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Bundesligen: Mit Grankin und Carle nach Lüneburg

04.12.2020 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 2029 Ansichten

Die Gesichtszüge bei Cedric Enard sind seit einigen Tagen etwas entspannter, seine Mimik hellte sich auf. Der Cheftrainer der BR Volleys hofft, an diesem Wochenende erstmals seit langer Zeit wieder mit voller Kaderstärke in ein Pflichtspiel gehen zu können. Kapitän Sergey Grankin und Außenangreifer Timothée Carle stehen vor ihrer Rückkehr ins Team, das am Samstagabend in Lüneburg (05. Dez um 19.00 Uhr, live auf www.sporttotal.tv) auf der Jagd nach dem sechsten Bundesligasieg ist.

Mit Grankin und Carle nach Lüneburg - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Bevor es für die BR Volleys in der nächsten Woche in der CEV Champions League mit drei schweren Matches in drei Tagen international richtig ernst wird, wartet noch eine wichtige Aufgabe in der Volleyball Bundesliga auf die Hauptstädter. Der Tabellenzweite will bei der SVG Lüneburg bestehen und die zuletzt aufsteigende Tendenz nach dem klaren Heimsieg gegen die United Volleys Frankfurt (3:0) bestätigen. Cedric Enard nimmt seine Männer in die Pflicht: "Wir müssen an unser Auftreten aus dem Duell gegen Frankfurt anknüpfen. Das ist das Gesicht, was wir zeigen wollen und mit dem wir erfolgreich sein können."

Zuversichtlich stimmt den Franzosen dabei, dass sein Team erstmals seit dem Heimauftakt gegen Düren am 17. Okt vollzählig zu einem Spiel antreten dürfe. Überhaupt wäre es erst das zweite Match, das die Berliner in dieser Saison mit kompletter Kaderstärke bestreiten. Wäre, weil hinter dem Einsatz von Pierre Pujol nach einer Luxation des rechten Daumens weiterhin ein kleines Fragezeichen steht. Sebastian Kühner, der gegen Frankfurt sogar zu einem Kurzeinsatz kam, stünde jedoch hierfür erneut als Back-Up zur Verfügung. Sergey Grankin und Timothée Carle sind derweil zurück auf dem Parkett und melden sich einsatzfähig. "Inwieweit die beiden der Mannschaft nach ihren langen Verletzungspausen schon helfen können, werden wir sehen", beugt Enard einer überhöhten Erwartungshaltung vor. Neuzugang Kévin Le Roux ist für die Lüneburg-Partie noch keine Option. Im BR Volleys Lager hofft man, dass der Mittelblocker nach bestandenem Medizincheck am Montag zum Team stoßen kann.

Auch beim Gegner drehte sich zuletzt das Spielerkarussell. In einem beiderseitigen Einvernehmen trennten sich die "LüneHünen" von Leon Dervisaj. Noch wurde kein Ersatz bekannt gegeben, womit Hannes Gerken aktuell allein die Zuspiel-Zügel in der Hand halten würde. "Das macht es für uns zwar etwas ausrechenbarer, aber deshalb nicht automatisch leichter. Hannes Gerken macht seine Sache sehr gut", findet Enard lobende Worte für den 22-Jährigen, den SVG-Trainer Stefan Hübner im Sommer aus der zweiten Mannschaft in den Profikader beförderte. Was die BR Volleys gegen das mit Abstand blockstärkste Team der Liga (100 direkte Blockpunkte) erwartet, weiß der Franzose ziemlich genau: "Die Lüneburger werden es uns Samstag definitiv richtig schwer machen, dort zu bestehen. Die Grundlage für ihr bisheriges Auftrumpfen im Block ist ihr guter und konstanter Aufschlag. Diesen in der kleinen, flachen Halle zu entschärfen, wird eine Hauptaufgabe sein. Überhaupt ist die Gellersenhalle ein spezieller Spielort, darauf müssen wir uns einstellen." Annahmespieler wie Julian Zenger, Cody Kessel sowie Samuel Tuia kennen die besondere Herausforderung. Gemeinsam mit ihren Mitspielern werden die Berliner Annahme-Spezialisten alles geben, um die BR Volleys Auswärtsbilanz bei der SVG Lüneburg - bisher stehen dort fünf Niederlagen nur drei Siege gegenüber - am Samstagabend aufzubessern und die Mimik ihres Trainer weiter aufzuhellen.

 

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