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Bundesligen: Sweet Sixteen

16.02.2022 • Bundesligen Autor: Robert Raff, MTV Stuttgart 1843 e.V. 945 Ansichten

Die nächsten drei Punkte sind unter Dach und Fach und Allianz MTV Stuttgart ist weiterhin das Team der Stunde in der Volleyball-Bundesliga.

Sweet Sixteen - Foto: Bildermacher-Sport Jens Körner

Freude über Sieg Nummer sechzehn bei Lara Berger (li.) und Ilka van de Vyver. (Foto: Bildermacher-Sport Jens Körner)

Das sind, grob zusammengefasst, die Kernpunkte des Auftritts gegen Straubing. Gegen die Niederbayerinnen, die der Stuttgarter Mannschaft im Hinspiel einen Satz abgenommen hatten, musste zwar Kapitänin Krystal Rivers mit einer leichten Erkältung passen. Doch das Fehlen der US-Amerikanerin fiel gar nicht ins Gewicht. Zu geschlossen war die Mannschaftsleistung, die der Tabellenführer an den Tag legte. Mit dem Erfolg über NawaRo bauten MVP Roosa Koskelo und Co. ihre Erfolgsserie auf Sechzehn Siege am Stück aus. Und sind bestens gewappnet für das Top-Duell am Freitag in Schwerin.

Analog zum Hinspiel zwischen beiden Teams begann das Match sehr ausgeglichen. Auf Stuttgarter Seite ersetzte Lara Berger Krystal Rivers, auf Außen begannen T'ara Ceasar und Hester Jasper. Im Zuspiel erhielt Ilka van de Vyver wieder den Vorzug vor Julia Nowicka. Straubing hielt in der Anfangsphase gut mit, profitierte aber auch von leichten Abstimmungsschwierigkeiten auf Seiten der Gastgeberinnen. Erstmals leicht absetzen konnte sich Allianz MTV beim 6:4, Hester Jasper zeichnete sich dafür verantwortlich. Doch dann kam "Stuttgarts schönster Sport" immer besser ins Spiel. Erst blockte Juliet Lohuis, dann schlug der Hinterfeldangriff der starken T'ara Ceasar im Gästefeld ein. Eine kuriose Szene konnten die 793 Zuschauer kurz danach bestaunen. Roosa Koskelo wehrte einen Straubinger Angriff mit dem Oberschenkel ab, den anschließenden Danke-Ball konnten die Gäste nicht verwerten. Die Libera wurde zurecht gefeiert. Und damit schien dann auch die Gegenwehr von NawaRo in diesem Satz gebrochen. Mira Todorova rief mit ihrem Einbeiner zur technischen Auszeit, dann bauten Lara Berger und T'ara Ceasar den Vorsprung aus (23:16). Ein Fehlaufschlag der Gäste beendete schließlich den ersten Durchgang.

Satz Nummer zwei begann dann ganz nach dem Geschmack von Tore Aleksandersen. Weil Juliet Lohuis unglaublich gut aufschlug, wussten die Gäste nicht ihnen geschah. Früh wurde Bart-Jan van der Mark zur Auszeit gezwungen (5:0), ein Ass von Lohuis stellte Sekunden später gar auf 6:0. Danach ließ Stuttgart die Zügel etwas schleifen, bis auf 12:9 kamen die Niederbayerinnen heran. Doch dann stellte sich wieder Juliet Lohuis zum Aufschlag auf. Und das Spiel begann von neuem. Aufschlag Lohuis, Punkt Stuttgart, so ging es eine ganze Weile weiter. Unter anderem Lara Berger und T'ara Ceasar halfen mit ihren Punkten kräftig mit, dass sich Stuttgart schnell wieder absetzte. Weil die Gastgeberinnen auch gut verteidigten, wurde Straubing beim 18:10 erneut zum Time-Out gezwungen. Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken konnte Tore Aleksandersen durchwechseln, Hannah Kohn kam auf Zuspiel zu ihrem Einsatz. Die fügte sich gleich glänzend mit dem Zuspiel auf Lara Berger zum 21:11 ein. In der Folge kam Straubing nochmal zurück, doch wieder ein Fehler der Gäste besiegelte das 2:0 nach Sätzen.

Mittlerweile waren auch Simone Lee und Mira Todorova auf der Platte, Satz drei eröffneten aber vor allem zwei Spielerinnen. Lara Berger und T'ara Ceasar sorgten quasi im Alleingang für die schnelle 5:1-Führung, dann blockte Juliet Lohuis zum 10:5. Die Vorentscheidung war gefallen. Und dennoch ließen es sich die Gastgeberinnen in Blau nicht nehmen, noch ein paar Highlights einzustreuen. Simone Lee kam für den Pipe angeflogen, Eline Timmerman schlug dem Gegner den "Einbeiner" um die Ohren und T'ara Ceasar verwandelte gar aus dem Stand abspringend (15:6). Zwar bekamen die Gäste nochmal Oberwasser und zwangen Tore Aleksandersen zu zwei schnellen Auszeiten. Doch Simone Lee und T'ara Ceasar beruhigten die Nerven, Letztgenannte sorgte letztlich für den Schlusspunkt. 

Wieder bleibt aber nicht viel Zeit zum Ausruhen, schon am Freitag muss Allianz MTV Stuttgart nach Schwerin reisen, wo es zum Spitzenspiel mit dem SSC Palmberg kommt.

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