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NawaRo ohne Druck im Derby

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Bundesligen: NawaRo ohne Druck im Derby

19.01.2023 • Bundesligen Autor: Georg Kettenbohrer 210 Ansichten

Es ist das Spiel des Jahres für die Volleyballer in Niederbayern. Das Derby zwischen den Roten Raben Vilsbiburg und NawaRo Straubing (Samstag, 17 Uhr). Traditionell sind dabei die Rollen klar verteilt.

Favorit beim Spiel in der Vilsbiburger Ballsporthalle sind einmal mehr die gastgebenden Roten Raben. Das Team von Trainer Florian Völker hat einen Platz in den Top-6 als Ziel ausgegeben. Aktuell hinken die Raben auf Platz acht diesem Ziel etwas hinterher. Auf der anderen Netzseite steht NawaRo Straubing, das eine bessere Ausbeute, als im Vorjahr als Saisonziel ausgegeben hat. Davon sind die Straubingerinnen aktuell nur noch einen Satzgewinn entfernt.
Dieses Ziel werden die Spielerinnen von NawaRo im Laufe der Saison noch erreichen. Inwieweit das bereits im Derby zu erreichen ist, bleibt abzuwarten. Zuletzt war die Leistung der Straubingerinnen sehr schwankend in den Spielen. Während es richtig starke Sätze gab, gingen auch immer wieder Durchgänge deutlich verloren. "In jedem unserer Spiele haben zwei, drei Spielerinnen von uns sehr gut performt. Das waren in jedem Spiel andere Spielerinnen. Wenn es uns gelingt, dass einmal alle gemeinsam sehr gut performen, dann haben wir eine echte Chance", redet Co-Trainer Bernhard Prem sein Team stark. "In Vilsbiburg brauchen wir eine echte Teamleistung. Wenn wir die aufs Feld bekommen, dann ist alles möglich", ist er sich sicher.

Denn auch Vilsbiburg ist in dieser Saison nicht konstant auf einem hohen Level unterwegs. Zuletzt unterlagen die Vilstalerinnen beim VC Wiesbaden klar mit 0:3. Nach Analyse des Vilsbiburger Coaches Florian Völker war dafür vor allem die Annahme das Problem im Spiel der Raben. Zudem haben man in knappen Momenten nicht so kompromisslos agiert, wie noch gegen Suhl wird der Coach auf der Homepage der Raben zitiert. Auch der bisherige Saisonverlauf der Raben lässt diese Inkonstanz erkennen. Auffällig ist dabei auch, dass die Raben gegen die Teams, die es für sie zu schlagen gilt immer knappe Siege gab. So konnten die Raben mit 3:2 gegen Erfurt und in Suhl gewinnen. Die einzigen beiden Dreipunkterfolge gelangen den Raben zum Auftakt gegen Wiesbaden, in Straubing und in Neuwied.

Beim Derby in der Hinrunde profitierten die Vilstalerinnen auch vom Verletzungspech auf Straubinger Seite. NawaRo hatte im Hinspiel den ersten Satz gewonnen und war auch im zweiten Satz gut dabei. Doch dann verletzte sich Stammzuspielerin Agata Michalewicz und die Raben konnten das Heft an sich reißen und das Spiel für sich entscheiden. Für NawaRo begann damit eine Niederlagenserie, die bis heute lediglich vom klaren 3:0 Erfolg in Neuwied unterbrochen wurde. Dementsprechend stehen die Gäubodenstädterinnen auch aktuell auf dem elften und damit vorletzten Rang der Tabelle.

Für Straubings Co-Trainer ist die Ausgangslage ein Vorteil: "Der Druck im Derby liegt ganz klar bei den Roten Raben. Sie benötigen dringend die Punkte, um ihr Saisonziel zu erreichen. Wir können ganz befreit aufspielen. Das kann auch unsere Chance sein in diesem Derby", so der Österreicher. "Wir freuen uns riesig auf das Derby und werden die Atmosphäre in der Ballsporthalle aufsaugen. Das gibt uns einen extra Schub an Motivation und Kampfgeist", verspricht Prem vollen Einsatz seines Teams am Samstag.

Spielbeginn des Derbys ist am Samstag um 17 Uhr in der Vilsbiburger Ballsporthalle. Tickets für das Derby gibt es noch auf der Website der Roten Raben (www.roteraben.de). Für alle, die kein Ticket mehr ergattern konnten gibt es die Möglichkeit das Spiel live im Free-TV zu verfolgen. Sport1 überträgt das Niederbayern-Derby live.

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