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Verloren geglaubtes Spiel gedreht

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2. Bundesligen: Verloren geglaubtes Spiel gedreht

16.10.2022 • 2. Bundesligen Autor: Rote Raben Vilsbiburg 252 Ansichten

Die jungen Raben bleiben weiter in der Erfolgsspur und besiegen den Aufsteiger SV Karlsruhe-Beiertheim in dessen Halle knapp mit 3:2, nachdem sie zunächst mit 0:2 in Rückstand geraten waren. Obwohl sie nicht ihren besten Tag erwischt hatten, stimmte die Moral und Einstellung, sodass sie die letzten drei Sätze für sich entscheiden konnten.

Verloren geglaubtes Spiel gedreht - Foto:  Rainer Wimmer

Spiel noch gedreht. (Foto: Rainer Wimmer)

Guillermo Gallardo bot die gewohnte Startformation auf. Lediglich Allysha Sims übernahm für die erkrankte Anna Wagner die Zuspielposition. Die Raben schienen zunächst von der Atmosphäre in der Halle und der couragierten Spielweise der Karlsruherinnen überrascht und mussten die ersten beiden Sätze mit 17:25 sowie 20:25 abgeben. Die Gastgeberinnen setzten die Vilsbiburgerinnen mit variablen Aufschlägen unter Druck und schlossen ihre Angriffe kompromisslos ab. Bei den Raben wackelte die Annahme, häuften sich leichte Fehler und Abstimmungsprobleme. So gerieten sie nach der anfänglichen 2:0-Führung von 8:6 über 16:12 in Rückstand, der sich bis zum 17:25 noch vergrößerte. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Abschnitt. Bis zum 12:10 hatten die Niederbayerinnen leichte Vorteile, mussten dann jedoch die Badener auf 16:13 davonziehen lassen. Beim 19:17 wurde es noch einmal eng, doch nach der daraus resultierenden Auszeit unterliefen den Rabenmädchen erneut einige Fehler, die zum 25:20 führten.

In der folgenden zehnminütigen Pause ging ein Ruck durch die Mannschaft, die von nun an deutlich abgeklärter und entschlossener auftrat. Die Anfangsphase des dritten Satzes bestimmten noch die Mädchen um die starke Silbermedaillengewinnerin Anela Hadzic. So lagen sie bis zum 14:13 meist vorne, gerieten aber durch Cayetana Lopez-Rey, Jordan Wolfe und Tina de Groot mit 14:16 in Rückstand. Erneut wechselte anschließend die Führung nach harten Aufschlägen der Gastgeberinnen. Mitentscheidend mag gewesen sein, dass sich beim Stande von 21:20 die starke Universalspielerin Antonia Steinbach verletzte und ab diesem Zeitpunkt kein Punkt mehr gelang. Jordan Wolfe stellte schließlich den Anschluss her (25:11). Der vierte Abschnitt sah weitegehend die Raben, bei denen Kapitänin Jeannette Huskic die Akzente setzte, im Vorteil. So übernahmen die Raben nach der ersten technischen Auszeit (8:7) das Kommando und bauten den Vorsprung auf 16:13 und 22:18 aus. Nach dem 22:19 gelangen den Vilsstädterinnen die entscheidenden Punkte zum Satzausgleich.

Nichts für schwache Nerven war der Tiebreak, in dem zunächst die Gastgeberinnen in Führung gingen (3:2). Nach dem Ausgleich zeigten Laura Bergmann und Co. große Moral und übernahmen mehr und mehr das Kommando (5:3, 10:7). Zum Schluss sorgten Jordan Wolfe mit einem Servicewinner und Cayetana Lopez-Rey für das 15:12 und befreiendem Jubel im Rabenlager. Somit haben die Vilsbiburgerinnen zwar die ersten Satzverluste erlitten, bleiben aber auch nach der dritten Begegnung ungeschlagen. Mit acht Punkten auf dem Konto haben sie sich im oberen Tabellendritten festgesetzt.

Guillermo Gallardo lobt seine Mannschaft: "Ich habe den Mädchen prophezeit, dass es ein enges Spiel wird. Aber am Anfang waren wir nicht präsent genug. Dennoch freue ich mich, dass wir nach den beiden ersten, eher durchwachsenen Sätzen, nicht aufgegeben, sondern uns deutlich gesteigert haben. Für diese gute Moral muss ich ein Kompliment aussprechen. Wir haben eine junge Mannschaft, die noch lernen muss."

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