmal Daniel Harbin im Satzfinale erfolgreicher ins Spiel und machte mit einem Aufschlagsass den 21:21-Ausgleich. Mit einem erfolgreichen Endspurt und starken Blocks, insbesondere durch Jelena Delic, gelang den Hausherrinnen der mental so wichtige 25:22-Satzgewinn. Mit der 2:1-Satzführung im Rücken, begannen die Hollosy-Schützlinge zunächst erneut stark (8:3), aber Münster pirschte sich "peu a peu" heran (16:13), um beim 17:18 erstmals in Führung zu gehen. Erneut konnten sich die Gäste, um Bundesliga-Topscorerin Iris Scholten (NED), ins Spiel zurück kämpfen und profitieren dabei auch von Abstimmungsproblemen im VfB-Sechser oder durch Fehlangriffe. Doch mit Unterstützung der rund 700 Heimfans konnte das VfB-Team den drohenden Tiebreak abwenden und mit einem starken Finish den Satz (25:21) gewinnen und mit dem harterkämpften 3:1-Sieg insgesamt drei wichtige Punkte im Tabellenranking sammeln. Als wertvollste Spielerinnen wurden Yurika Bamba (Gold) und Zoe Fleck (Silber) gewählt. Nach den überraschenden Ergebnissen und Punktgewinnen der Tabellennachbarn, bleibt Suhl vorerst auf dem zehnten Tabellenrang. Das kommenden Bundesligaduell in einer Woche beim Rückspiel in der Erfurter Rieth-Halle dürfte also ein entscheidendes Duell um den letzten Playoff-Platz 8 werden. Vielleicht kann dabei das VfB-Team wieder auf die lautstarke und zahlreiche Unterstützung der vielen Suhler Fans zählen, die wieder mit dem extra organisierten Sonderzug mitreisen. Zuvor steht aber das mit Spannung erwartete Europacup-Halbfinale an - und da ist der VfB Suhl LOTTO Thüringen wieder Außenseiter. Vielleicht hilft es ja - der dritte Platz, wie 2012, ist auf alle Fälle schon sicher.

(UG)

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