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Bundesligen: DSC gelingt perfekter Jahresabschluss

31.12.2022 • Bundesligen Autor: DSCVOLLEY, Dresdner SC 1898 e.V. 217 Ansichten

DSCVOLLEY hat das Jahr 2022 mit einem Sieg abgeschlossen. Vor 3000 Zuschauern und damit ausverkaufter Margon Arena bezwangen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl Verfolger USC Münster mit 3:1 (25:15, 25:27, 25:17, 25:18).

DSC gelingt perfekter Jahresabschluss - Foto:  Denis Trapp

DSC gelingt perfekter Jahresabschluss (Foto: Denis Trapp)

Damit bleiben die Elbestädterinnen auf Tuchfühlung zur Spitze und verschaffen sich zudem einen größeren Vorsprung vor Münster.

"Ich bin sehr zufrieden. Das war ein perfekter Jahresabschluss. Wir haben unglaublich stark aufgeschlagen und damit ihren Rhythmus erheblich gestört. Dazu haben wir sehr sauber Block-Abwehr gespielt und aus guter Annahme variabel angegriffen. Lediglich im zweiten Satz haben wir die Konzentration ein wenig verloren, das war unnötig", so das Fazit von Alexander Waibl.

Mit der goldenen MVP-Medaille wurde Linda Bock geehrt, Silber ging an die Münsteranerin Iris Scholten. Topscorerin des DSC war Lara Berger mit 17 Punkten, aber Linda Bock, Jennifer Janiska und Monique Strubbe standen mit jeweils 15 Zählern kaum nach, auch Kayla Haneline punktete noch zweistellig (11).

Alexander Waibl schickte folgende Formation ins letzte Spiel des Jahres: Sarah Straube im Zuspiel, Lara Berger auf der Diagonalen, im Außenangriff starteten Jennifer Janiska und Linda Bock, auf der Mitte Monique Strubbe und Kayla Haneline, die Arbeit auf der Liberoposition teilten sich Sophie Dreblow (Annahme) und Elisa Lohmann (Abwehr).

Der DSC-Cheftrainer hatte vor dem Spiel eine klare Marschroute ausgegeben und gesagt: "Wir müssen druckvoll aufschlagen, sehr gut Block-Abwehr spielen und vor allem unsere eigenen Angriffe durchbringen." Und genau an diese Vorgaben hielt sich sein Team von der ersten Minute an. Schon gleich zum Auftakt konnte der DSC-Block die gegnerische Angreiferin Maria Schlegel stoppen. Kontinuierlich setzten sich die Gastgeberinnen bis zur ersten technischen Auszeit (8:3) ab. Aus stabiler Annahme konnte Sarah Straube zudem variabel einsetzen. Über die Stationen 16:10 und 20:13 bauten die Gastgeberinnen ihre Führung weiter aus. Mit einem cleveren Angriff holte Lara Berger den ersten Satzball heraus - und Monique Strubbe band den Sack mit einem Ass zu.

Zunächst schienen die DSC-Damen im zweiten Durchgang nahtlos anzuknüpfen. Mit drei direkten Aufschlagpunkten von Monique Strubbe setzten sich die Gastgeberinnen mit 3:0 ab. Aber die Unabhängigen hielten nun deutlich besser dagegen, agierten jetzt aggressiver und feierten jeden Punkt. Dagegen schlichen sich bei den Waibl-Schützlingen zunehmend leichte Fehler ein. So büßten die Dresdnerinnen in der Folgezeit einen 14:11-Vorsprung ein. Münster erkämpfte sich auch dank einer Aufschlagserie von Iris Scholten anschließend sogar einen 18:15-Vorsprung. Schon kurz zuvor hatte der DSC-Coach Julia Wesser auf der Diagonalen für Lara Berger eingewechselt. Beide Teams lieferten sich nun einen Schlagabtausch, bei dem sich die Dresdnerinnen zunächst den 19:19-Ausgleich erarbeiteten und wenig später Kapitän Jennifer Janiska mit einem Ass den Punkt zum 24:20 und damit den ersten Satzball herausholte. Doch der USC wehrte alle vier Versuche ab - auch durch druckvolle Aufgaben der eingewechselten Ex-Dresdnerin Meghan Barthel und einem Angriffsball der jetzt ebenfalls auf USC-Seite agierenden ehemaligen Elbestädterin Elena Kömmling. Nun drehten die Gäste den Spieß um und verschafften sich ihrerseits Satzbälle. Ein Angriffsfehler des DSC brachte dann den Satzausgleich.

Im dritten Abschnitt fanden die Gastgeberinnen nach und nach zu ihrer spielerischen Linie zurück, kämpften um jeden Ball und konnten sich Mitte des Satzes dann auch deutlich absetzen. Diesmal sorgte ein Angriffsfehler des USC beim ersten Satzball für den Schlusspunkt.

Zu Beginn des vierten Durchgangs hielten die Münsteranerinnen das Geschehen noch ausgeglichen, doch nach dem 9:9 erkämpften sich die Dresdnerinnen mit einem 5:0-Lauf einen klaren Vorsprung, den sie nicht mehr aus der Hand gaben. Nach 102 Minuten verwandelte Lara Berger mit einem Hinterfeldangriff den vierten Matchball zum verdienten Sieg.

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