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Bundesligen: Potsdam schrammt hauchdünn am Titel vorbei

09.05.2022 • Bundesligen Autor: SC Potsdam, SC Potsdam e.V. 540 Ansichten

Der SC Potsdam hat seine erste Chance zum Titelgewinn nicht genutzt. Das Team aus der Landeshauptstadt Brandenburgs musste sich am Freitagabend nach großem Kampf dem Allianz MTV Stuttgart mit 2:3 (23:25, 25:19, 25:27, 25:22, 15:17) geschlagen geben.

Potsdam schrammt hauchdünn am Titel vorbei - Foto:  Nicol Marschall

Zwischenzeitlich sah es am Freitag nach einem Titelgewinn für Potsdam aus (Foto: Nicol Marschall)

Vor 2.011 Zuschauern in der ausverkauften MBS Arena hatten die Potsdamerinnen bereits zwei Matchbälle, ehe die Gäste ihren ersten verwandelten und somit das fünfte sowie entscheidende Spiel erzwangen. Anett Németh sorgte in der Partie für überragende 30 Punkte, Laura Emonts war 24-mal erfolgreich. Letztlich nützte das aber nichts. Denn Stuttgart präsentierte sich an diesem Abend nervenstark und hatte das nötige Quäntchen Glück, um in der Finalserie erneut auszugleichen.

Den Gästen gelang auch gleich der erste Punkt im Spiel. Doch Anastasia Cekulaev glich direkt danach aus. Mit dem 3:2 gelang die erste Potsdamer Führung. Und Cekulaev legte per Block nach. Nach einem Angriff über Németh stand es 8:4. Die Gäste aus Baden-Württemberg kämpfen sich heran und glichen nach einem langen Ballwechsel zum 13:13 aus. Jetzt war es ein richtig enger Durchgang, in dem es einige Male einen Gleichstand gab. Stuttgart lag beim 20:19 wieder vorn. Und erhöhte auf einen Zwei-Punkte-Vorsprung (22:20). Allerdings war der Satz noch nicht vorüber - beim 23:23 war Potsdam wieder da. Doch die Gäste kamen zum Satzball, den Krystal Rivers mit einem Lob zum 25:23 eiskalt nutzte - 0:1.

SCP-Chefcoach Naranjo Hernández setzte im zweiten Durchgang auf zwei Liberas: Mal brachte er Sarah Stiriz, mal Aleksandra Jegdic in die Partie. Der SC Potsdam zog nach einem Block von Maja Savic mit 4:1 davon. Das Team aus der Landeshauptstadt Brandenburgs war sogar in der Lage, die Führung auf sechs Punkte auszubauen (9:3). Doch Stuttgart kämpfte sich mehrmals auf drei Zähler heran. In dieser Phase waren es einmal mehr Kapitänin Emonts, Diagonalangreiferin Németh und Mittelblockerin Savic, die den Volleyballerinnen aus Potsdam wichtige Punkte bescherten. Am Ende des Durchgangs wurde die Sache wieder klarer. Nachdem Németh den Block anschlug, stand es 24:18 - Satzball. Als Rivers dann den Ball zum 19:25 ins Aus setzte, war der Ausgleich perfekt!

Im dritten Durchgang legten die Gastgeberinnen durch ein Ass von Németh mit 5:2 vor. Die Diagonalspielerin zeigte gemeinsam mit der für Papa eingewechselten Konstantina Vlachaki auch in dieser Phase eine sehr starke Leistung. Beim Stand von 19:19 war der Allianz MTV aber im Satz zurück. Der SCP wechselte: Madison Lilley (für van Aalen) und Adela Helic (für Németh) kamen in die Begegnung. Doch Stuttgart machte das 20:19. Vlachaki erzielte das 20:20, Cekulaev mit einem Block das 21:20. Die Gäste glichen aus und erkämpften sich wieder die Führung. Beim Stand von 24:23 folgte der erste Satzball. Zwar glichen die Gastgeberinnen noch zweimal aus, doch der dritte Versuch zum 27:25 saß - Stuttgart führte mit 2:1.

Der Beginn des vierten Satzes gehörte Potsdam: Die Gastgeberinnen führten schnell mit 5:0. Der Vorsprung wuchs sogar auf sechs Punkte an (11:5). Doch der DVV-Pokalsieger aus Baden-Württemberg machte Punkt für Punkt gut - kam noch einmal auf 20:21 heran. Doch zu mehr reichte es nicht: Bei 24:21 gab es den ersten Satzball. Der zweite Versuch passte - Németh schlug den Block zum 25:22 an. Damit stand es nach vier Durchgängen unentschieden. Jetzt musste der Tie-Break entscheiden. Und in den starteten die Potsdamerinnen mit einem starken Block von Savic. Es ging hin und her, bis der SCP beim 14:13 den ersten Matchball hatte. Diesen nutzten die Potsdamerinnen nicht, genauso wie den zweiten. Anders sah es bei Stuttgart aus. Die Gäste ergriffen ihre erste Chance und gewannen mit dem 17:15 Satz und Spiel.

Ergebnis: 2:3 (23:25, 25:19, 25:27, 25:22, 15:17)

Starting Six SC Potsdam: Anett Németh (Diagonal), Maja Savic (Mittelblock), Laura Emonts (Außenangriff), Valeria Papa (Außenangriff), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Sarah van Aalen (Zuspiel) und Aleksandra Jegdic (Libera)

Zuschauer: 2.011

Most Valuable Player: Anett Németh (Silber), Roosa Koskelo (Gold)

Weitere Nachrichten vom SC Potsdam in der Volleyball Bundesliga gibt es hier! Sport1 überträgt das entscheidende fünfte Finalspiel am 8. Mai live.

 

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