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2. Bundesligen: Warnemünde gewinnt Derby gegen Kiel

14.03.2022 • 2. Bundesligen Autor: NA, SV Warnemünde 767 Ansichten

Hochleistung und Hochspannung gab es am Sonnabend bei der Partie der Bundesliga-Herren des SV Warnemünde gegen Kiel. Die knapp 450 Zuschauer genossen rasante Ballwechsel, furiose Angriffe und spektakuläre Verteidigungsaktionen.

Warnemünde gewinnt Derby gegen Kiel - Foto: SVW (A. Bach)

Josef Günther, Leon Pohl und MVP Tommy Mehlberg bejubeln das 3:1 gegen die Kieler Adler (Foto: SVW (A. Bach))

Matchentscheidend war am Ende ein geschickter Wechsel von Trainer Jozef Janosik im vierten Satz, der für Warnemünde das erlösende 3:1 brachte und den fünften Rang in der Tabelle bedeutet.

Alte Hasen und frisch Youngster waren die Matchwinner an diesem Tag: Rückkehrer Josef Günther feierte mit eindrucksvoll platzierten Angriffen ein beeindruckendes Comeback. Vor allem im ersten Satz verhalf er an der Seite von Tommy Mehlberg und Diagonalangreifer Jan-Philipp Krabel dem Team des SVW zu vielen Punkten und Vorsprung. Zuspieler Johannes Deutloff setzte die Mittelblocker Konstantin Rode und Sören Schröder gut in Szene. Der zweite Satz begann noch furioser für den SVW: bis zum 18:8 agierten sie überlegen. Matthes Behlen, Trainer der Kieler Adler, wurde nervös und unterbrach den Rausch der Warnemünder mit einer Auszeit. Nach der einminütigen Spielunterbrechung spielten die Kieler wie ausgewechselt, blockten Angriffe erfolgreich ab und griffen schnell über die Mitte an. Punkt für Punkt ging verdient an die Schleswig-Holsteiner, die schließlich nach dem 20:20 die Führung übernahmen. Nur mit lautstarker Unterstützung des Publikums gelang es den Gastgebern nach drei abgewehrten Satzbällen nur knapp, den Satz mit 28:26 nach Hause zu bringen. Im 3. Satz hatten die Kieler dann die Nase vorn - Trainer Jozef Janosik gönnte Jan-Philipp und Josef eine Pause und wechselte den wieder genesenen Adam Surgut und Youngster Matthias Lübcke ein. Aber auch sie konnten das Blatt nicht wenden. So ging der dritte Satz an die Adler.

Im vierten Satz hatte sich das SVW-Team wieder gesammelt und fand zu alter Stärke zurück, doch die Kieler hielten mit: Volleyball vom Feinsten, die Halle tobte, es ging hin und her. Beim Stand von 19:21 für Kiel dann der matchentscheidende Wechsel: Trainer Jozef Janosik setzte noch einmal Josef Günther und Jan-Philipp Krabel ein, was sich als kluges taktisches Mittel erwies. Warnemünde nutzte nach 120 Minuten den ersten Matchball zum schwer erkämpften, aber letztendlich verdienten Sieg. Einen großen Beitrag leistete dazu Youngster Leon Pohl, der als Libero einen sehr guten Einstand lieferte. Die goldene MVP-Medaille hatte sich Tommy Mehlberg verdient.

Das nächste Heimspiel der SVW Herren ist am 23.4. in der OSPA-Arena gegen Bocholt.

 

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