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Bundesligen: Playoff Aus gegen Frankfurt

25.03.2022 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg, SVG Lüneburg e.V. 319 Ansichten

Der von Corona gebeutelten SVG Lüneburg gelingt nicht die Wende gegen die United Volleys.

Playoff Aus gegen Frankfurt - Foto: SVG Lüneburg/Behns

Kein Weiterkommen in den Playoffs (Foto: SVG Lüneburg/Behns)

Die LüneHünen verlieren das zweite Viertelfinalspiel mit 1:3 in der LKH-Arena.

Beide Teams starteten fokussiert in den ersten Satz, wobei sich die LüneHünen schwer darin taten,

den Gästeblock zu überwinden (4:4; 6:8). Nach der technischen Auszeit zeigten sich die SVG-

Diagonalen deutlich präsenter, Auke van de Kamp und Jordan Ewert punkteten auch gegen den

Block. Eine druckvolle Aufschlagserie von Joe Worsley brachte die erste Zwei-Punkte-Führung für die

Lüneburger. Aber auf der anderen Seite stand auch der Ex-Lüneburger Viktor Lindberg am Aufschlag,

er brachte die Frankfurter zurück (15:13; 17:17). Mit Hochspannung ging es in die Crunchtime, aber

wie schon so oft in den vergangenen Spielen machte das Team von Stefan Hübner nicht die Big

Points. Mit dem ersten Satzball gingen die Uniteds in Führung (23:25).

 

Druckvoll eröffnete die SVG den zweiten Durchgang. Deutlich war der Wille spürbar, dass sie das

Spiel drehen wollten (5:3; 8:5). Zwar fanden die Frankfurter Max Staples, Daniel Malescha (MVP) und

Viktor Lindberg deutlich zu oft die Lücke im löchrigen SVG-Block, aber endlich gelang es den

Gastgebern auch mal, sich abzusetzen (12:8; 15:11). Mit guter Annahme hielten sie die Frankfurter

Gäste auf Distanz bis es in die Crunchtime ging. Einmal mehr stand zu befürchten, dass die SVG den

Satz aus der Hand gab, aus 19:14 wurde 21:19, aber die Konzentration blieb hoch und die SVG hielt

dem Druck stand. Silber-MVP Auke van de Kamp machte den Satz mit einem Ass zu (25:22).

Auke van de Kamp war es auch, der dem dritten Satz seinen Stempel aufdrücken sollte. Er machte

den ersten Punkt und plötzlich wirkte das Spiel der LüneHünen in zahlreichen Rallyes klarer und

souveräner (8:5), van de Kamp punktete hier gleich sechsmal. Der Knoten schien geplatzt, wieder

setzte sich die Mannschaft von Stefan Hübner Schritt für Schritt ab (16:13; 20:17). Aber dann kam sie

wieder, die Crunchtime. Zahlreiche umstrittene Schiedsrichterentscheidungen trugen nicht zur

Sicherheit bei, die SVG nutzte den ersten Satzball nicht, stattdessen gingen die Gäste mit 2:1 in

Führung (24:26). Auke van de Kamp erhielt nach der Begegnung noch ein Sonderlob von Stefan

Hübner: "Das ist schon toll, wie sich die Jungs, insbesondere Auke und Tyler, obwohl gesundheitlich

so angeschlagen hier rein gehauen haben."

 

Mit der Führung im Rücken spielten die Gäste jetzt befreit auf, den LüneHünen glitt das Spiel aus den

Fingern (2:2; 3:7). Mit der Einwechslung von Dalton Solbrig am Aufschlag wendete sich das Blatt

erneut (10:11). Die SVG war wieder da. Da half auch nicht die spektakuläre Rettungstat von "Ide"

Satoshi Tsuiki, der auf der Bande stehend, den Ball zurück ins Spiel brachte. Mit erneut guter

Annahme ging die SVG sogar in Führung (15:14). Doch wie schon zuvor waren es die Bigpoints bei

denen die LüneHünen kein Glück hatten. Mit dem zweiten "Halbfinal-Matchball" machten die United

Volley Frankfurt den Sack zu.

Für SVG-Coach Stefan Hübner bleibt da nach der Corona Zwangspause ein Beigeschmack: "Das war

nicht einfach heute. Es ist ein gigantischer Aufwand, wenn das ausgerechnet zum Saisonende

passiert."

Emotional wurde es nach dem Spiel noch, als zwei Säulen des aktuellen Kaders verabschiedet

wurden. Kapitän Michel Schlien beendet nach 274 Partien für die SVG Lüneburg seine Karriere. Er

spielte schon seit 2011 für die SVG und gehörte entsprechend auch 2014 zur Aufstiegsmannschaft.

Außerdem verlässt Tyler Koslowski Lüneburg, wo er seit 2017 spielte, und geht mit seiner Familie

zurück in seine Heimat Kanada.

 

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