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Bundesligen: Zwei Auftaktsieger im Niederbayern-Derby

04.11.2022 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 449 Ansichten

Der Start in die neue Bundesliga-Saison mit dem 3:1-Heimsieg gegen den VC Wiesbaden war eine runde Sache, jetzt wollen die Roten Raben nachlegen: Schon am 2. Spieltag gastieren die Schützlinge von Cheftrainer Florian Völker am Samstag, 20 Uhr, zum niederbayerischen Bundesliga-Derby bei NawaRo Straubing. Mit dem Betano Aktionscode könnte man sogar eine Wette wagen.

Zwei Auftaktsieger im Niederbayern-Derby - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Der nächste heiße Kampf: Nach Wiesbaden wollen die Raben auch in Straubing bestehen. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Stimmungsvolle Duelle sind beim Aufeinandertreffen der regionalen Rivalen im deutschen Volleyball-Oberhaus seit jeher garantiert - dass beide Teams zum Saisonauftakt drei Punkte eingefahren haben, erho?ht den sportlichen Reiz des Derbys zusa?tzlich. Der glatte Straubinger 3:0-Erfolg im Aachener Hexenkessel wurde auch im RabenNest aufmerksam registriert.

"Das hat NawaRo wirklich gut und souvera?n gemacht", stellt Florian Vo?lker fest. Dass die Straubingerinnen ihre Angriffe im Derby a?hnlich effizient durchbringen, "wollen wir natu?rlich nicht zulassen", betont der Raben-Coach. Sein Team werde versuchen, eine wirkungsvolle Block- und Feldabwehr zu etablieren und in der Offensive an die vielversprechende Leistung gegen Wiesbaden anzuknu?pfen.

Gegen die Hessinnen kam die neuformierte Raben-Mannschaft ohne große Anlaufzeit rasch auf Betriebstemperatur und pra?sentierte sich schon bemerkenswert homogen. Das Agieren als Team, das geschlossene Auftreten war es, das der Trainer hinterher besonders lobend erwa?hnte. Individuell setzte Channon Thompson die Ausrufezeichen. Die Außenangreiferin sammelte als Top-Scorerin des Abends 22 Punkte und wurde folgerichtig als MVP ausgezeichnet.

Zugleich sah Florian Vo?lker in einigen Bereichen durchaus noch Luft nach oben. Ein Beispiel: "Wir wollen und ko?nnen auf jeden Fall unsere Schnellangreiferinnen besser einsetzen." Ein Schlu?ssel fu?r Ga?steteams, um in Straubing bestehen zu ko?nnen, ist traditionell die Anpassung an die ungewohnten Verha?ltnisse in der kleinen Halle. Aus diesem Grund haben die Raben unter der Woche ihre gewohnte Umgebung in der Ballsporthalle verlassen und insgesamt vier Trainingseinheiten in der altehrwu?rdigen Vilstalhalle absolviert.

Mittendrin im U?bungsgeschehen war Wilma Rivera, die am 1. Spieltag wegen einer Fingerverletzung nur zu einem Mini-Debu?t an der Aufschlaglinie kam. Fu?r das Derby hat sich die Zuspielerin einsatzfa?hig gemeldet, so dass der Trainer auf dieser Position die Qual der Wahl zwischen dem Neuzugang aus Puerto Rico und US-Girl Lindsay Flory hat.

(Foto: Andreas Geißer)

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