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Bundesligen: Rote Raben lösen das Playoff-Ticket

27.03.2022 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 289 Ansichten

Die Roten Raben haben sich vorzeitig fu?r die Playoffs qualifiziert.

Rote Raben lösen das Playoff-Ticket - Foto: Rote Raben Vilsbiburg

Happy End nach einem schwierigen Spiel: Magda Gryka und die Roten Raben jubeln. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Nach dem 3:1 (21:25, 26:24, 25:17, 25:19)-Heimsieg gegen den VC Neuwied 77 ist das Team um Kapita?nin Jodie Guilliams nicht mehr von Platz 8 zu verdra?ngen. Das Match gegen den Tabellenletzten erwies sich als heikle Herausforderung, weil Neuwied eine sehr couragierte Vorstellung aufs Parkett brachte und die Raben am Ende einer coronabedingt turbulenten Woche nur phasenweise ihren gewohnten Rhythmus fanden. Am Ende war es eine kollektive Willensleistung, die mit drei Punkten belohnt wurde.

Vor 334 Zuschauern in der Ballsporthalle mussten die Roten Raben auf Außenangreiferin Alexis Hart und Chefcoach Florian Vo?lker verzichten, der von Co- Trainerin Rebekka Schneider vertreten wurde. Klara? Vyklicka? kehrte nach ihrem Ba?nderriss ins Team zuru?ck und stand in der Anfangsformation, zu der außerdem Beta Dumancic als zweite Mittelblockerin, Zuspielerin Lindsay Flory, Luisa Keller auf Diagonal sowie die Außenangreiferinnen Jodie Guilliams und Lara Darowski geho?rten; als Libera agierte Tiffany Clark.

Der erste Satz nahm einen durchaus u?berraschenden Verlauf, da die Ga?ste frech und unbeschwert aufspielten, wa?hrend die Raben verkrampft wirkten. Einen mehrmaligen Vier-Punkte-Ru?ckstand konnte Vilsbiburg bei 15:16 fast egalisieren - aber eben nur fast. Neuwied verwertete seinen vierten Satzball zum 21:25.

In den zweiten Durchgang starteten die Gastgeberinnen besser und fu?hrten 8:6, doch bei 11:15 und 17:21 stand erneut ein Vier-Punkte-Minus auf der Anzeigetafel. Diesmal jedoch ka?mpften sich die Raben zuru?ck: Nachdem bereits Magda Gryka (fu?r Flory) und Josepha Bock (fu?r Vyklicka?) ins Spiel gekommen waren, wurde nun auch Dayana Segovia (fu?r Keller) eingewechselt. Die Kolumbianerin riss auf der Diagonalposition sofort das Spiel an sich - mit durchschlagendem Erfolg, denn Vilsbiburg drehte das Ding noch zum 26:24. U?berschattet wurde der Endspurt dieses Satzes von der (Knie?-)Verletzung der Neuwieder Außenangreiferin Maike Henning, die als Folge einer unglu?cklichen Offensivaktion vom Spielfeld getragen werden musste.

Die Schlussphase von Satz Nr. 2 pra?gte das weitere Geschehen. Die Raben ließen ihre gea?nderte Formation auf dem Feld und starteten mit 12:3 in den dritten Abschnitt. Der Vorsprung schmolz zwar auf 16:13, doch mit der Einwechslung von Luisa Keller (fu?r Darowski) kam Vilsbiburg wieder auf Kurs und holte sich ein 25:17. Auch den vierten Satz dominierten die Raben von Beginn an, wobei sich der Außenseiter weiter beherzt gegen die Niederlage wehrte, wie die Stationen 8:4/10:9 und 16:12/18:17 zeigen. Schließlich besiegelte ein Vilsbiburger Doppelblock das 25:19 und den 3:1-Heimsieg.

Top-Scorerin des Abends war Neuwieds MVP Taylor Slover mit 19 Za?hlern, wa?hrend bei den Gastgeberinnen Dayana Segovia, Jodie Guilliams (je 15) sowie Luisa Keller (13) am ha?ufigsten punkteten und Magda Gryka als wertvollste Spielerin ausgezeichnet wurde. "Ich denke, jeder hat gesehen, dass das unter den gegebenen Umsta?nden ein schweres Stu?ck Arbeit fu?r uns war", sagte Rebekka Schneider nach dem Spiel. "Aber wir haben den Kampf angenommen und letztlich gezeigt, dass wir das bessere Team sind. Dass heute noch die eine oder andere Spielerin aus der Quaranta?ne herauskam, hat uns Wechselmo?glichkeiten ero?ffnet, die fu?r frischen Wind gesorgt haben."

Zum Abschluss der Hauptrunde warten nun zwei weitere Nachholspiele auf die Roten Raben: am kommenden Dienstag gegen Erfurt und am Samstag, 2.4., in Aachen.

(Foto: Hermann Boxleitner)

 

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