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Bisher beste Saisonleistung im S-Bahnderby

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Bundesligen: Bisher beste Saisonleistung im S-Bahnderby

06.01.2023 • Bundesligen Autor: Nadine Cerny, TSV Unterhaching 1910 e.V. 230 Ansichten

Zwar hieß es am Dienstagabend nach fast zwei Stunden Spielzeit 1:3 (25:23, 25:18, 26:28, 25:20) aus Sicht des TSV Haching München, aber dennoch kann die junge Mannschaft aus Unterhaching mit erhobenem Haupt das Feld verlassen.

Bisher beste Saisonleistung im S-Bahnderby - Foto:  Steffen Eirich

Kapitän "Pippo" Schumann (Foto: Steffen Eirich)

Kurz vor Spielbeginn musste der Hachinger Trainer Bogdan Tanase seine Starting six noch einmal verwerfen, bekam Zuspieler Eric Paduretu, der gegen Herrsching von Beginn an spiele sollte, am Nachmittag plötzlich Fieber und konnte somit die kürzeste Anreise zu einem Auswärtsspiel (14,5 Kilometer) nicht antreten.

Somit brachte Tanase gleich zu Beginn Marcell Mikulass Koch aufs Feld und startete ebenfalls mit Florian Krenkel, Mark Gumenjuk, Patrick Rupprecht, Sebastian Rösler und Philipp Schumann in das Derby.

Herrsching begann druckvoll und war schnell mit 5:1 davongeeilt, beim 8:4 ging es in die erste technische Auszeit. Aber Trainer Tanase fand in der kurzen Pause wohl die richtigen Worte und brachte seinen Mannen mit mehr Stabilität und Kampfeslust zurück aufs Feld.

Ein Aufschlagfehler von Albert Hurt ins Aus, ein gelungener Schachzug von Koch, den 2. Ball bereits übers Netz zu legen und eine starke Mannschaftsleistung brachten die Hachinger Mannen wieder ran (10:10). Bis zur zweiten technischen Auszeit (15:16) konnte sich keines der beiden Teams deutlich absetzen, so dass ein offener Schlagabtausch mit Punkten auf beiden Seiten das Spiel prägte.

Für die vielen mitgereisten Fans aus Unterhaching, die an diesem Abend aus dem AudiDome wirklich einen GaudiDome machten, war bereits der erste Satz mit vielen Emotionen verbunden.

Leider konnte der TSV die knappe Führung (20:19) nicht ins Ziel bringen und verliert den ersten Satz undankbar knapp mit 23:25.

Mit unveränderter Aufstellung geht's in den zweiten Satz und auch hier nehmen sich beide Mannschaften keine Ruhepausen.   Erst mit dem 10:6 konnte sich Herrsching etwas absetzen. Haching fand in diesem Satz nicht zur Stärke aus dem ersten Satz zurück und lag schnell mit 16:8 hinten.

Viele Aufschlagfehler auf beiden Seiten (13 auf Herrschinger und acht auf Hachinger Seite) bis hierhin prägten das Bild dieses Satzes. Ein weiterer Fehlaufschlag von Mark Gumenjuk lässt den Satz mit 25:18 für Herrsching zum 2:0 beenden.

Der dritte Satz wurde dann zum Ende hin zum Hachinger Erfolg - allen voran Kapitän Philipp Schumann zeigte, was in ihm steckt. Zwar lagen die Mannen um Pippo bis zur zweiten technischen Auszeit (16:14) immer knapp zurück, konnten sich aber am Gegner festbeißen. Ein Ass zum 18:17 von Patrick Rupprecht brachte die Hachinger wieder auf Kurs. Schumann wehrte den ersten Matchball (24:22) der Herrschinger gekonnt ab. Kurz darauf war der Hachinger Block zu Stelle (24:24). Ein erneuter Aufschlagfehler von Herrsching brachte den dritten Satzball für Haching, den Sebastian Rösler und Philipp Schumann im Block gegen den Ex-Hachinger Jonas Sagsteter erfolgreich verteidigen konnten. Somit ging der Satz mit 26:28 verdient auf das Hachinger Konto.    

Im vierten Satz konnte Haching leider die Euphorie aus dem dritten Satz nicht mehr ganz aufs Feld bringen und Herrsching holte sich am Ende mit 25:20 die drei Punkte. MVP des Spiels wurde der Herrschinger Maciej Borris.

Für den TSV Haching München geht es nun auf die weiteste Auswärtsfahrt der Liga. Am kommenden Sonntag, 08. Januar 2023 werden sie um 15 Uhr von der SVG Lüneburg empfangen, bevor es eine Woche später - am Sonntag, 15. Januar 2023 um 16 Uhr in der eigenen Halle um drei wichtige Punkte geht. Denn dann gastiert die Mannschaft vom VCO Berlin in Unterhaching.

Tickets hierfür gibt es noch online unter www.tsvhachingmuenchen.de/tickets/.

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