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2. Bundesligen: Kämpfen allein reicht nicht

10.03.2021 • 2. Bundesligen Autor: Johannes Thiel 1469 Ansichten

Nichts zu holen gab es beim Gastspiel der TuS Kriftel beim Dentalservice Gust VC Dresden. Am Ende stand ein deutliches 0:3 und ein Gefühl, dass an diesem Tag auch in weiteren Sätzen sich nichts hätte ändern können. Die Gastgeber spielten aber auch wesentlich stärker auf als noch im Hinspiel in Kriftel.

Kämpfen allein reicht nicht - Foto: Marion Mittermeier

Foto: Marion Mittermeier

Schon der Beginn der Partie ließ nichts Gutes erahnen. So dauerte es bis zum 3:8 ehe die TuS den ersten eigenen Punkt erzielen konnte. Obwohl die Abwehr wiederum stark agierte und sich einige Breakchancen erspielte, wurden die Chancen nicht genutzt. Selbst gegen Einerblock-Situationen setzten sich die Angreifer nicht durch. Ausgenommen Cedric Braetsch, der im ersten Satz starke 4 Punkte erzielte. So konnte der Rückstand von der ersten technischen Auszeit nicht mehr aufgeholt werden und man lag schnell mit 19:25 hinten.
Hoffnung keimte im zweiten Satz auf, als endlich der Angriff zündete, trotz eines 5:8 Rückstandes zur ersten technischen Auszeit blieben die Krifteler am Ball, führten gar bei der zweiten mit 16:15. Doch der Block fand nicht den richtigen Zugriff, so dass die Dresdener, dank weniger Eigenfehler nicht wirklich in Gefahr gerieten. Zudem punkteten sie meist in den langen Ballwechseln, zuletzt eher eine Stärke der Krifteler. Starke sieben Punkte von Jannik Weber und sechs Punkte von Marius Büchi halfen in dem Satz nicht. Am Ende waren die entscheidenden Fehler auf der Gästeseite, so ging auch der Durchgang mit 25:23 an die Sachsen. Mit der Form der vorherigen Spiele hätte man sicher mehr erreichen können.

Aber wenn's nicht läuft, dann läuft es nicht. Auch im dritten Satz spielten die Gastgeber ihren Stiefel runter. Aus einem sicheren Side-out Spiel reichten ihnen die wenigen Breakchancen, die sich ihnen boten. Auf der anderen Seite nutzten die Krifteler ihre Möglichkeiten nicht aus. Zuspieler Tobias Thiel forcierte in diesem Satz das Spiel über die Mitte und dies nutzten Nils Kreitling und Florian Bonadt auch weidlich aus. Leider konnte die gute Performance aus Satz 2 über Außen nicht gehalten werden. Über 6:8 und 12:16 stand am Ende ein 21:25 zu Buche.

Alles in Allem waren die Elemente Block und Service nicht stark genug, um die Dresdner mehr unter Druck zu setzen und wenn sich mal eine sehr gute Gelegenheit auftat, wurde sie meist kläglich vergeben. Trotzdem zeigte sich das Team erneut sehr kampfstark, was auch ein Verdienst von Sebastian Ruhm war, der nun als dritter Libero seinen Einstand feierte und mit der silbernen MVP Medaille belohnt wurde.

Weitere Infos unter https://tuskriftel-bundesliga.de

 

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