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2. Bundesligen: Bocholt verkauft sich beim 1:3 teuer

19.12.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 277 Ansichten

Die Zweitliga-Volleyballer mussten sich am Sonntagnachmittag beim PSV Neustrelitz in eine 1:3 (22:25, 16:25, 25:122, 16:25)-Niederlage fügen, die nicht unerwartet kommt.

Schließlich gehört der Post-Sport-Verein zum Führungsquartett und untermauerte das auch durch den gestrigen achten Saisonsieg. 

Mit 24 Punkten springt für den PSV hinter dem Spitzenduo TuS Mondorf (30 Punkte) und VC Bitterfeld-Wolfen (26) Rang drei heraus. TuB Bocholt verharrt bei 14Zählern und belegte den ansprechenden achten Tabellenplatz. Damit kann die Sechs von Trainer Raimund Schneider ganz gut leben, die Leistungen machen auch für die Rückrunde Hoffnung, wie es der Teammanager Sven Böhme gesagt hatte. Die Tendenz bei den Leistungen würde nach oben zeigen. 

Das war am Sonntag in Neustrelitz auch im dritten Abschnitt zu erkennen. Denn da setzten sich die Bocholter mit 25:22 Punkten durch. Sie hatten gegen das Top-Team also den 1:2-Anschluss geschafft. Aber zu mehr sollte es nicht reichen. 

Hatten die Bocholter im ersten Satz beim Stand von 22:25 noch gut mitgehalten, sah TuB im zweiten Abschnitt nicht wirklich viel Land. Ausdruck dessen war das unterm Strich klare 16:25. 

TuB gab sich verständlicherweise nicht auf, hatte aber nach dem gewonnenen dritten Abschnitt im vierten Durchgang wiederum keine große Siegchance. Nach dem 16:25 war für die Gäste auch die 1:3-Auswärtsniederlage besiegelt, nach einer Spielzeit von 1:47Stunden. 

Entscheidend war aber, dass Luis Kubo Anfang des vierten Satzes aus der Halle verwiesen wurde. "Das habe ich noch nie erlebt, unser Trainer hat das in 45 Jahren auch noch nicht erlebt", so der Kapitän. "Ein gegnerischer Spieler hat uns angebrüllt, er bekam die Gelbe Karte, wir aber auch. Das habe ich nicht verstanden. Als Kapitän bin ich dann zum Schiedsrichter gegangen und habe gefragt, warum auch wir Gelb bekommen haben. Da hat er nur gesagt, ,keine Diskussion hier?. Beim Weggehen habe ich zu mir gesagt, ,das ist ja wohl ein Witz?. Der Schiedsrichter hat da wohl eine Beleidigung verstanden und hat mich dann aus der Halle verwiesen. Später hat er sich bei mir entschuldigt. Ich hoffe nur, dass ich keine Sperre bekomme. Wir überlegen, Protest einzulegen." 

Bemerkenswert war, dass der Bocholter Kader arg dezimiert war. Gerade einmal acht Spieler nahmen die Tortur nach Neustrelitz und zurück in Angriff. Über 1000 Kilometer fuhren die Bocholter. Zum Einsatz kamen alle acht Akteure, darunter Jugendspieler Maik Herbst, der zu seinen ersten Zweitliga-Minuten kam und "der seine Sache ordentlich gemacht hat", sagte Kubo. Nach dem Platzverweis war für TuB aber nichts mehr möglich. Da Rudy Schneider krank war und Jonas Kubo Rückenprobleme hat, wurde Thomas Eickelberg reaktiviert, der mit dem TuB-Team aber trainiert. "Ihn haben wir 5 Uhr morgens erreicht und er ist spontan mitgefahren, Wahnsinn", so Kubo. Schneider verlieh die MVP-Medaille in Gold für den wertvollsten Spieler an Jason Lieb. Die Plakette in Silber bekam Lukas Salimi von PSV-Coach Jonathan Scott verliehen. 

 

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