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2. Bundesligen: Dingden geht gegen Stralsund leer aus

13.02.2022 • 2. Bundesligen Autor: SV Blau-Weiß Dingden 1920 e.V. 465 Ansichten

Weder das Fehlen von Anne Krohn noch die über sechshundert Kilometer lange Anreise mit Kleinbussen können die Stralsunder Wildcats daran hindern, drei Punkte aus dem Volleyballdorf mitzunehmen.

Dingden geht gegen Stralsund leer aus - Foto: Dirk Kappmeyer

Lena Priebs greift für Dingden über die Mitte an. (Foto: Dirk Kappmeyer)

Sie schlagen den SV Blau-Weiß Dingden verdient mit 3:1 (14:25, 25:14/16/13).

Dabei sieht es im ersten Durchgang für die Sechs von Coach Marinus Wouterse nicht schlecht aus. Die Annahme der Ostdeutschen sucht noch ihre Stabilität und nach einer Aufschlagserie von Maike Schmitz steht es 9:1 für die Dingdenerinnen. Selbst der Block, nicht unbedingt die Stärke der Hausherrinnen, sorgt zu diesem Zeitpunkt für Punkte. Mit elf Zählern Vorsprung fällt der Gewinn des ersten Satzes deutlich aus, obwohl weiterhin auf die beiden Liberas Julia Neuhäuser und Sophie Emming verzichtet werden muss und Mittelangreiferin Andrea Harbring aufgrund einer Handverletzung aus dem Spiel gegen Leverkusen kaum zum Einsatz kommt.
Auch die folgenden Sätze enden ebenfalls mit einem mehr als eindeutigen Ergebnis, jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. Das Team von der Ostsee ist gegenüber dem ersten Abschnitt nicht wiederzuerkennen. Es ist den Gastgeberinnen bis zum Ende der Partie in allen Belangen überlegen. Der Stralsunder Block macht viele Angriffsbemühungen der Blau-Weißen zunichte und kommen die die Dingdenerinnen doch mal zum Zug, landen die Bälle oft im Aus oder werden von der Feldabwehr des Tabellensechsten entschärft. Im vierten Satz keimt bei den zahlreichen und lautstarken Dingdener Volleyballfans noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf, als die Wouterse-Sechs einen 1:5 Rückstand in eine 8:7 Führung wandeln kann. Dass ihr danach nur noch fünf Punkte gelingen, ist nicht nur auf eine unterirdische Leistung in der Annahme zurückzuführen, auch Spielaufbau und Angriff haben sicherlich nicht ihren besten Tag.
"Wir haben die Stralsunderinnen im ersten Satz mit unseren Aufschlägen überrascht. Darauf haben sie sich dann aber eingestellt. Außerdem haben wir da noch von Stralsunds Annahmeschwächen profitiert", erklärt Wouterse nach Spielende. "In den anderen Sätzen haben wir viel zu viele Kleinigkeiten falsch gemacht. Den Ausfall unserer beiden Liberas und die Verletzung von Andrea Harbring konnten wir nicht kompensieren. Hinzu kam, dass wir im Angriff nicht unseren besten Tag hatten", so der Niederländer, weiter.
Da auch SSF Fortuna Bonn, der härteste Konkurrent um den Klassenerhalt, in Oythe ohne Punkte bleibt, haben die Dingdenerinnen als Tabellenzehnte weiterhin sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, dabei aber ein Spiel mehr absolviert als Bonn.

Die MVP-Medaillen gehen an Madleen Piest (Gold) und Eva Schmitz (Silber).

 

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