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Guillermo Naranjo Hernández trainiert rumänisches Nationalteam

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Bundesligen: Guillermo Naranjo Hernández trainiert rumänisches Nationalteam

24.02.2022 • Bundesligen Autor: Frank Bleydorn 835 Ansichten

Neues Nationalmannschafts-Engagement für Guillermo Naranjo Hernández: Der 44-Jährige, der zuvor bereits als Trainer Griechenlands tätig war, ist neuer Chefcoach der rumänischen Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen.

Guillermo Naranjo Hernández trainiert rumänisches Nationalteam - Foto: Nicol Marschall/SC Potsdam

Foto: Nicol Marschall/SC Potsdam

Am Montag wurde er in Bukarest offiziell vorgestellt. Im Interview erklärt er, wie seine Arbeit in Rumänien aussehen wird und wie sich diese mit seiner Beschäftigung beim SC Potsdam verbinden lässt.

Sie wurden gerade als neuer rumänischer Nationaltrainer vorgestellt. Was können Sie uns über Ihre neue Aufgabe sagen?

Guillermo Naranjo Hernández: Das ist eine große Chance, weil Rumänien jetzt eine Volleyball-Generation mit sehr jungen und talentierten Spielerinnen hat. Wenn alles funktioniert, kann daraus ein sehr gutes Team entstehen.

Sie haben bereits in Rumänien für das Team von CSM Târgovi?te gearbeitet. Wie gut kennen Sie den rumänischen Volleyball insgesamt?

Naranjo Hernández: Die besten Spielerinnen haben zuletzt große Fortschritte gemacht. Das gilt auch für den dortigen Spielbetrieb der Liga. Das Spiel ist dort schneller geworden. Das Niveau ist nicht schlecht. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, auch etwas mit der Nationalmannschaft zu erreichen.

Wie sehen jetzt die ersten Schritte mit der rumänischen Nationalmannschaft aus?

Naranjo Hernández: Zunächst einmal geht es zur Golden League. Da müssen wir sehen, wie wir uns präsentieren. Sicher ist das die erste Möglichkeit, viele Spielerinnen zu testen. Ich habe eine Liste mit 36 Namen, die ich mir anschauen möchte. Natürlich habe ich auch einen Blick auf die Liga in Rumänien. Für das Nationalteam ist die Golden League sozusagen die erste Wettbewerbsserie, die interessant ist. Im August und September kommt dann die EM-Qualifikation.

Sie haben bereits als Trainer der griechischen Nationalmannschaft gearbeitet. Worin unterscheiden sich die Tätigkeiten eines Bundesliga-Trainers und eines Nationalmannschafts-Coaches?

Naranjo Hernández: Das ist schon eine ganz unterschiedliche Sache. Als Nationalmannschaftscoach hat man nicht so viele Möglichkeiten, sein Team vorzubereiten. Es fehlt meistens die Zeit, sehr spezielle Dinge zu erarbeiten. Deshalb muss man gewisse Prozesse aus der Ferne delegieren. Das ist also eine andere Herangehensweise. Im Training selbst sind die Unterschiede natürlich nicht so groß. Am Ende ist es Volleyball. Und da geht es einfach darum, eine Mannschaft besser zu machen.

Wie wird sich Ihr Engagement in Rumänien auf die Arbeit beim SC Potsdam auswirken?

Naranjo Hernández: Das hat schon ein paar Auswirkungen. Deshalb muss ich mich zunächst beim SC Potsdam dafür bedanken, dass der Verein mir erlaubt, dieser Tätigkeit neben meiner Arbeit in Potsdam nachzugehen. Aber wenn ich dann wirklich mal nicht verfügbar bin, kann ich sicher sein, dass mich unser Co-Trainer Riccardo Boieri sehr gut vertritt. Er kennt meine Arbeit sehr genau und wird zum Beispiel den ersten Teil der Vorbereitung auf die neue Saison übernehmen. Ich arbeite schon lange mit ihm zusammen und weiß daher, dass er das hervorragend machen wird.

 

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