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Bundesligen: Sieg oder Saisonende

23.03.2021 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 2217 Ansichten

Am 17. Oktober 2020 spielten die BR Volleys gegen die SWD powervolleys Düren zum ersten und bisher einzigen Mal in dieser Saison vor Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle. Nun könnte sich ein Kreis schließen, denn im zweiten Playoff-Halbfinale am Mittwochabend (24. Mrz um 19.30 Uhr) soll es endlich wieder Publikum in der Arena geben und erneut treffen die Hauptstädter auf die Rheinländer. Aber es soll eben noch nicht der letzte Auftritt der Berliner in dieser Spielzeit sein. Dafür müssen eine deutliche Leistungssteigerung und ein Heimsieg her.

Im ersten Playoff-Halbfinalspiel überrollten die SWD powervolleys Düren die BR Volleys geradezu mit ihrer Wucht und ihren Emotionen. Trainer Cedric Enard hatte zwar mehrfach eindringlich darauf hingewiesen, dass den Berlinern "ein extrem harter Kampf gegen einen selbstbewussten Gegner" bevorstehe, dennoch hatten die Hauptstädter dem nicht genug entgegenzusetzen. Ohne das nötige Selbstverständnis im eigenen Aufschlag- und Annahme-Spiel liefen die Männer in Orange dem Geschehen in der Arena Kreis Düren von Beginn an hinterher. Resultat war eine deutliche 1:3-Auswärtsniederlage (17:25, 18:25, 25:20, 21:25).

Damit stehen Kapitän Sergey Grankin & Co nun in ihrem Volleyballtempel mit dem sprichwörtlichen Rücken zur Wand. Nur ein Sieg hält die Berliner im Meisterschaftsrennen und verlängert die "best of three"-Serie auf die volle Distanz. Einiges muss sich tun, wenn das den BR Volleys glücken soll. Vor allem wird es darauf ankommen, dass die erfahrenen Akteure vorangehen. Diesen Anspruch hat zum Beispiel der brasilianische Olympiasieger Éder: "Jeder von uns kann und will individuell besser sein als in Match eins. Aber wir dürfen nicht nur auf uns selbst schauen, wir müssen am Mittwoch wieder eine Einheit bilden und die gleiche Idee, das gleiche Ziel verfolgen."

Als "emotionale Achterbahn" beschreibt der 37-Jährige eine Spielzeit, die jetzt noch nicht beendet sein soll. "Düren hat sehr gut gespielt, aber wir haben die Powervolleys in dieser Saison auch schon besiegen können. Damals war unser Gegner vielleicht noch nicht in der aktuellen Verfassung, aber wir hatten in diesen Spielen auch eine bessere Tagesform als am Samstag." Éder steht der notwendige Fokus ins Gesicht geschrieben, wenn er über das zweite Halbfinale spricht. Nur bei dem Gedanken an die erhoffte Rückkehr der Zuschauer weicht seine Anspannung einem kurzen Lächeln: "Wenn es so kommt, ist das die beste Nachricht seit fünf Monaten. Endlich wieder einmal vor Publikum spielen zu dürfen, wird für beide Mannschaften eine riesige Motivation sein. Das ist ein Privileg, das wir zu schätzen wissen."

Wie man den eingespielten und eingeschworenen Powervolleys beikommen kann, hat sich das BR Volleys Team in Satz drei des Hinspiels selbst bewiesen. Hier wurden unter anderem durch die Einwechslung von Denys Kaliberda der Aufschlagdruck und Fortune in der Block-Abwehr zu wichtigen Faktoren. Wie schon so oft in dieser Saison gilt: Bringen die BR Volleys ihre PS auf die Straße, ist alles möglich. Nur jetzt ist dies eben alternativlos, will man die Spielzeit noch einmal verlängern und diese Serie offen halten.

Das Heimspiel im Playoff-Halbfinale wird von STADT UND LAND als Spieltagpartner präsentiert, der dafür mit freundlicher Unterstützung von Beach Mitte ein attraktives Gewinnspiel startet. Die Übertragung aus dem Volleyballtempel beginnt schon um 19.00 Uhr auf sporttotal.tv. Das Kommentatoren-Duo Georg Klein und Peter Große begrüßt die Zuschauer daheim mit dem DKB Live-Talk. Dabei können die Fans wie immer interaktiv dabei sein und Fragen an die Beiden direkt über die BR Volleys App stellen.

VOLLEY MAX: http://bit.ly/VOLLEYMAX_POH1_BRVDUR

Livestream: https://www.sporttotal.tv/ma5ba54289

 

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