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Sätze in Dresden waren zu lang für NawaRo

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Bundesligen: Sätze in Dresden waren zu lang für NawaRo

15.11.2021 • Bundesligen Autor: Georg Kettenbohrer 1028 Ansichten

Volleyball Bundesligist NawaRo Straubing hat sein Auswärtsspiel beim Dresdner SC mit 0:3 (16:25, 17:25, 16:25) verloren. Dabei hatte NawaRo in jedem der Durchgänge bis zur zweiten Technischen Auszeit sehr gut mitgehalten. Im letzten Satzdrittel konnte sich jeweils der Titelverteidiger deutlich absetzen.

Im ersten Satz präsentierte sich NawaRo zunächst mit viel Respekt vor dem amtierenden Deutschen Meister. Dieser konnte sich schnell absetzen (7:12). In der Folge legte das junge Straubinger Team den Respekt ab und kam bis auf einen Punkt heran. Beim Stand von 14:15 aus Straubinger Sicht nahm Dresdens Coach Alexander Waibl eine taktische Auszeit. In dieser brachte er seine Damen wieder auf Kurs. NawaRo seinerseits hatte in der Folge Probleme in der Annahme und nutzte seine Chancen am Netz nicht mehr konsequent, so dass sich der Favorit wieder absetzen und den Satz für sich entscheiden konnte (16:25).

Nach der kurzen Pause zeigte NawaRo zunächst wie verändert. Die Niederbayern nutzten konsequent ihre Chancen und setzten sich ab (8:5). Bis zur zweiten technischen Auszeit konnten die Straubingerinnen die Partie weiter offen halten durch zahlreiche spektakuläre Abwehraktionen (14:16). Danach zog der amtierende Meister das Tempo wieder an und setzte sich entscheidend ab. Den Satz beendete ein Dresdner Block, den die Sachsen gegen einen Rückraumangriff von Puck Hoogers perfekt gestellt hatten (17:25).

Der dritte Satz begann zunächst wieder erste. Dresden setzte sich schnell ab (2:5). NawaRo kämpfte sich dann wieder zurück und hielt den Satz offen (11:12). Doch bereits ab der zweiten technischen Auszeit hatte der Favorit aus Sachsen sich entscheidend abgesetzt (12:16). Nach der Auszeit setzte sich Dresden weiter ab und ließ nur noch vier weitere Punkte der Straubingerinnen zu (16:25).

Letztlich lässt sich bei allen drei Durchgängen ein Muster erkennen. NawaRo konnte seine Leistung nicht konstant abrufen, war aber immer bei der zweiten technischen Auszeit noch im Rennen um den Satzgewinn. Danach setzten sich jedoch die Gastgeberinnen entscheidend ab, auch weil NawaRo in der entscheidenden Satzphase ein paar Eigenfehler zu viel unterliefen. MVP auf Straubinger Seite wurde nach der Partie Diagonalspielerin Marie Hänle, die sich damit ihre vierte MVP-Medaille der Saison sichern konnte. Auf Seiten des DSC ging die Auszeichnung an Juliane Wesser. "Wir haben eine sehr gute Leistung gebracht, trauen uns dann aber in entscheidenden Phasen nicht genug zu. Wir sind bis zu Mitte der Sätze dran, hören dann aber auf Vollgas zu geben. Deswegen bin ich nicht zufrieden. Es wäre ein Satzgewinn drin gewesen", erklärte van der Mark gegenüber idowaPlus.

Doch nach diesem Match brauchen sich die Straubingerinnen nicht zu verstecken. Sie hatten dem Meister Dresden phasenweise hervorragend Paroli geboten. Darauf gilt es für die kommenden Aufgaben aufzubauen. Die nächste steht bereits am kommenden Samstag an. Um 19.30 Uhr empfängt NawaRo dann den VC Wiesbaden mit Ex-Coach Benedikt Frank und der ehemaligen Straubinger Topscorerin Lena Große Scharmann. Tickets für die Partie gibt es bereits im Online-Ticket-Shop von NawaRo (www.nawaro-straubing.de/ticketshop/). Auch die Abendkasse wird am kommenden Samstag wieder geöffnet sein. Diese öffnet um 18.30 Uhr. In der gesamten turmair Volleyballarena gilt 2G. Das heißt ausschließlich vollständig geimpfte und von Corona genesene Fans dürfen eingelassen werden.

 

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