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Bundesligen: Die Heimserie hält

13.03.2022 • Bundesligen Autor: Schweriner SC e.V. 275 Ansichten

"Nach den ersten zwei Ballwechsel habe ich gedacht, das wird ein langer Abend aber dann konnten wir Aachen in Block und Abwehr den Zahn ziehen, was das Spiel für sie extrem schwer gemacht hat.

Die Heimserie hält - Foto: Michael Dittmer

SSC Palmberg Schwerin gewinnt 3:0 gegen Aachen (Foto: Michael Dittmer)

Unsere Herausforderung heute war, konstant auf einem hohen Niveau zu spielen, denn wenn wir nachgelassen haben, war Aachen immer da," fasst FFelix Koslowski den Spielverlauf zusammen. Der SSC gewinnt das Heimspiel gegen die Ladies aus Aachen mit 3:0 und sichert sich 3 wichtige Zähler für die enge Tabelle der Frauen Volleyball Bundesliga.

Gleich der erste Ballwechsel kündigt eine hart umkämpfte Partie am heutigen Samstagabend an, denn der Ball passiert mindestens 10-mal die Netzkante mit dem besseren Ende und dem ersten Punkt für die Gäste aus Aachen. Im Aufgebot der Schwerinerinnen fehlen heute Anne Hölzig und Lea Ambrosius, die eine Erkältung auskurieren, um in der kommenden Woche die lange Auswärtsfahrt nach Vilsbiburg und Straubing mitzubestreiten. Die PALMBERG ARENA - seit knapp 5 Monaten aufgrund der Corona-Einschränkungen nur spärlich besucht - konnte bei der heutigen Partie mit fast 1200 Zuschauern stimmungsmäßig wieder fast an alte Zeiten erinnern. Ein guter Start gelingt Lindsey Ruddins, die erst mit einer Serie im Block und dann im Aufschlag glänzen kann. Bereits beim Stand von 9:5 kann der SSC 3 direkte Blockpunkte gegen Aachens Vukasovic für sich verbuchen und zieht den Gästen nach einem zunächst ausgeglichenen Start den Zahn. Entmutigt von den verunglückten Angriffen, unterlaufen den Gästen weitere Fehler und Trainer Guillermo Gallardo hat bereits zur Mitte des ersten Durchgangs seine taktischen Auszeiten verbraucht. Besonders die Pipe-Angriffe der Schweriner Außen Ruddins und Alsmeier finden ihre Lücken und so kann sich das Team von Felix Koslowski eine komfortable 7-Punkte Führung erarbeiten. Mit 25:15 entscheiden die Gastgeberinnen Durchgang eins für sich, bei dem sich besonders Lindsey Ruddins mit 8 Punkten als Go-To Girl empfehlen kann.

Satz Nummer zwei startet hart umkämpft wie der erste und bis zur Satzmitte kann sich kein Team nennenswert absetzen. Der SSC kann sich bei guter Annahme und druckvollem eigenen Aufschlag einen kleinen Vorsprung erspielen und eine wache Symone Speech am Netz sichert das 13:8. Aachen variiert das Spiel etwas und die Mittelblockerinnen Clark und Kalinouskaya sammeln ihre ersten Zähler in dieser Partie, doch der SSC kann das Momentum auf seiner Seite behalten und lässt sich den Schneid zu keinem Zeitpunkt abkaufen. Denn auch auf Seiten des SSC gestaltet sich das Spiel noch variabler und waren die Punktemacherinnen im ersten Durchgang noch die Außenangreiferinnen, finden in Satz 2 Frauke Neuhaus und die Mittelblockerinnen Indy Baijens und Symone Speech immer besser die Abstimmung mit Zuspielerin Imoudu. Ungefährdet geht mit 25:16 auch Durchgang zwei an das Team von Felix Koslowski, der wenig umstellen muss und bisher nur Patricia Nestler für Aufschlag und Abwehr eingewechselt hat.

Aachen beginnt wie gewohnt stark, lässt dann jedoch zur Satzmitte nach, was sicherlich in Teilen auch der langen Corona-Quarantäne zuzuschreiben ist. Die rund 1.100 Zuschauer in der PALMBERG ARENA sehen dennoch ein munteres Spiel mit tollen Abwehraktionen beider Liberas und vielen sehr sehenswerten Ballwechseln. SSC-Zuspielerin Denise Imoudu schenkt ihren Angreiferinnen auch nach einem missglückten Versuch immer wieder das Vertrauen, sodass die Angriffslast am heutigen Abend auf allen Schultern verteilt ist. Mit 19:16 zugunsten der Damen in gelb geht es in die Crunchtime und erneut ist es das perfekte Zusammenspiel von Denise Imoudu und Lindsey Ruddins, das in den entscheidenden Momenten den Unterschied macht und den SSC auch diesen Satz gewinnen lässt. Mit einem Doppelwechsel zum Satzball werden Femke Stoltenborg und Steph Samedy noch ein paar Spielsekunden geschenkt und letztere ist es auch, die den Matchball zum 25:20 verwandeln darf. Die goldene MVP Medaille sichert sich erneut Indy Baijens, auch wenn an diesem Abend "jede im Team die MVP Medaille verdient hätte," wie Denise Imoudu kurz nach dem Abpfiff resümiert.

 

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