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FC 09 erkämpft sich drei Satzbälle

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DVV-Pokal: FC 09 erkämpft sich drei Satzbälle

09.11.2022 • DVV-Pokal Autor: FC Schüttorf 09 e.V. 410 Ansichten

Der FC Schüttorf 09 hat sich im DVV-Pokal dem hohen Favoriten aus Giesen 0:3 (13:25, 26:28, 12:25) geschlagen geben müssen, stand gegen das Erstligateam im zweiten Durchgang aber hauchdünn vor einem Satzgewinn.

FC 09 erkämpft sich drei Satzbälle - Foto:  Hinnerk Schröer

Vor vollem besetzten Rängen bot der FC 09 dem hohen Favoriten im zweiten Satz stark Paroli (Foto: Hinnerk Schröer)

Dreimal hatte das Zweitligateam des Gastgebers vor 600 Zuschauern in der Vechtehalle die Möglichkeit, zum Satzstand von 1:1 auszugleichen. "Schade, dass wir diese Möglichkeit nicht genutzt haben, eigentlich hätten wir den Satz da zumachen müssen", sagte 09-Angreifer Max Nibbrig, der wichtigen Anteil an dem Zwischenhoch der Schüttorfer hatte. Denn als das Schüttorfer Eigengewächs Mitte des Satzes ins Spiel kam, lag das 09-Team mit 8:12 zurück. Ein erfolgreicher Block von Nibbrig mit anschließendem Punktgewinn sorgte direkt dafür, dass das Momentum auf Seiten des FC 09 wechselte. Wenig später sorgte er mit zwei starken Aufschlägen für den Ausgleich (15:15).

"Max hat frischen Wind gebracht und war in der Phase der Gamechanger", lobte 09-Trainer Axel Büring den couragierten Auftritt. Die Schüttorfer blieben am Drücker und lagen kurze Zeit später sogar mit drei Punkten in Front (22:19). Zwar kam Giesen wieder heran, nach dem 23:23 erspielte sich der FC 09 aber drei Satzbälle in Serie. Die Chancen blieben dann allerdings jeweils ungenutzt. "Schade, dass wir uns nicht mit einem Satzgewinn belohnt haben. Den hätten wir uns da redlich verdient", sagte Büring, der allerdings keinen Zweifel daran ließ, dass der Sieg der Helios Grizzlys insgesamt hochverdient war. Denn in den Sätzen eins und drei zeigte der mit Nationalspielern gespickte Erstligist, dass er in Sachen Abschlaghöhe und Spieltempo in einer anderen Liga als der FC 09 spielt.

Umso höher war zu bewerten, dass die Schüttorfer im zweiten Satz trotz des zwischenzeitlichen Rückstands so stark in die Partie kamen. "Wenn ein Gegner Druck bekommt und es eng wird, fangen auch Erstligaspieler an nachzudenken. Denn das sind auch Menschen", sagte Büring, der im Verlauf der Partie alle seine vierzehn Akteure zum Einsatz brachte.

Wie Ernst die Gäste aus Ostniedersachen das Spiel nahmen, zeigte sich auch daran, dass Trainer Itamar Stein über weite Strecken mit seiner Stammsechs agierte. "Wir wollen im Pokal weit kommen und sind froh, dass wir mit dem Sieg jetzt im Viertelfinale stehen", sagte Stein, für den die Vechtehalle kein unbekanntes Pflaster ist. Der Coach, der bereits seit fünf Jahren die Verantwortung in Giesen trägt, war mit den Grizzlys nicht nur zu Zweitligazeiten schon in Schüttorf zu Gast, er lief in der Vechtehalle früher auch selbst als Spieler auf. Da sind die Erinnerungen aus seiner Sicht allerdings nicht so schön: "Mit Bottrop habe ich hier damals verloren", sagte der Israeli.

Beim FC 09 stellte sich ihm seinerzeit unter anderem David Seybering als Mittelblocker erfolgreich in den Weg. Am Sonntag zeigte der 26-Jährige an alter Wirkungsstätte, was für eine tolle Entwicklung er genommen hat. Seybering steuerte im Schnellangriff und Block mehrere Punkte bei - und wurde nach der Partie als wertvollster Spieler (MVP) auf Giesener Seite ausgezeichnet. Beim FC 09 erhielt Kapitän Philip Schumacher die Medaille, der in der Annahme für viel Stabilität sorgte und auch im Angriff einige Mal mit Finesse gegen den hohen Grizzlys-Block punktete.

"Es ist schön, dass uns so viele Zuschauer unterstützt haben", freute sich Diedrich Lammering über die gut besuchten Ränge in der Halle. "Natürlich hätten wir gerne die Chancen im zweiten Satz genutzt. Aber auch so war es für uns ein toller Volleyballtag", bilanzierte der 09-Verantwortliche.

FC Schüttorf 09: Hamada, Al-Saqer, Schumacher, Branch, Kayser, Domonik, Kahofer, Maciejewicz, Loosen, Kerp, Nibbrig, Horstjan, Sutton, D. Poniewaz.

Helios Giesen Grizzlys: Colito, West, Mantha, Iribarne, Wagner, Peckmann, Seybering, Köykkä, Röling, Engelmann, Günthör, Ivanov, Karlitzek, Baxpöhler.

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